Aktuelles

Binationaler polnisch-deutscher Kunst-Workshop im Arp Museum

am 04. September 2017.

Workshop Arp-Museum 02Am Morgen des 27. Juni trafen sich der Kunst-Leistungskurs und sechs Studenten der Kunsthochschule Oppeln, Polen, vor dem Arp Museum. Mit dabei waren der begleitende Professor Dr. habil. Ozog sowie Frau Dillenburger und Herr Kuchta. Nachdem wir uns am Tag zuvor kennengelernt hatten, sollte unsere deutsch-polnische Gruppe zum ersten Mal richtig zusammenarbeiten.

Jeweils in gemischten Gruppen entwickelten wir innerhalb des zweitägigen Workshops im Arp Museum eigene Ideen, brachten diese zu Papier, um sie dann schließlich dreidimensional umzusetzen.

Workshop Arp-Museum 01Workshop Arp-Museum 06Workshop Arp-Museum 05

Inspirieren sollte uns die Rundführung von Franka Perschen durch das Arp Museum. Frau Perschen, Künstlerin, Kunstpädagogin und Mutter von ehemaligen Nonnenwerther Schülern, welche auch schon einige Male kreative AGs an unserer Schule geleitet hat, stand uns auch während des Workshops die ganze Zeit zur Seite.

Besonders im Fokus stand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Henry Moore Foundation und des 10-jährigen Bestehens des Arp Museums die Ausstellung „Henry Moore. Vision. Creation. Obsession.“ Besonders an seinen abstrakten Werken ist, dass diese in den meisten Fällen an den menschlichen Körper erinnern.

Dieser Rundgang und vor allem das Auseinandersetzen mit Moores Werken, in Form von figürlichem Zeichnen mit Bleistiften, Kreide oder Kohle, gab uns die nötigen Inspirationen, sodass wir alle direkt mit unseren eigenen Kunstwerken beginnen wollten. Denn das Ziel des Workshops sollte das eigenständige Erstellen einer oder mehrerer Skulpturen sein.

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Nachdem jeder seine eigene Vorstellung von dieser entwickelt und einige Zeichnungen angefertigt hatte, wurden Kleingruppen von ein bis zwei Schülerinnen und je einem Studenten, bzw. einer Studentin gebildet.

Nun ging es darum, wie man die Zeichnung, bzw. die Ideen des Partners mit seiner eigenen Vorstellung zusammenfügen könnte. Sollte es eine Figur werden? Oder doch lieber zwei? Aber wie könnte man diese dann in Verbindung zueinander bringen? Welchen Ausdruck soll(en) die Skulptur(en) im Nachhinein vermitteln? Fragen über Fragen, die nun aufkamen. Nach einigen Stunden Nachdenkens, Experimentierens und plastischer Gestaltung, waren dann doch schließlich alle mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden und stolz, diese dann am Ende des Workshops zur Schau stellen und fotografieren zu dürfen.

Nach diesem aufregenden, aber auch etwas anstrengenden Workshop hatten wir uns unser anschließendes Picknick doch reichlich verdient!

Text: Leah Schreiner
Fotos: Kasimierz Ozog, Ursula Dillenburger

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