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Camerata Nonnenwerth, Chor und Inselstreicher beim Beethovenfest

Gepostet am 13. September 2018 | Musik

Große Bühne Marktplatz Bonn

Am Samstag, dem 1. September 2018, wurde den Ensembles unserer Schule eine besondere Ehre zuteil. Auf der großen Konzertbühne auf dem Bonner Marktplatz durften ausgesuchte Schulensembles ihr Können unter Beweis stellen. Alle Mitwirkenden waren festlich gekleidet und vollzählig erschienen. Man konnte allen die Aufregung anmerken.

Um 12.30h hieß es dann: Auftritt bitte! Die Camerata Nonnenwerth unter der Leitung von Natalia Kazakova und das String Ensemble der Bonn International School unter der Leitung von Hirotaka Aisawa legten einen sehr gelungenen Start hin mit

G.F. Händels Suite in D-Dur.  Die beiden Solistinnen  Anne-Josephin Hendrich und Giulia de Novellis (MSS 12, beide Querflöten) glänzten durch große Musikalität und Professionalität. Die schwungvoll musizierte Holbergsuite Op.40 von E. Grieg leitete gekonnt über zum modernen Teil des Programms.

Für ein Konzert genau 7 Tage nach dem 100. Geburtstag von Leonard Bernstein war es für eine Kooperation zwischen Chor und Camerata klar, dass man Titel aus der „West Side Story“ aufs Programm setzen wollte. Das Ergebnis war ein gut disponierter Chor (Leitung Iris Flögerhöfer, Einstudierung Andrea Monreal), der die beiden Songs „Tonight“ und „America“ mit sauberer Tongebung und guter musikalischer Gestaltung vortrug. Ein kleiner Wehmutstropfen war mangelhafte Professionalität der städtischen Technik, welche Chor und Camerata Nonnenwerth nur unzureichend aussteuerte und undifferenziert verstärkte.

Ein weiterer Höhepunkt war das Solo von Kira Giebels (MSS 10, Sopran), welche verstärkt durch Eva Sesterhenn (MSS 12 Sopran) und Alexandra Alumyan (Mezzosopran von Beethoven Gymnasium Bonn), begleitet von der Camerata

„I Feel Pretty“, ebenfalls aus der „West Side Story“, sang. Sie ernteten viel Applaus und zahlreiche Bravorufe:  Kira überzeugte mit ihrem warm timbrierten Sopran stimmlich und darstellerisch in der Rolle der Maria. Eva und Alexandra komplettierten das Ensemble mit ebenfalls gut ausgebildeten, perfekt harmonierenden Stimmen und mitreißender Darstellung.

Nach dem Auftritt der älteren Musiker/innen betraten die Inselstreicher Nonnenwerth unter der Leitung von Johanna Bolwin die Bühne.

Die Anspannung, eine so große Bühne zu betreten, war den jungen Künstlern zwar anzumerken und dennoch strahlten sie in ihrer festlichen Konzertkleidung auch eine Freude aus, endlich die lange einstudierten Stücke dem zahlreichen Publikum präsentieren zu dürfen.

Mit barocken Klängen aus Händels Feuerwerksmusik und einem Menuett von P.Prelleur eröffneten die Inselstreicher ihren Vortrag. Sehr konzentriert und exakt setzten sie die angegebenen Tempi und dynamischen Vorgaben um.

Es folgten 5 Stücke aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Sommernachtstraum in einem einfachen Arrangement von B. Dobretsberger. Die musizierenden Schüler/innen kannten dieser Komposition zugrunde liegende Erzählung von W. Shakespeare – Johanna Bolwin moderierte dennoch in wenigen Sätzen zu jedem Stück den entsprechenden Inhalt, damit auch das Publikum Hintergrundinformationen zu den einzelnen Melodien bekam. Am Klavier begleitete Sabina Büsch bei diesem Werk das Ensemble.

Mit einem Arrangement der 5. Symphonie von L.v. Beethoven (J. Manookian) beendeten die Inselstreicher ihren Auftritt – das Publikum applaudierte begeistert, sodass die jungen Musiker/innen von der Moderatorin aufgefordert wurden, dieses Stück, auch Schicksalssymphonie genannt, noch einmal zu präsentieren.

Unter diesem Motto – Schicksal – findet in diesem Jahr im Übrigen das gesamte Beethovenfest statt. Dieser Zugabe waren die Musizierfreude und Erleichterung rundum anzumerken.

Namen Jesu Kirche Bonn

Einige Stunden später hat das Franziskus Celloensemble sein neues Programm in der Namen-Jesu-Kirche präsentiert.

Die Mitglieder des Ensembles Natalia Kazakova, Madita Spies (MSS 10), Mark Braun (MSS 10), Vivien Hammensfahr (MSS 11), Julia Wolf (MSS 11) und Dorothee Sperker (MSS12) waren als Teilnehmer schon von „Bühne frei für Beethoven“ von letztem Jahr bekannt. Diesmal hat das Ensemble ein Stück, welches Mark Braun komponierte, uraufgeführt. Der Mix zwischen Filmmusik und Klassik klang spannend und mitreißend. Das begeisterte Publikum hat das Franziskus Ensemble mit dauerndem Applaus belohnt.

Bereits kurz nach Verlassen der Bühne waren sich alle ohne Ausnahme einig: Nächstes Jahr wollen alle wieder dabei sein!


Text: Johanna Bolwin, Iris Flögerhöfer, Natalia Kazakova
Fotos: Helmut Meixner