Die Lichter von Paris

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Ende August reisten die beiden Französischkurse der Jahrgangsstufe 12 (Leistungs- und Grundkurs) für ein verlängertes Wochenende nach Paris. Die Reise begann am Bahnhof Rolandseck. Von hier aus nahm unsere Gruppe den Zug nach Köln, um dort in den Thalys umzusteigen, der uns direkt zum Gare du Nord in die französische Hauptstadt brachte. Von dort aus ging es dann zu unserer Herberge, einem Jugendhotel im Zentrum von Paris, das wir für vier Tage gebucht hatten. Es herrschte fantastisches Wetter, als wir in Gruppen an unserem ersten Abend durch die Stadt zogen. Für viele von uns war es der erste Besuch in Paris und jeder ließ sich von der so schön erleuchteten Metropole begeistern. Gegen Mitternacht kehrten wir zum Hotel zurück.

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Am nächsten Morgen gab es dann das typische französische Frühstück, bei dem es nicht leicht fällt, etwas Herzhaftes zu finden: Kaffee, Baguette, Butter, Marmelade, Punkt. Anschließend begann die Arbeit an unseren Projekten. Schon vor der Fahrt hatten wir uns in Gruppen zusammengefunden und ein Thema gesucht, das wir nun vor Ort erarbeiteten, um es nach der Fahrt im Unterricht zu präsentieren. Die Projekte waren sehr vielfältig. Während eine Gruppe Menschen in der Métro befragte und so eine Untersuchung über die Pariser U-Bahn erstellte, drehte eine andere einen Film zu der Frage, ob Paris wirklich die „Stadt der Liebe“ sei. Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeiten war es, mit Franzosen ins Gespräch zu kommen. Das war manchmal nicht leicht, aber anschließend waren wir dann doch stolz auf unsere Resultate.

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Am Abend dieses Tages buchten wir eine Fahrt mit einem „Bateau-Mouche“ auf der Seine. Obwohl es ziemlich kalt war, genossen alle die Fahrt durch das dunkle und wieder wunderbar erleuchtete Zentrum der Stadt. Am nächsten Tag besichtigten wir alle einige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zunächst ging es zur Kathedrale Notre Dame, die nur etwa 10 Gehminuten von unserem Hotel entfernt war. Weitere Ziele waren dann das moderne Centre Pompidou, der Jardin de Luxembourg, Montmartre und die Kirche „Sacré-Coeur“ und für Interessierte ging es noch auf den Friedhof „Père Lachaise“. Einige von uns hielten überall kurze Vorträge.

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Treffpunkt am Abend war dann ein großes Restaurant im Jugendstil-Ambiente. Wir waren froh, keine freien Tische suchen zu müssen! Es war nämlich trotz der Größe gut besucht. Offenbar ist dieses Restaurant in Paris sehr bekannt und begehrt, die Besucher bildeten nach unserem Kommen noch eine lange Schlange vor dem Eingang, und das nur für einen freien Tisch...

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Am letzten Morgen bereiteten wir uns dann auf unsere Heimkehr vor. Mittags nahmen wir wieder den Thalys, kamen am Nachmittag in Köln an, von wo jeder seinen eigenen Heimweg antrat. Rückblickend muss man sagen, dass diese Exkursion eine sehr schöne und erlebnisreiche Fahrt war. Wir fanden es wirklich schade, dass wir nur vier Tage hatten, um Paris zu erkunden.

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Die französische Version dieses Artikels und mehr zur Paris-Fahrt gibt es im Blog des Französisch-LKs.

Text: David Feiler; Bilder: Teresa Neuhalfen, Friederike Knoop, Fanny Schmidt, Barbara Bücker, Lena Gräf (alle Jgst. 12); Video: Marcus Pfitzenreuter

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