1126 Gründung eines Frauenklosters nach der Regel des hl. Benedikt durch Erzbischof Friedrich I. von Köln und Abt Cuno von Siegburg
1148 Die Benediktinerinnen führen ein kleines Krankenhaus, das St.-Nikolaus-Hospital, gegenüber der Insel auf der linken Rheinseite.
1465 Anschluss an die "Bursfelder Kongregation" (Benediktinische Reformbewegung)
1477 Ein großer Teil des Hauses wird im Burgundischen Krieg zerstört.
1507-1547 Während der Amtszeit der Äbtissin Gertrudis von Büchel besucht Kaiser Maximilian I. Nonnenwerth
1508 Kaiser Maximilian stellt den Schwestern einen Schutzbrief aus.
1632 Eine schwedische Abteilung verwüstet im Dreißigjährigen Krieg einen großen Teil der Insel.
1773 Ein Brand zerstört das Kloster und die Wohngebäude.
1773-1775 Wiederaufbau des barocken Klosters durch Baumeister Nikolaus Lauxen.
1802 Konsularedikt: Säkularisierung und Enteignung des Klosters und aller Besitzungen
1804 Die Schwestern erhalten von Napoleon das Privileg, bis zu ihrem Tod auf der Insel bleiben zu dürfen.
1815 Das Rheinland wird preußische Provinz.
1821 Die letzten Benediktinerinnen müssen die Insel verlassen (1822). Die Insel wird durch den preußischen Staat öffentlich versteigert. Caspar Anton Sommer wird neuer Besitzer und errichtet einen Gasthof. Die Insel besuchen bekannte Persönlichkeiten. u.a. Ernst Moritz Arndt, Karl Simrock, Ferdinand Freiligrath, der amerikanische Schriftsteller James F. Cooper. Einer der berühmtesten Gäste ist der Komponist Franz Liszt, der anlässlich seines Geburtstages eine Platane pflanzt (1841).
1835 Das Hotel bringt nicht die erhofften Einahmen, die Hauptgläubigerin Frau Geheimrat Margareta von Cordier übernimmt die Insel. Ihr Wunsch ist es, sie ihrer ursprünglichen klösterlichen Bestimmung zurückzugeben.
1852 Staatliche Erlaubnis zur Errichtung eines Pensionates unter der Leitung von Auguste (Angela) von Cordier.
1854Es erfolgt der Anschluss an die junge klösterliche franziskanische Gemeinschaft, die 1835 in Heythuysen, Niederlande, von M. Magdalena Damen geründet wurde. Auguste, jetzt M. Angela von Cordier, wird erste Oberin des Klsoters und Leiterin von Schule und Pensionat.
1872 u. 1874 Deutsche Schwestern übernehmen neue Aufgaben in Brasilien und in den USA
1879-1889 Infolge des Kulturkampfes (Verbot jeglicher pädagogischen Tätigkeit) verlegen die Schwestern ihre Lehrtätigkeit in die Niederlande.
1914-1918
1939-1945
Während beider Weltkriege werden Lazarette auf der Insel eingerichtet. Im Zweiten Weltkrieg finden u.a. Unterkunft auf der Insel: geistig und körperlich behinderte Mädchen und Frauen, die Kinderklinik von Köln und vorübergehend die LBA (Lehrerinnenbildungsanstalt).
1941Die Schule wird von der NS-Regierung geschlossen.
1945Die Schule wird wiedereröffnet, Schulleiterin wird Schwester Evodia Wolf.
1972Schwester Bernardine Rahsskopff wird Nachfolgerin von S. Evodia Wolf.
1978 Das Internat wird geschlossen. Einführung der Koedukation (Aufnahme von Jungen). Mit Herrn Oberstudiendirektor Rolf Vorderwülbecke bekommt die Schule erstmals einen weltlichen Schulleiter.
1982-1985Die Schule wird um- und ausgebaut. Sie bekommt neue naturwissenschaftliche Räume, Außensportanlagen, eine neue Turnhalle. Es entstehen zusätzliche Fachräume für Musik und Kunst Alle Klassen- und Fachräume, die Verwaltungszimmer und das Lehrerzimmer werden renoviert.
1991Das kleine klostereigene Bötchen wird durch eine große Fähre ersetzt. Das Klostermuseum wird eröffnet und informiert über die bewegte Geschichte Nonnenwerths.
1991 Das Bistum Trier übernimmt die Geschäftsleitung der Schule. Die Trägerschaft bleibt bei den Nonnenwerther Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe.
2001 Neue Schulleiterin wird Frau Oberstudiendirektorin Barbara Michels.
2005 Der Verein "Schulwerk Gymnasium Nonnenwerth e.V." zur finanziellen Unterstützung des Schulträgers wird gegründet.
2006 Die Schule eröffnet einen Bilingualen Zug Englisch.
2007 Nach vollständiger Renovierung wird die neue Aula wiedereröffnet.
2009 Nonnenwerth wird Ganztagsschule mit Abitur nach 8 Jahren.