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Politik zum Anfassen - Podiumsdiskussion mit Landespolitikern anlässlich des Gedenktages 9. November

am 13. November 2017.

Podiumsdiskussion zis 01Nachdem Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien auf die Einladung des Gymna­siums zugesagt hatten, war die Enttäuschung über das Nichterscheinen des Landtagsab­geordneten der AfD, Uwe Junge, groß. Es hatte schließlich im Vorfeld landesweit eine brei­te Diskussion darüber gegeben, ob Schulen Vertreter dieser Partei einladen sollten und wie mit ihnen diskutiert werden solle. „Wir hatten uns alle darauf eingestellt, mit Herrn Jun­ge von der AfD durchaus auch kontrovers zu diskutieren und fanden es mehr als enttäu­schend, dass er – ohne uns abzusagen – einfach nicht erschienen ist", ärgerte sich eine Schülerin.

Das Publikum freute sich hingegen darüber, dass Guido Ernst (CDU), Christopher Schmitt (SPD), Evelin Lemke (B'90/die Grünen), Ulrich van Bebber (FDP) und Jochen Bülow (die Linke) der Einladung gefolgt waren. Bei der von den Leistungskursen Sozialkunde unter der Leitung von Astrid Heilmann-Cappel organisierten Veranstaltung moderierten Soukaina Ababou, Julia Pechtel (beide MSS 11) und Felix Keune (MSS 12) die Runde. Sie hatten im Vorfeld die in den beteiligten Stufen gesammelten Fragen und Thesen gewichtet und sor­tiert.

Podiumsdiskussion zis 02

Nachdem Dr. Jürgen Hugger in seiner Eigenschaft als Fachschaftsvorsitzender Sozialkun­de die Politikerinnen und Politiker vorgestellt hatte, leitete Julia Pechtel die Diskussion mit einer Einführung in die geschichtliche Bedeutung des 9. Novembers ein. Felix Keune brachte die Diskussion dann mit der Feststellung in Schwung, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine rechte Partei in den Bundestag eingezogen ist. Es entwickelte sich eine lebhafte Debatte darüber, weshalb es auch in Rheinland-Pfalz den etablierten Parteien nicht gelungen ist, ihre Stammwähler zu behalten. Zudem wurden lan­despolitische Themen mit großer Relevanz für die anwesenden Schülerinnen und Schüler diskutiert. „Gut fand ich, dass die verschiedenen Ansichten zu Themen wie Bildung, Popu­lismus und Infrastruktur deutlich wurden. Auch das Thema einer möglichen Rheinquerung bei Remagen war für die Schüler unseres Gymnasiums natürlich von besonderer Rele­vanz. Auch wenn zwischendurch sich die Debatte aufheizte (Thema Nürburgring), blieben doch fast alle immer sachlich und diskutierten fair in der Sache", lobte Moderator Felix Keune die Debattenkultur.

Insgesamt war es ein lehrreicher Tag, der zu weiteren Diskussionen über Politik anregte und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich politisch zu engagieren förderte. So wird das Franziskus Gymnasium wie in jedem Jahr wieder aktiv den Tag der Demokra­tie am 18. November in Remagen mitgestalten. Dafür setzen sich nicht nur Lehrer der Fachschaften Sozialkunde und Geschichte ein, sondern auch die Schülervertretung und die Bigband, die an diesem Tag auf der Bühne spielen wird.

Textzusammenstellung: LK 11/12 Sozialkunde, Astrid Heilmann-Cappel
Fotos: Philipp Bockshecker (MSS 12)

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