Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Weitere Informationen zu unserer Schule und regelmäßige Neuigkeiten aus dem Inselleben erhalten Sie bequem über unseren Newsletter.

Newsletter abonnieren Nicht mehr anzeigen

Aus der Chronik Nonnenwerths: Vor 80 Jahren schließen die Nationalsozialisten die Schule

Gepostet am 4. November 2021 | Engagement, Geschichte, NW gegen Rechts, Sozialkunde

Nachdem die Nationalsozialisten bereits im Frühjahr des Vorjahres darauf gedrängt hatten, sorgten sie im Herbst 1941 für Gewissheit: „Auf Anordnung des Herr Ministers wird die private Oberschule für Mädchen in Nonnenwerth mit Ende des laufenden Schuljahresdrittels […] geschlossen.“ Die verbrecherische NS-Diktatur hatte nach ihrer Machtübernahme rasch damit begonnen, alle Lebensbereiche, insbesondere die Erziehung zu durchdringen. Christliche Bekenntnisschulen stellten für sie ein Hindernis dar, ihre rassistischen Erziehungsvorstellungen umzusetzen. „Auf das Schmerzlichste berührt“ musste die damalige Ordensoberin sich der Anordnung fügen.

Erst nach der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde den Franziskanerinnen die Wiedereröffnung der Schule durch die französische Militärbehörde genehmigt. Am 2. Oktober 1945 notiert die Chronistin die Wiedereröffnung der Schule mit einem feierlichen Gottesdienst: „Hierauf stimmte die Versammlung das „Großer Gott, wir loben dich“ an, um Gott zu danken für seinen Schutz und seine liebevolle Führung.“

Wie jeher steht unsere Schulgemeinschaft auch noch heute für unsere franziskanischen Werte wie die Achtung der Menschenwürde, Toleranz und Solidarität ein. So werden wir auch in diesem Jahr wieder beim Remagener Tag der Demokratie gegen den Aufmarsch der Ewig-Gestrigen Flagge zeigen. Am 13. November könnt ihr uns an dem von mehreren Geschichts- und Sozialkunde-Kursen der Oberstufe organisierten Stand antreffen. Auch werden wir uns wieder an der Verhüllung der Schwarzen Madonna beteiligen. Setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für die Demokratie und gegen Intoleranz und rechte Hetze und kommt zum Tag der Demokratie nach Remagen!