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Cambridge-Zertifikat: Hervorragende Ergebnisse für Nonnenwerther

Gepostet am 27. April 2020 | bilingual, Cambridge Certificate, Englisch

Die lange Vorbereitung hat sich gelohnt: 21 Nonnenwerther Schülerinnen und Schüler waren bei der Prüfung für das Cambridge Certificate of Advanced English” (CAE) erfolgreich. Fünfen von ihnen wurde sogar das “Grade A” (C2-Niveau, das höchstmögliche) bescheinigt, was ihnen die Sprachkompetenz eines “native speakers” bescheinigt.

Dieses Sprachzertifikat gilt bei Hochschulen und Unternehmen in der ganzen Welt als Eingangsvoraussetzung in Bezug auf die sprachlichen Kenntnisse.

Seit dem zweiten Halbjahr der MSS 11 arbeiteten die Schülerinnen und Schüler wöchentlich an einem Nachmittag auf die Prüfung hin und wurden dabei von Bili-Koordinatorin Lisa Schüller-Rees offenbar sehr gut vorbereitet.

CAE-Absolventin Emilie Eichen (MSS 12) blickt zurück:

Cambridge Prüfung C1 Advanced – Cheer Up!

“C1 Advanced, formerly known as Cambridge English: Advanced (CAE), is one of our Cambridge English Qualifications. It is the in-depth, high-level qualification that shows you have the language skills that employers and universities are looking for. “

Hiermit wirbt die Internet-Seite “Cambridge-Assessment“ für das Absolvieren des renommierten Tests für „Advanced English“.

Als ich diese Zeilen vor ungefähr einem Jahr las, dachte ich mir, dass es wohl nicht schaden könnte, mich einmal selbst an dieser Prüfung zu versuchen. Vor allem, da ich mir davon erhoffte, auch etwas gewandter im Umgang mit der englischen Sprache zu werden. Also entschloss ich mich, mich auch für die Cambridge-AG anzumelden, die von der Schule kostenlos angeboten wird und die Prüflinge bestmöglich vorbereiten soll.

Die AG startete Anfang März 2019 mit über dreißig Teilnehmern. Unsere Leiterin Frau Schüller-Rees meinte, so viele Interessenten habe es noch nie in einer Stufe gegeben, doch diese hohe Teilnehmerzahl solle uns nicht behindern. Von Anfang an starteten wir durch mit anspruchsvollen Aufgaben, wie zum Beispiel „Use of English“. Das lag insbesondere daran, dass wir pro Woche nur eine Stunde zusammen hatten, in der wir Fragen stellen konnten. Deswegen lag die hauptsächliche Vorbereitung auf die Abschluss-Prüfung in den Hausaufgaben und der eigenen Motivation. Ich zum Beispiel gewöhnte mir an, möglichst viel Englisch zu hören und zu lesen. Ich blätterte also durch englische Zeitschriften, hörte englische Hörbücher und schaute Filme lieber auf Englisch als auf Deutsch. Ich glaube, genau das ist es, was hierbei so wichtig ist. Es nützt nichts, nur halbherzig ein paar Hausaufgabenblätter auszufüllen, sondern Eigenmotivation zu zeigen!

Das CAE prüft in fünf Teilgebieten: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben, sprachlicher Umgang und Flexibilität und Sprechen. In all diesen Gebieten wurden wir in Hinblick auf die Prüfung knapp ein Jahr lang vorbereitet. Wir lernten englische Redewendungen, die Kunst, einen guten Essay zu schreiben, all die Regelungen für den Tag der Prüfungsabnahme und noch vieles mehr. Die AG bereitete uns somit nicht nur auf das CAE vor, sondern sogleich auch auf andere Prüfungssituationen, was uns allen bestimmt im weiteren Leben helfen wird.

Die Prüfung wurde uns am Samstag, dem 8. Februar auf der Insel abgenommen, was hinsichtlich des Hochwassers doch etwas umständlich war, da die linksrheinische Fähre nicht fuhr. Dennoch trafen fast alle pünktlich zum Beginn der Prüfung um neun Uhr in der Aula ein und es konnte endlich los gehen. Neben dem Hör- und Leseverstehen kam der sprachliche Teil des “Use of English”, vor dem ich persönlich am meisten Bammel hatte. Dieser erwies sich aber (hoffentlich) als unbegründet. Nach der mündlichen Prüfung hatten wir es um vier Uhr nachmittags endlich geschafft und wir konnten die Anspannung des Tages und des ganzen Vorbereitungsstresses von unseren Schultern abstreifen.

„Don´t count your chicken before they hatch.” – “Lobe den Tag nicht vor dem Abend.“. Auf dieses Sprichwort berufe ich mich gerade bis wir unsere Ergebnisse am 19. März bekommen werden. Wir alle hoffen, dass jeder bestanden hat, denn das gemeinsame Hinarbeiten auf die Prüfung hat uns doch gezeigt, dass jeder von uns mit Motivation dahinterstand und das hat uns zusammengeschweißt!

Im Nachhinein, kann ich sagen, dass ich froh bin, am Test und insbesondere an der AG teilgenommen zu haben. Ich konnte davon im „normalen“ Englischunterricht profitieren, habe gelernt, wie eine offizielle und internationale Prüfung abläuft und mir bewusst gemacht, wie wichtig Selbstdisziplin und Eigenmotivation doch sein können.

Deswegen kann ich jedem, der gewillt ist, sein Englisch zu verbessern oder einfach nur eine Qualifikation mitzunehmen, wärmstens empfehlen, an dieser Challenge „Cambridge-AG“ teilzunehmen und vielleicht auch das CAE zu absolvieren.

„Cheer up!“ – „Nur Mut!“

Cambridge-Absolventen treffen sich mit Bili-Koordinatorin Schüller-Rees im virtuellen Klassenzimmer.

Text: Emilie Eichen
Fotos: Lisa Schüller-Rees