Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Diese Website benutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität zu bieten. Durch das Verwenden dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir auf Ihrem Gerät Cookies verwenden dürfen. mehr Infos OK

Musik-LK der MSS 12 entdeckt die Kölner „Hochschule für Musik und Tanz“

Gepostet am 29. Januar 2018 | Exkursionen, Musik

Am Dienstag, dem 16. Januar 2018, brach der Musik LK der MSS 12, geleitet von Jürgen Roth, zur Hochschule für Musik und Tanz (oder wie wir später erfahren sollten, der „Hochschule für Musik und ein bisschen Tanz“) auf, um einen Einblick in den Alltag der Studenten zu gewinnen und das bis dahin gesammelte Wissen und Können zu testen.

Als wir gegen 9:00 Uhr an der Hochschule eintrafen, bestaunten wir zunächst die ungewöhnliche Architektur des Gebäudes: die Wände  unbearbeitet und schroff, in der Mitte der Eingangshalle ein Konzertsaal, der auch als Hörsaal genutzt werden könnte, in dem gerade Prüfungen stattfanden und viele, für Neuankömmlinge verwirrende, Treppen und Korridore.

Gegen 9:30 Uhr wurden wir durch einen Body-Percussion-Kurs vollends aufgeweckt, der vom Rhythmik-Dozenten Bernhard Selbach geleitet wurde. Hier war nicht nur rhythmische Sicherheit und Aufmerksamkeit gefragt, sondern auch Kreativität und Körperbewusstsein. Durch verschiedene Übungen und Impulse stellten wir unser Rhythmusgefühl auf die Probe und hatten dabei auch jede Menge Spaß.

Nach etwas mehr als eine Stunde ging es weiter zu einem Pop-/Bigbandleitungsseminar, geleitet von Jan Schneider. Hier war es die Aufgabe der Studenten, ein Stück mitzubringen oder selbst zu arrangieren und es den Mitgliedern der Band beizubringen und letztendlich auch selbst zu dirigieren. Besonders spürbar war hier die immense Motivation jedes Einzelnen an einem guten Gesamtwerk mitzuarbeiten. Da der Dirigentin und Saxophonistin des selbst arrangierten Stückes „Valerie“ ein Tenorsaxophonist fehlte und eine Verstärkung in den Trompeten gebraucht wurde, wurden der Stammkursleiter Jürgen Roth und Schülerin Leyla Saffarian spontan eingeladen mitzuspielen. Hier hat sich wieder einmal bestätigt, dass Musik Menschen verbindet und keinen Unterschied zwischen Schülern, Studenten oder Lehrern macht.

Der letzte Programmpunkt war weniger praxisorientiert, aber dabei nicht weniger spannend: Wir besuchten ein Seminar zu dem Thema Tonsatz, geleitet von Prof. Yuan. Zu Beginn des Seminars hatten sich nur vier Studenten in dem Raum von der ungefähren Größe einer Abstellkammer eingefunden und mit uns zusätzlich in dem Raum wurde es doch etwas eng. Dadurch entstand jedoch eine familiäre Atmosphäre und obwohl wir nur die Hälfte verstanden, konnten wir das eine oder andere aus der Stunde mitnehmen und uns sogar im Seminar beteiligen, denn einige Stichworte waren uns aus dem eigenen Unterricht geläufig (Monteverdi „Seconda Practica“, Lamentobass, Kirchentonleitern, vierstimmiger Satz…).

Der Tag an der Hochschule hat uns insbesondere als angehende Abiturienten geholfen, um uns mental auf den studentischen Alltag vorzubereiten oder auch unsere Pläne für die Zukunft zu überdenken. Es hat sich also in jedem Fall für jeden von uns gelohnt, sei es um als jetziger Lehrer auf Nonnenwerth in Erinnerungen zu schwelgen oder als Schüler mit neuen Eindrücken nach vorne zu schauen.


Text: Leyla Charlotte Saffarian (MSS 12)
Fotos: Lukas Wagner und Sarah von Münster (MSS 12)