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Gute Arbeiten sind zeitlos – Ausstellung von Fotoarbeiten im Abgeordnetenhaus des Mainzer Landtages feierlich eröffnet

Gepostet am 26. August 2019 | Ausstellungen, Interkulturelles, Kunst, Wir in Europa

Seit Mittwochabend zeigt sich das Foyer des Mainzer Abgeordnetenhauses im neuen Look: Frau Dillenburger-Brendt und Herr Kuchta hatten ca. 80 Fotos gehängt, die in den letzten Jahren von Schülerinnen und Schülern des Franziskus-Gymnasiums Nonnenwerth und auch des Kurfürst Salentin Gymnasiums Andernach in Oppeln und Niederschlesien aufgenommen worden waren. Die Ausstellung mit dem Titel „Perspektivwechsel – vertraut und fremd“ wurde am Mittwoch, dem 14. August, feierlich eröffnet und wird während der kommenden Wochen dem Publikum zugänglich sein.

Drei Jahre ist es nun her, dass die acht Schülerinnen des damaligen Kunst Leistungskurses des Franziskus Gymnasium zusammen mit Frau Dillenburger-Brendt und Herrn Kuchta nach Oppeln geflogen sind, um dort ein Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz zu starten: Die projektorientierte Schülerbegegnung der Partnerregionen Rheinland-Pfalz und Oppeln. Bei diesen Treffen sollen die Jugendlichen gemeinsam etwas produzieren, in diesem Falle Motive des Partnerlandes gemeinsam entdecken und fotografisch festhalten. Hunderte Fotografien haben die LK-Schülerinnen im Rahmen dieser intensiven Auseinandersetzung mit der „Woiwodschaft Opole“ produziert, aus denen die besten ausgewählt worden sind, um sie nun schon zum dritten Male in der Öffentlichkeit – nach Oppeln und Trier- zu zeigen.

Vorgeführt werden konnte auch ein Film von Herrn Kuchta, der die Arbeit des polnischen Gegenbesuchs im Arp-Museum, Rolandseck, zeigt. Acht Studenten der Kunsthochschule Oppeln und die Schülerinnen des Kunst Leistungskurses haben sich dort gestalterisch mit Henry Moore auseinandergesetzt.

Die Ausstellungseröffnung wurde von einem kleinen Musikensemble des Franziskus Gymnasium begleitet, was entschieden zum Gelingen des Abends in bester Stimmung beitrug. Maria Daouds Gesang (LK Musik 11) wurde von Viktoria Manns (GK Musik 12) am Stage Piano und von Valentin Bücherl am Schlagzeug trefflich begleitet sowie von Jürgen Roths beeindruckendem Trompetenspiel unterstützt und mit Soli ergänzt. Die Musik sollte die offiziellen Ansprachen der Vizepräsidentin des Landtages Rheinland-Pfalz, Frau Schmitz, und des polnischen Generalkonsuls, Jakub Wawrzyniak, einrahmen.

Doch als die Musiker nach den Grußworten des Generalkonsuls ein eigens für den Abend einstudiertes polnische Volkslied spielten und Maria mit großartigem stimmlichen Ausdruck den Flug des Falken wiedergab, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Das Publikum klatschte im Takt. Die anwesenden Polen waren begeistert. Der Konsul von Oppeln sang die erste Zeile mit, suchte dann hektisch in seinen Hosentaschen, um den Rest des Auftritts als Video aufzunehmen. In der gelösten Stimmung wurden die anschließenden Ausführungen von Frau Bettina Münch-Rosenthal, früher Lehrerin auf Nonnenwerth, nun Referentin für internationale Beziehungen bei der ADD, über deutsch-polnische Jugendbegegnungen, die zahlenmäßig an zweiter Stelle hinter den französischen rangieren und zur Zeit aufgrund des politischen Klimas von großer Bedeutung seien, besonders wohlwollend aufgenommen.

Der Abschluss der Ansprachen gehörte den Schülern: Zwei Schülerinnen aus Andernach sprachen über ihre Erlebnisse in Niederschlesien. Mareike Spies, Abiturientin des Franziskus Gymnasium 2018 und Teilnehmerin, erläuterte Grundlegendes zur Fotografie, das der Kunst Leistungskurs während des Projekts gelernt und angewendet hat sowie ihre Sicht auf die deutsch-polnische Schülerbegegnung. Dazu zitierte sie Beiträge ihrer Mitschülerinnen aus ihrer aktuellen WhatsApp-Umfrage zum Thema „Denk ich an das Projekt in Oppeln…“, denen man entnehmen konnte, dass die Fahrt in künstlerisch experimenteller wie auch in menschlicher Hinsicht ein großer Erfolg war.

Zum Abschluss begegneten sich die Anwesenden bei Getränk und Brezel im Gespräch, musikalisch untermalt von unseren Musikern. Überall konnte man hören, dass die (wirklich professionellen) Fotos großartig gelungen seien und viel Anklang fanden. Auch die Musiker und vor allem die eindrucksvolle Darbietung des polnischen Liedes waren immer wieder Thema. Nicht nur die beiden polnischen Konsuln werden sich noch lange daran erinnern.


Text: Ursula Dillenburger-Brendt
Fotos: Michael Kuchta, Video: Bettina Münch-Rosenthal