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Feierliche Vergabe der Abiturzeugnisse

Gepostet am 24. Juni 2019 | Abitur, Alumni, NW feiert

70 Abiturientinnen und Abiturienten durften am Samstag, dem 22. Juni 2019, am Franziskus Gymnasium Nonnenwerth ihre Abiturzeugnisse entgegennehmen. Mit einem festlichen Gottesdienst und der anschließenden feierlichen Zeugnisvergabe wurde der Abschluss ihrer Schullaufbahn gewürdigt. In den Wochen zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler die schriftlichen und mündlichen Prüfungen mit Bravour gemeistert und können zurecht stolz auf ihre Leistungen sein.

Nach dem von der Abiturientia gemeinsam mit Pfarrer Steffens gestalteten Wortgottesdienst unter dem Motto „Meine Zeit steht in deinen Händen“ eröffnete Schulleiterin Andrea Monreal die feierliche Zeugnisvergabe.

In ihrer herzlichen Ansprache bezog sie sich auf zwei Fotos von Nonnenwerther Abschlussjahrgängen – den Absolventinnen des Nonnenwerther Lyceum aus dem Jahr 1908 und einem der Abiturientia des aktuellen Jahrgangs. Auch wenn sich seither vieles verändert habe, so behalte doch der Moment des Schulabschlusses den Charakter einer Zäsur. Mit Robert Musil stellte sie fest: „Es gibt im Leben eine Zeit, wo es sich auffallend verlangsamt, als zögerte es, weiter zu gehen oder wollte seine Richtung ändern.“ Da es in solchen Momenten ganz besonders wichtig sei, sich klarzuwerden, worauf es im Leben ankommt, rief sie die Abiturientia dazu auf, sich nicht nur auf materiellen Erfolg zu fixieren, sondern, den franziskanischen Werten der Schule folgend, „das Richtige zu erkennen und das Gute in Liebe zu wollen“.

Abschließend gratulierte die Schulleiterin voller Zuversicht für deren weiteren Lebensweg den Absolventen zu ihren Reifezeugnissen.

Sowohl in dem Grußwort von Annette Predeek, der Vertreterin der Eltern, als auch in der Ansprache von Abiturientin Célia Beckmann, die im Namen der Stufe die Abiturrede hielt, kam die große Dankbarkeit dem Franziskus Gymnasium Nonnenwerth gegenüber zum Ausdruck, für die „gemeinsam verbrachte Zeit, die weit über den Eventcharakter hinausgeht“, wie Célia es ausdrückte. Zuversichtlich blickte sie in Erinnerung an das Schlusslied des Gottesdienstes zu Beginn ihres letzten Schuljahres zurück: Dieses endete damals mit den Worten „Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.“

Oberstufenkoordinator Klaus-Peter Alt betonte in seiner Ansprache, dass ein guter Abiturschnitt – der Jahrgangsdurchschnitt lag bei hervorragenden 2,18 – in der weiteren Karriere von großer Bedeutung sein kann, doch das Abiturzeugnis spiegelt nur einen Teil dessen wider, was den Schülerinnen und Schülern auf Nonnenwerth vermittelt wird: So sei laut dem Magazin „Der Spiegel“ die renommierte TU München unlängst dazu übergegangen, neben dem Abiturdurchschnitt Auswahlgespräche zum Kriterium für die Studienzulassung zugrunde zu legen, um nicht „Fachidioten“, sondern „Persönlichkeiten“ zu rekrutieren. Der Oberstufenkoordinator empfand diesen Schritt als Ermutigung für die Nonnenwerther Abiturientinnen und Abiturienten, die „alle mehr zu bieten haben, als ihre Noten ausdrücken“.

Trotzdem sind Noten und das Abiturzeugnis ein Türöffner für den nächsten Schritt im Leben der Abiturientia: Von den 70 Abiturientinnen und Abiturienten konnten in diesem Jahr 28 eine Abschlussnote mit einer 1 vor dem Komma erreichen, fünf erreichten eine 1,0.

