Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Diese Website benutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität zu bieten. Durch das Verwenden dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir auf Ihrem Gerät Cookies verwenden dürfen. mehr Infos OK

Brighton-Fahrt der Klasse 8b

Gepostet am 5. August 2018 | bilingual, Englisch, Fahrten

Eine spannende Wanderung über die nebligen „Seven Sisters“, martialische Ritterkämpfe beim Mittelalterfestival in Leeds Castle und das beeindruckende Panorama vom London Eye – die Klassenfahrt nach Brighton war für die Klasse 8b ein einprägendes Erlebnis. Von ihren Erfahrungen berichtet Jana Schlochtermaier:

Ende Mai fuhr unsere Klasse 8b mit ihren Klassenleitern Frau Schüller-Rees und Herrn Konle traditionsgemäß wieder nach England! Natürlich freuten sich alle darauf, denn schließlich hatten wir vier Jahre lang darauf gewartet. Da es dieses Mal nicht ausreichend viele Gastfamilien in Brighton gab, wohnten wir in Hastings, einer kleinen Stadt eine Stunde östlich entfernt.

Die Hinfahrt verlief reibungslos, die Fähre wurde pünktlich erreicht und bei Ankunft in Hastings wurden wir schon von den Gasteltern erwartet. In den folgenden fünf Tagen sollte es ein abwechslungsreiches und aufregendes Programm geben, wie z.B. ein Mittelalterfestival in „Leeds Castle“, wo wir ein echtes Ritterturnier bestaunen durften oder die Altstadt von Hastings mit einem beeindruckenden Harry-Potter-Flair. Während des gesamten Aufenthalts gab es immer wissenswerte Vorträge über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten, die uns immer ein gutes Hintergrundwissen einbrachten.

Auch wenn jeder Tag sehr spannend war, gewannen fast einstimmig die Wanderung über die Seven Sisters und die beiden Tage in London die Frage der Beliebtheit. Die berühmten, steil herabfallenden Küstenklippen hatten wir bereits bei unserer Anreise von der Meerseite aus bewundern dürfen. Am ersten Tag erwanderten wir dann von der Landseite aus die „Seven Sisters“, sieben markante Hügel der langen weißen Kalkfelsen, auch Kreidefelsen genannt, an der Südküste Englands.

Bei wechselhaften und windigen Wetter überquerten wir, mit kleineren Pausen, in denen wir picknickten oder Fotos machten, in fünf Stunden alle sieben Hügel. Die Aufstiege waren teilweise sehr anstrengend und im immer wieder aufkommenden Nebel sah man manchmal die Klassenkameraden nicht mehr. Erschöpft aber glücklich genossen am Ende alle unterhalb der Kreidefelsen den Strand und die Erfrischung im Meer.

Nach dieser Wanderung hatten wir noch etwas Zeit und fuhren nach Hastings in die Stadt. Wir durften dort in Kleingruppen die ausgesprochen schöne Altstadt besichtigen und setzten uns anschließend noch an den sehr schönen Strand von Hastings.

Am zweiten Tag, dem Samstag, ging es nach London, wo wir zufällig die Generalprobe für „Trooping Of The Colors“ sahen, die offizielle Feier des Geburtstages der Queen. Für die anderthalb-stündige Führung im „House of Parliament“ mussten wir uns in zwei Gruppen aufteilen, die nacheinander hineingehen mussten – was unsere Tagesplanung durcheinander brachte. Da wir um 18 Uhr schon wieder in Hastings von den Gastfamilien erwartet wurden, mussten wir die geplante Fahrt mit dem London Eye auf den zweiten London-Besuch am Dienstag verschieben.

Am Sonntag machten wir einen ganz entspannten Tag: Wir fuhren mit dem Bus zu einem sehr gut erhaltenem Wasserschloss mit 1.000 Jahren Geschichte: Leeds Castle, wo an diesem Wochenende ein Mittelalterfest stattfand. Nachdem wir die interessante Burg auch von innen besichtigt hatten, picknickten wir gemeinsam im Park. Gegen Mittag wurde es jedoch sehr heiß und wir waren nicht mehr in der Lage uns viel zu bewegen. Also setzten wir uns in den Bereich des Mittelalterfestes, schauten uns verschiedene Stände an und fieberten bei den Ritterspielen mit.

Am Tag danach ging es dann zum ältesten Seebad Englands, nach Brighton, dem Ort, wo wir ursprünglich wohnen sollten. Da der Busfahrer an diesem Tag frei hatte, fuhren wir mit dem Zug nach Brighton. Am Bahnhof angekommen, liefen wir erstmal durch die wunderschöne Stadt zur mittelalterlichen St. Nicholas Church. Bevor wir zum Royal Pavilion gingen, machten wir in einem Park ein schönes Picknick. Der Royal Pavilion, von dem viele einen Pavillon erwarteten, ist ein beeindruckend großes Gebäude. Er wurde um 1820 für König George IV. gebaut und ähnelt äußerlich einem indischen Palast, die Inneneinrichtung ist aber eher chinesisch. Bevor es am späten Nachmittag wieder mit dem Zug nach Hastings ging, konnten wir in kleinen Gruppen die Stadt erkunden und noch einige schöne Andenken kaufen.

An unserem letzten Tag fuhren wir nochmal nach London. Da wir von dort direkt am Abend nach Hause fahren sollten, verabschiedeten wir uns bereits morgens von unseren Gasteltern. Zuerst konnten wir in kleinen Gruppen die Gegend um die berühmte Oxford Street erkunden und auch hier wurden noch einige Andenken gekauft. Kurz bevor wir uns auf dem Weg zum Natural History Museum machen wollten, wurden wir von einem schweren Gewitter überrascht und lernten somit London auch bei Regen kennen. Leider hatten wir nicht sehr viel Zeit, um uns eines der größten naturhistorischen Museen weltweit in einem fantastischen Gebäude ausführlicher anschauen zu können, allerdings wurden wir in dieser kurzen Zeit von dem kleinen Teil der umfassenden Ausstellung schon sehr beeindruckt.

Am Ende unseres England-Aufenthalts durften wir noch ein finales Highlight erleben: Das London Eye. Das auch als Millennium Wheel bekannt gewordene größte Riesenrad Europas ist 135 Meter hoch und in eine Gondel passen 30 Personen hinein – also unsere ganze Klasse plus Lehrer! Da leider zuvor das Unwetter tobte, hatten wir nicht die ganz perfekte Aussicht, aber beeindruckend war es auf jeden Fall.

Während der Fahrt haben wir alle die Erfahrung machen können, dass wir uns schon richtig gut auf Englisch unterhalten können. Es war eine Klassenfahrt, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat und an die wir uns immer gerne erinnern werden.


Text: Jana Schlochtermeier und Anna Zhou (Klasse 9b)
Fotos: Jana Schlochtermeier (Klasse 9b)