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Kooperation: Camerata Nonnenwerth unterstützen Theater-Projekt des Beethoven-Gymnasium Bonn musikalisch

Gepostet am 2. Dezember 2018 | Musik, NW hilft

In einem fernen, unbekannten Land lebten eines Tages zwei Kinder in einem Haus am Rande eines kleinen Dorfes. Ihre Namen waren Mytyl und Tyltyl. Sie wohnten zusammen mit Mutter, Vater, Hund und Katze. Ihr Vater war Holzfäller und ihre Mutter erledigte die täglichen, mühsamen Haushaltsarbeiten. Sie lebten ein bescheidenes und mittelloses Leben und – besonders glücklich waren unsere Kinder nicht. Wie eigentlich fast jeden Tag spielen die Kinder auch heute im Wald. Auf dem Nachhauseweg laufen sie immer an einem Haus vorbei. Man erzählte sich, dass dort ein todkrankes Mädchen wohnte, welches man niemals spielen sah und nicht einmal lachen hörte. Doch als sie heute zu spät nachhause kehren, sehen sie etwas Merkwürdiges, was ihr Leben von dem Moment an für immer verändert.

Diese Geschichte nach dem französischsprachigen Märchen „Der Blaue Vogel“ von Maurice Maeterlinck wollten drei Oberstufen-Schülerinnen des Bonner Beethoven-Gymnasium, die an ihrer Schule eine Theater-AG gegründet hatten, auf die Bühne bringen. Mit großem Einsatz arbeiteten die drei die Vorlage zu einem Theaterstück um. Doch bei der musikalischen Ausgestaltung stellten sie fest, dass sie bei der Umsetzung Unterstützung brauchten.

Bereitwillig sprangen hier die Musikerinnen und Musiker der Camerata Nonnenwerth unter Leitung von Natalia Kazakova ein. Und die Kooperation glückte aller räumlichen Distanz – es war nur eine gemeinsam Probe der Bonner Theater-AG und der Nonnenwerther Musiker zu realisieren – zum Trotz: Das Nonnenwerther Ensemble hatte alle Stücke für die Kooperation professionell im Studio aufgenommen, sodass die Bonner mithilfe der Aufnahmen ihre Proben durchführen konnten.

Bei der Premiere wurde die rührende Geschichte dann für das begeisterte Publikum mit Livemusik, die unter die Haut ging, ergänzt. Neben den selbst-arrangierten Stücken, einem Präludium von Grieg und der Gymnopedie von Satie bekam das Publikum ein selbst-komponiertes, begeisterndes Cellostück von Mark Braun zu hören.

Alexandra Alumyan, Schülerin des Beethoven-Gymnasiums und einer der drei Köpfe der Theater-AG, war voll des Lobes für die Musikerinnen und Musiker von Nonnenwerth:

Das Ensemble spielte mit großer Souveränität und Professionalität. Sie haben eine neue, harmonische und emotionsreiche Atmosphäre hergestellt und das Stück „Der Blaue Vogel“ mit musikalischen Akzenten und Farben bereichert. Wir bedanken uns an dieser Stelle riesig für diese großartige Unterstützung und das Engagement seitens des Ensembles des Franziskus Gymnasium Nonnenwerth! Es ist schön zu sehen, wie Musik junge Menschen verbindet.


Text: Alexandra Alumyan, Sören Ahlhaus
Fotos: Farshid Haidari