Aktuelles

Einkehrtage 2017

am 13. März 2017.

Einkehrtage 1x1Nach den stressreichen Abiturprüfungen waren 30 Schülerinnen und Schüler der MSS 13 froh, etwas Abstand zu gewinnen und zur Ruhe zur kommen. So fuhren wir am Sonntag, dem 5. Februar, topmotiviert auf die Einkehrtage nach Bullay. Begleitet wurden wir von Schwester Andrea, Herrn Trzaski und Pfarrer Bergner. Nachdem die Zugfahrt dank einiger Partien „Wer bin ich?“, die aufgrund der auf die Stirn geklebten Klebezettel auf den Kontrolleur etwas befremdlich wirkten, schnell vergangen war, wagten wir uns an den Aufstieg zur Marienburg. Obwohl einige ganz schön aus der Puste kamen, gelangten alle wohlbehalten auf den Gipfel. Nach einem wirklich leckeren Abendessen teilten wir uns in Kleingruppen auf, in denen jeder einen von Zuhause mitgebrachten persönlichen Gegenstand vorstellte und seine Erwartungen an die Einkehrtage äußerte. Bevor man den Abend im Clubraum ausklingen ließ, fand noch eine meditative und musikalische Besinnung in der Kapelle statt. Nach diesem ereignisreichen Tag waren dann alle froh, in ihre Betten fallen zu können.

Der nächste Morgen begann mit einer beruhigenden Traumreise, die einen in die richtige Stimmung für die anstehende Reflexion brachte. Zuerst galt es, durch Schreiben oder Malen seinen eigenen Lebensweg zu dokumentieren und diesen dann in mehreren Runden „speed dating“ den anderen Gruppenmitgliedern vorzustellen. Dabei war nicht nur ein ausgiebiger Rückblick möglich, sondern wir lernten auch viel Neues, selbst über enge Freunde, von denen wir glaubten, sie bereits in- und auswendig zu kennen.

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Im Anschluss spielten wir das Gruppenspiel „tower of power“ und bauten gemeinsam einen Turm aus wackeligen Holzklötzen. Als eingespieltes Team konnten wir diese Aufgabe nach einigen Anläufen natürlich mit Bravour meistern.

Nun war Zeit für eine Mittagspause, die wir zur freien Verfügung nutzen konnten. Die meisten schnürten ihre Wanderschuhe und machten sich auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Beliebter Anlaufpunkt war die Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick über das Moseltal bot. Besonders wackere Wanderer wagten sich sogar bis zur Driesch-Hütte vor, die jedoch eine eher ernüchternde Attraktion war.

Einkehrtage 03Nachdem alle etwas frische Luft geschnappt hatten, machten wir uns nachmittags unsere Stärken, aber auch unsere Ängste und Schwächen bewusst. Nach solch intensivem Nachdenken kam dann die sportliche Gestaltung des Abends gerade recht: Anstelle einer Besinnung hatten wir diesmal die Möglichkeit, von Herrn Trzaski einen israelischen Tanz zu lernen, was allen viel Spaß bereitete. Später teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Während die erste Gruppe gemeinsam mit Pfarrer Bergner musizierte und Lieder für den Abschlussgottesdient einstudierte, wurde die andere Gruppe von Herrn Trzaski in die Welt des Schwertkampfs eingeführt.

Der neue Tag begann mit einer von Herrn Trzaski angeleiteten Meditation, die uns auf das kommende Programm einstimmte. Zu Beginn schauten wir uns gemeinsam einen Poetry Slam von Julia Engelmann an, den wir anschließend in unseren Kleingruppen besprachen. Mittags wurden wir erneut von Herrn Trzaski eingeladen, gemeinsam zu tanzen. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns mit unserem Glauben sowie unserer Beziehung zu Gott. Im Anschluss hatten wir Zeit, unser Lebenshaus malen. Abends entzündeten wir Lichter in unseren Lebenshäusern an und konnten zum Gitarrenspiel von Pfarrer Bergmann solange nachdenken, wie wir wollten. Nach diesem eher ruhigen Programm wurde dann Karten gespielt und Schwester Andrea in die rasante und verwirrende Welt von „Ligretto“ eingeführt. Sie hat sich sehr tapfer geschlagen!

Einkehrtage 04Einkehrtage 05Als wir nach einer recht kurzen Nacht erwachten, war leider schon Abreisetag. Diesen wollten wir besonders gründlich nutzen. Nach einem kurzen Morgengebet widmeten wir uns den Plänen für unsere nähere Zukunft. Zum Abschluss hatten Schwester Andrea, Herr Trzaski und Pfarrer Bergner noch einen Gottesdienst vorbereitet, der die Erlebnisse der letzten Tage zusammenfasste. Hier glänzte Pfarrer Bergners Musikgruppe mit ihren Liedern. Vor unserem Aufbruch hatten wir noch die Möglichkeit, unserem zukünftigen Ich einen Brief zu schreiben, welcher uns zu einem von uns gewünschten Datum zugeschickt wird. Dann machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und blickten, im Tal angekommen, etwas wehmütig zur Marienburg hinauf.

Wir haben auf unserer Reise viel über uns erfahren und fühlen uns für die Zukunft gestärkt. Die Einkehrtage waren eine besondere Zeit und werden uns den Abschied von Nonnenwerth noch etwas schwerer machen, aber auch gleichzeitig dazu beitragen, dass wir unsere Schulzeit immer in guter Erinnerung behalten werden.

Bericht und Bilder: Chiara Fanslau (MSS 13)

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