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Weg mit dem Dreck: Entsorgung auf Nonnenwerth

Gepostet am 5. Juli 2018 | AGs, Inselleben, Schreibwerkstatt

Besonders durch den täglichen Aufenthalt der Schüler, aber natürlich auch durch das Leben der Schwestern entstehen auf der Insel Nonnenwerth viele Abfälle. Doch wie werden diese entsorgt? Dafür wurde Herr Müthrath, der Hausmeister der Schule befragt, der uns dankenswerterweise viele Informationen zur Verfügung stellte.

Den wahrscheinlich größten Teil der Abfälle bildet der Restmüll, welcher in drei  großen Müllcontainern (je 1100 Liter) einmal die Woche geleert wird. Dafür werden die Container mit der Fähre auf die linke Rheinseite gebracht und auf dem dortigen Parkplatz abgeholt. In den Ferien reduziere sich der Müll erheblich, sodass nur noch alle drei Wochen ein Container voll werde, berichtet der Hausmeister. Der Papiermüll wird einmal im Monat in Containern, die der Größe der Restmüllcontainer entsprechen, rübergefahren und von der Müllabfuhr geleert.

Auch das Abwasser muss von der Insel transportiert werden, doch man muss hier zwischen den Fäkalien und dem Küchenabwasser unterscheiden. Letzteres wird nämlich durch einen Fettabscheider in Wasser und Fett getrennt. Das Fett wird in 100-Liter-Behälter abgefüllt. Einmal im Jahr werden dann 10 bis 20 Stück dieser Behälter von einer Spezialfirma geleert. Das restliche Abwasser wird in zwei Sammelbecken, welche sich auf der Insel befinden, gesammelt und von dort mit zwei starken Pumpen nach Rolandswerth in die Kanalisation gepumpt.

Fazit: Obwohl es natürlich etwas umständlich ist, ist es mit Struktur und Planung machbar, alle Abfälle und Abwasser von der Insel zu schaffen, erzählt der Hausmeister.

Dieser Text ist im Rahmen der AG „Schreibwerkstatt“ entstanden.


Text: Clara Weyland (Klasse 6b)
Foto: pixabay.de