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Kein Wasser von oben, trotzdem blieben nicht immer alle ganz trocken... Sport-Reli-Woche: Rudern

am 28. August 2017.

Während ihrer Sport-Reli-Woche am Baldeneysee in Essen lernten die Schülerinnen und Schüler der MSS 10 nicht nur den Umgang mit Skiffs, Kajaks und weiteren Boottypen, sondern fanden in den morgentlichen Impulsen und abendlichen religiösen Gesprächen auch zu sich selbst. Nachdem sie die Zeit der Klassengemeinschaften mit dem Ende der 9. Klasse hinter sich gelassen haben, konnten sie mit ihren Mitschülern aus den vorherigen Parallelklassen zu einer neuen Gemeinschaft zusammenwachsen:

Rudern 01Am Montagmorgen trafen wir uns um 8:35 Uhr am Remagener Bahnhof, um den Zug nach Düsseldorf und anschließend die Bahn nach Essen nehmen. Die Bahnfahrt lief problemlos, dann mussten wir jedoch noch mit unseren Koffern über Straßen und holprige Waldwege laufen, bevor wir um 11:30Uhr an unserer Unterkunft, dem Emil-Frick-Haus, ankamen, wo wir auch schon herzlich empfangen wurden. Die verbleibende Stunde bis zum Mittagessen nutzten wir, um die Zimmer zu verteilen und uns anschließend einzurichten. Nachdem wir uns mit Currywurst und Pommes gestärkt hatten, ging es direkt runter zum Baldeneysee. Dort wurden wir unseren Übungsleitern vorgestellt und dann stiegen wir auch schon nach einer kurzen Einweisung in die Ruderboote.

Anfangs waren die meisten Boote noch etwas wackelig, doch schnell lernten wir, das Gleichgewicht zu halten. Nach der 2-stündigen erfolgreichen ersten Rudereinheit marschierten wir wieder den Berg hoch zu unserer Unterkunft. Die Zeit bis zum Abendbrot durften wir nach Belieben selber gestalten. Nach dem Abendessen widmeten wir uns dem religiösen Teil. An diesem Tag sprachen wir über Gemeinschaft, wobei wir uns in Gruppen aufteilten und über dieses Thema redeten. Danach hatten wir noch etwas Freizeit, bevor wir uns in unsere Zimmer und in unsere Betten begeben mussten.

Rudern 03Am Dienstagmorgen trafen wir uns um 8:15 Uhr zu einem kurzen Morgenimpuls zum Thema "Ich", was auch das Thema für den abendlichen religiösen Teil war. Anschließend ging es sofort zum Frühstück, wo schon Brötchen, Müsli und leckere Aufstriche auf uns warteten. Eigentlich war Gewitter gemeldet, doch wir hatten Glück und das Wetter erlaubte uns wieder in See zu stechen. Nur in unserer Pause, in welcher wir fürs Mittagessen zurück zum Emil-Frick Haus wandern mussten, fing es an zu regnen. Aber auch in unserer zweiten Einheit blieben wir trocken. Auch an diesem Tag hatten wir bis zum Abendessen wieder Freizeit. Dann knüpften wir mit dem Religionsteil an, bei welchem wir uns - wie bereits kurz erwähnt - viel mit unserem Leben und uns selbst beschäftigten. Dann schauten wir uns zum Abschluss auch noch den Film "Ziemlich beste Freunde" an. Ein wenig müde und erschöpft vom Rudern gingen wir dann endlich schlafen.

Auch der Mittwoch begann wie immer mit einer kleinen Morgenmeditation. Nachdem wir, vom Frühstück gestärkt, zum See gelaufen waren, starteten wir mit veränderter Besatzung mit der ersten Rudereinheit. Die Zweite begann nach dem Mittagessen. Dann konnten wir unsere Zeit bis zum Abendessen entweder in der Stadt, oder in der Jugendherberge verbringen.

Am Abend nahmen wir das Thema „Gott“ in den Blick und notierten hierzu zunächst unsere Assoziationen. Dann zeichneten wir „Gottesbilder“, um dies anschließend in einer zum Teil kontroversen Diskussion zu reflektieren. Es entstand ein reger Austausch über unsere verschiedenen Ansichten. Nach dem abendlichen Impuls ließen wir dann den Abend gemeinsam entspannt ausklingen.

Rudern 02Am Donnerstag stand eine Rudertour nach Kupferdreh an. Um dem schlechten Wetter zu entgehen, starteten wir früher als gewohnt und waren schon um 9:30 Uhr am Bootshaus. Nachdem wir die Boote ins Wasser gelassen und Kleinigkeiten an der Verteilung der Mannschaften und Boote unternommen hatten, verließen wir das Festland, um den 6,3 km weiten Weg anzutreten. Auch durch das schlechte Wetter ließen wir uns unsere gute Laune nicht verderben und machten uns in unterschiedlicher Geschwindigkeit auf. Nach viel Anstrengung und auch einigen kleinen Pausen erreichten wir unser Ziel. Während unseres kurzen Aufenthaltes erkundeten wir Kupferdreh. Die entspannte Pause gab uns wieder Kraft, den Rückweg anzutreten. Als wir das Regattahaus erreichten, mussten wir die Boote wie immer zurückbringen und, da dies unsere letzte Fahrt in diesen Booten war, putzen. Anschließend grillten wir trotz des Regens und verabschiedeten mit diesem Essen und kleinen Geschenken unsere Trainer. In unserer letzten Religionseinheit ging es um unsere persönlichen Interessen und unsere Zukunft.

Der letzte Tag begann wie immer mit dem Morgenimpuls, bei dem wir die Sport-Reli Woche noch einmal Revue passieren ließen. Anschließend richteten wir unsere Sachen und gingen ein letztes Mal rudern. Wir konnten zwischen verschiedenen Bootstypen wählen, wie z.B. Skiffs (Renneiner), Zweier-Ruderbooten oder Kajaks, mit denen wir viel Spaß auf dem Wasser hatten. Daraufhin ging es das letzte Mal den Berg hoch zum Emil-Frick-Haus, wo wir uns noch einmal für die Heimreise stärkten. Die Heimfahrt verlief zwar häufig im Stehen, da der Zug ab Düsseldorf übervoll war, aber wir erreichten mit nur einer viertel Stunde Verspätung wieder den Bahnhof Remagen. Abschließend können wir sagen, dass wir nicht nur die Grundlagen des Ruderns, sondern auch neue Stufenmitglieder kennengelernt und sich damit alle Erwartungen erfüllt haben.

Rudern 04

 

Zum Schluss wollen wir uns bei unseren Ruderlehrern bedanken, die uns immer wieder motiviert haben und viel Geduld mit uns hatten. Außerdem wollen wir uns bei Herrn Weiler und Frau Gödert, sowie bei allen Schülerinnen und Schülern, bedanken, die diese schöne Fahrt erst ermöglichten und für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Bericht: MSS 10
Fotos: Peter Weiler

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