07. Januar 2012
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Pünktlich zum 1. Dezember fanden wir, sechs Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13, uns zum MINT400-Camp in Berlin ein. Vor uns lagen drei spannende und informative, aber auch schulfreie und lustige Tage, auf die wir uns sehr freuten. Der Donnerstag begann mit Begrüßung durch Vertreter des MINT-EC-Vereins und einem ersten Kennenlernen der Teilnehmer aus ganz Deutschland in der Akademie der Künste. Nach Mittagssnack und ersten Kursbesprechungen, die am Freitag dann mit Inhalt gefüllt werden sollten, machten wir uns auf, um eine dreistündige Stadtrundfahrt zu unternehmen.
Trotz guter Unterhaltung seitens des Reiseleiters war die allgemeine Stimmung doch eher von Müdigkeit geprägt, da Anreise und vorangegangene Vorträge uns ermüdet hatten. Die Lebensgeister erwachten aber wieder, als uns der Besuch des Weihnachtsmarkts am Alexanderplatz und die Möglichkeit zum Abendessen in Aussicht gestellt wurden. So verbrachten wir den Abend, später besuchten wir dann noch gemeinsam eine Cocktailbar und ließen den Tag im weihnachtlich geschmückten Sony-Center ausklingen.
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Der Freitag stand dann ganz im Zeichen des Forschens. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Örtlichkeiten zu finden, legten alle Teilnehmer hoch motiviert los. Die Nonnenwerther besuchten Kurse zum Frauenstudiengang „Informatik und Wirtschaft“ oder machten Experimente im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dabei eigneten wir uns Wissen über Meteoriten, Navigation, Schwerelosigkeit und verschiedene Verschlüsselungsverfahren (Kryptographie) an und bekamen sogar mit Hilfe des „Java“-Programms erste Eindrücke vom Programmieren. Am Abend fand dann noch eine gemeinsame Abschlussveranstaltung statt, bei der die Preisträger des anlässlich des Jahres der Chemie ausgeschriebenen Wettbewerbs vom Chemienobelpreisträger von 2006 Prof. Gerhard Ertl geehrt wurden. Gesang, die Gruppe „Feeding the fish“, und ein üppiges Buffet ließen also auch an diesem Abend die Herzen der MINT400-Teilnehmer höher schlagen.
Den Samstag gestalteten die Schüler selbst, während einige morgens schon die Heimreise antraten gönnten sich andere noch einen touristischen Tag in Berlin. Zuletzt ist nur noch zu sagen, dass der Besuch des MINT400-Camps sich nicht nur wegen Berlin, sondern vor allem wegen interessanten Kursen fernab von Unterricht und der Möglichkeit zum Kontakteknüpfen mit Schülern aus ganz Deutschland sehr gelohnt hat. Der eine oder andere denkt sogar schon über ein Studium des Kursinhaltes nach. Hierfür geht ein herzlicher Dank an den MINT-EC-Verein mit seinen Organisatoren und unserem Koordinator Dr. Guido Müller.
Text: Barbara Bücker, Michelle Leppin (beide Jgst. 12)




