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Aikido

Was ist eigentlich Aikidō? Ein Japaner, Morihei Uéshiba († 26. April 1969), hat es als ein Selbstverteidigungssystem ohne Wettkampfcharakter entwickelt. In Aikidō wird durch das geschickte Ausweichen und kreisförmige Abwehrbewegungen der zerstörerischen Kraft des Angreifers kein Widerstand entgegengesetzt. Dadurch verliert der Aggressor das Gleichgewicht und seine Angriffsenergie wird ins Leere geführt und beherrscht.

Für einen Religionslehrer sind besonders die ethischen Aspekte des Aikidō, wie friedvoll-harmonische Begegnung und der Wille den Angreifer „liebevoll zu kontrollieren“  – ohne ihn zu verletzen –  von  entscheidender Bedeutung. Dass es heute  in der Schule oder am Arbeitsplatz sehr hart zugehen kann, ist keine Seltenheit. Es ist in der Tat ein/e Kampf-(Kunst), in alltäglichen Konfliktsituationen eine vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene „Christliche Haltung“ einzuüben, nämlich dem Angreifer oder gar dem Feind mit Achtung vor seiner Menschenwürde wohlwollend zu begegnen und durch eine souveräne Haltung im Konflikt auch die eigene Würde nicht preiszugeben. Gleichzeitig wird dem Aggressor auch die Lehre erteilt, dass nicht Hass und Gewalt, sondern letztendlich Respekt und Achtung dem Menschen gegenüber die eigentliche und nachhaltigere Lösung für Konflikte ist. Aus eigener Erfahrung wissen wir ganz genau, dass es nicht einfach ist, unseren Gegnern und Feinden auch nur in verbalen Auseinandersetzungen mit derartig edler Haltung zu begegnen. Oft bleiben wir auf der gleichen Ebene und vergelten mit reflexartigen Du-Botschaften Gleiches mit Gleichem. Hier bietet das Trainieren von Aikidō eine hervorragende Möglichkeit, eine friedfertige und gleichzeitig souveräne Haltung in Konfliktsituationen „live“ einzuüben, und was mit dem Körper einmal vollzogen wurde, verfestigt sich tiefer in uns als eine reine Theorie!

Wenn man sich allerdings die täglichen Situationen näher anschaut, entdeckt man, dass Konflikte oft unterschwellig sind und längst vor der verbalen oder körperlichen Eskalation beginnen. Daher liegt besonders am Anfang des Aikidō-Lernens der Schwerpunkt nicht im Erlernen von vielen wirksamen Kampftechniken, sondern im Erlernen einer souveränen Körper- und Geisteshaltung. Im Idealfall kommt es gar nicht erst zum Kampf. Die Schüler haben im Training so viel Selbstbewusstsein aufgebaut, dass der Gegner spürt: Angreifen ist zwecklos. Darüber hinaus ist das Einüben der körperlich-geistigen souveränen Haltung eine erstklassige Gewaltprävention sowohl für Täter als auch Opfer, die von dem Aufbau ihres Selbstbewusstseins enorm profitieren.

Aikido
AG-Leitung: Hr. Trzaski
Ort: Sporthalle
Termin: Donnerstags
Als einstündige AG möglich? Nein
Kosten:
Sonstiges:

Zum Kursleiter:

Herr Trzaski unterrichtet auf Nonnenwerth das Fach Katholische Religion. Daneben ist er seit vielen Jahren Aikidō-Trainer (4. Dan Aikido Aikikai, 3. Dan Daitoryu Aiki Jujutsu Bokuyokan, 2. Dan Shinkiryu Aiki Budo, Shinki Zen Meditationslehrer; Deutscher Olympischer Sport Bund: Trainer-Lizenz C (Übungsleiter im Breiten- und Freizeitsport) / Nordic-Walking-Basic-Instructor).