Im Rahmen des Festaktes wurden anschließend auch und vor allem Schülerinnen und Schüler geehrt, die sich neben ihren schulischen Leistungen in besonderem Maße für die Schulgemeinschaft einsetzten: So erhielt Thorsten Fuchs, der mit einem Schnitt von 1,0 zu den Notenbesten zählt, als Schülersprecher, eine prägende Gestalt für die Schule war und sich sowohl in der SchElLe als auch in den Musikensembles der Schule engagierte, den Preis des Ministeriums. Seine stets hilfsbereite und „immer das Ganze im Auge habende“ Art werde man in der Schule vermissen, so Schulleiterin Monreal, die die Laudatio hielt.

Paula Hoffmann, die wie Thorsten Teil des Schülersprecherteams war, wurde mit dem Preis der Schule geehrt. Besonderer Dank gilt Paula für ihr unermüdliches Engagement in Sachen Schulmerchandising: Ganz wesentlich ihr ist es zu verdanken, dass sich die Nonnenwerther Schülerinnen und Schüler modische Kleidungsstücke mit Schullogo (mittlerweile sogar über einen eigenen Onlineshop) erstehen können.

Jule Schneppensiefen, die sich als Stufensprecherin und insbesondere bei der Vorbereitung der Abiturfeier engagierte, wurde mit dem Preis der Kreissparkasse Ahrweiler bedacht, den Benno Balasus, selbst ehemaliger Nonnenwerther, überreichte.

Mit dem Preis des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Gymnasiums Nonnenwerth (VFFE) wurde Nadine Wolf geehrt. Gemeinsam mit Jule bildete sie das Duo der Stufensprecherinnen und setzte sich dabei für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein.

Daneben wurden Preise für besondere Leistungen in den einzelnen Fächern vergeben:

  • Preis des Verbandes Biologie, Biowissenschaft und Biochemie: Anna Stettner
  • Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker: Anna Stettner
  • Geschichtspreis des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz: Josefine Rohn
  • Latein-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes: Fabian Staffel
  • Preis der Deutschen Mathematiker Vereinigung: Maximilian Leiwig
  • Preis des Landesmusikrates: Thorsten Fuchs
  • Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie: Fabian Staffel, Josefine Rohn
  • Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Tobias Amendt, Yannick Schober

Außerdem wurde neun Schülerinnen und Schülern ein MINT-Zertifikat für besondere Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern verliehen.

Bei einem Sektumtrunk gratulierten Eltern, Angehörige, Freunde und Kollegium dem Abschlussjahrgang von Herzen zum bestandenen Abitur und wünscht den Absolventen viel Erfolg und Freude bei ihrem neuen Lebensabschnitt und Gottes Segen.

Jubilare als Ehrengäste

Wie in jedem Jahr hatte das Inselgymnasium die Gold- und Silberjubilare, die vor 50 bzw. 25 Jahren ihr Abitur abgelegt haben, zur Feier eingeladen, die gerne kamen, um ihre alte Schule noch einmal wiederzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen – ein Zeichen für die tiefe Verbundenheit zwischen Schule und Alumni.

In ihrem herzlichen Grußwort gaben Frau Dr. Hanna Kohl und Frau Gabriele von Sambeck-Goertz gemeinsam mit ihren ehemaligen Schulkameradinnen interessante Einblicke in ihre Schulzeit von vor 50 Jahren: So konnte die damalige Abiturprüfung nur mit einer Stunde Verspätung beginnen, weil eine der Schülerinnen in Hosen – statt im Rock – zur Prüfung erschienen war.

Michaela Diepenseifen-Alfter, die für die Silberjubilare ein Grußwort sprach, betonte, dass sie bei der diesjährigen Abiturfeier sofort wieder den „Geist von Nonnenwerth“ gespürt habe und rief die Abiturientia dazu auf, sich dieses moralische Gerüst zu bewahren.


Text: Sören Ahlhaus
Fotos: Sören Ahlhaus