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„Klettshirt“ beim Landeswettbewerb

am 28. Mai 2017.

Unsere Firma „Klettshirt“, bestehend aus acht Jungen und einem Mädchen aus der Jahrgangsstufe 9, schaffte es zum Landeswettbewerb nach Mainz – und somit unter die zehn besten Schülerfirmen des Landes. Darauf waren wir schon einmal sehr stolz – da wir zudem auch die jüngsten Teilnehmer waren.

Der Tag fing mit einer sehr frühen Zugfahrt an. Schließlich hatten wir nur eine Stunde Zeit, unseren Stand aufzubauen. Um 9:30 Uhr mussten alle Stände stehen. So begannen wir dann auch unmittelbar nach der Ankunft damit, unseren Stand aufzubauen, und bereiteten uns auf den bevorstehenden Wettbewerb vor, indem wir die Bühnenpräsentation übten und uns auf mögliche Fragen der Jury einstellten.

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Nach der offiziellen Begrüßung wurde uns neben dem Programmablauf auch die Jury vorgestellt: Sieben Damen und Herren aus der Wirtschaft und aus Unternehmerverbänden. Die Spannung war hoch, jedoch ließ diese etwas nach, nachdem uns bigFM-Moderator Stefan Mut machte und uns ein wenig unterhielt. Von da an begann die ,,Vorstellungsphase“. Wir waren fasziniert von den Ideen unserer Konkurrenten sowie deren Umsetzung. Während die Jury sich in drei Gruppen aufteilte und von Stand zu Stand zog, bereiteten wir uns auf die bevorstehenden Interviews mit den Juroren vor.

juniorwettbewerb 2017 6Nach den Interviews am Stand, bei denen wir nicht nur Fragen zum Geschäftsjahr, zu unserem Marketing, zum Team und zu unseren Produkten, sondern auch allgemeine Fragen zur Wirtschaft beantworten mussten, begann um 12:00 Uhr die Mittagspause. Diese nutzten wir einerseits, um die Mitarbeiter der anderen JUNIOR-Unternehmen kennenzulernen, andererseits musste unsere Technikcrew nochmals unser Bühnenvideo bearbeiten, da es in der eingereichten Version nicht abspielbar war. Zum Glück schafften sie es noch rechtzeitig!

Ab 13:00 Uhr begannen die Bühnenpräsentationen der einzelnen Firmen, womit es auch erst richtig spannend wurde. Jede Firma hatte genau fünf Minuten, um ihre Geschäftsidee, deren Umsetzung und sonstige Key Facts möglichst unterhaltsam darzustellen.

Während die Jury sich dann zur Beratung zurückzog, konnten wir unter Anleitung eines Sportstudenten draußen einige teamorientierte Spiele durchführen. So hatten wir nicht nur etwas Bewegung in der frischen Luft, sondern auch die Chance, andere Juniorfirmen besser kennenzulernen.

juniorwettbewerb 2017 2Dann endlich um 16:00 Uhr begann die Preisverleihung, die letzte Aufregung des Tages. Zunächst gab es für unsere Schulpatin, Astrid Heilmann-Cappel, noch eine faustdicke Überraschung: sie wurde von der JUNIOR-Geschäftsleitung, Frau Hüchtermann, und der Bildungsministerin, Frau Dr. Hubig, für ihr langjähriges Schulpatenengagement mit Urkunde und Blumenstrauß geehrt. Auch wir waren mächtig stolz auf unsere Lehrerin.

Leider kamen wir selbst nicht auf das Siegertreppchen, jedoch reichte uns allein der Spaß und die Erfahrungen, die der Wettbewerb mit sich brachte. Wir haben sehr viel dazu gelernt, zum Beispiel in den Bereichen Vorstellung und Präsentation unserer Firma. Außerdem haben wir gelernt, dass man, um ein richtiges Unternehmen zu leiten, nicht nur Professionalität zeigen, sondern auch immer präsent und mit Herz und Seele für seine eigene Idee einstehen muss.

juniorwettbewerb 2017 1Auch auf der Bühne haben die Mitglieder unserer Firma (Firmenchef Jona Mehren, Verwaltung Dennis Trütgen und Marketingchef Konrad Kubitscheck) viele Erfahrungen gesammelt: unter anderem die, von einer hochqualifizierten Jury unter nervenaufreibenden Bedingungen bewertet und beobachtet zu werden. Nicht zuletzt haben wir gelernt, frei zu sprechen und unser Produkt der Jury und auch den beiden Ministern Dr. Hubig (Bildungsministerium) und Dr. Wissing (Wirtschaftsministerium) zu präsentieren. Wer kann das schon in so jungen Jahren von sich sagen?

Wir danken ganz herzlich Frau Zumbruch, die uns im Zug begleitete, damit unsere Standutensilien mit dem Auto gebracht werden konnten, und natürlich auch unserer Schulpatin Astrid Heilmann-Cappel für ihre Ratschläge und die konstruktive Kritik – auch wenn wir diese nicht immer umgesetzt haben. Aber nur durch die Kraftanstrengung in den letzten Wochen war es möglich, dass wir diese wertvollen Erfahrungen in Mainz sammeln konnten. Darauf sind wir stolz!

Text: Sophie Schütte, Konrad Kubitschek, Dennis Trütgen (alle Jgst. 9)

Fotos: Nils Arzdorf (9c), Astrid Heilmann-Cappel

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