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Experimentieren unter Corona-Bedingungen

Gepostet am 1. Dezember 2020 | Corona, MINT, NaWi

Nachdem es während des Lockdowns im Frühjahr und zwischen den Sommer- und Herbstferien monatelang untersagt war, darf nunmehr unter Berücksichtigung der entsprechenden Vorsichts- und Hygienemaßnahmen endlich wieder im Unterricht experimentiert werden! Im Naturwissenschaftsunterricht am Franziskus Gymnasium Nonnenwerth freuen sich die Schülerinnen und Schüler, endlich wieder praktisch den Dingen auf den Grund gehen zu können.

Die statt in 4er-Gruppen nun in Einzel- oder maximal Partnerarbeit experimentierenden Schülerinnen und Schüler sind mit Handschuhen und Masken ausgestattet, Desinfektionfektionsmittel steht bereit. Mit viel Disziplin zur Einhaltung der nötigen Abstände und regelmäßiger Zwischendesinfektion von Geräten und Materialien werden wieder Präparate erstellt und mikroskopiert sowie verschiedenste Stromkreise gebaut: vom einfachen Stromkreis mit einer Glühbirne, über Parallel- und Reihenschaltungen mehrerer Birnen und Schalter, Leitfähigkeitsprüfungen verschiedener Materialen bis hin zu Wechselschaltungen. Dabei wurde der Fundus von langen Kabeln und Krokodilklemmen besonders beansprucht und ausgeschöpft, um einerseits die geforderten Abstände einhalten zu können und andererseits die fehlenden Hände der sonst üblichen 4er- Gruppen zu ersetzen. Höhepunkt sind selbst erfundene und dann gebaute Schalter sowie die Demontage von Milchaufschäumern, die nach dem erneuten Zusammenbau im Optimalfall wieder funktionstüchtig sind.

Die Schülerinnen Alina und Rhea aus der 6c berichten:

„In den letzten Monaten haben wir gelernt, mit Stereolupen und Mikroskopen zu arbeiten. Wir haben als erstes Präparate erstellt und sie dann mit dem Mikroskop angesehen und erforscht. Das wurde mit einer Zwiebelhaut und Wasser gemacht. Mit den Stereolupen haben wir Kopf, Flügel, Körper und Beine einer Wespe untersucht. Die Regeln für die beiden Geräte haben wir außerdem aufgeschrieben und gelernt, um richtig damit umgehen zu können. Es hat viel Spaß gemacht!

Im nächsten Themenfeld haben wir gelernt, verschiedene Stromkreise zu bauen und Schaltpläne zu zeichnen. Trotz der Coronavorschriften haben wir das sehr gut gemeistert. Wir haben einen Schalter, der Stromkreise unterbricht und wieder schließt, aus einer Wäscheklammer, Alufolie und Büroklammern gebaut. Eine weitere 2er-Gruppe ließ einen Kreislauf mit Alufolie und verschiedenen Schaltern entstehen. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Lehrerin konnten wir viele einzelne Elemente eines Stromkreises komplex kombinieren. Wir haben mit Begeisterung experimentiert und so viel Interessantes über den Stromkreis kennengelernt und sind gespannt darauf, welche Experimente uns noch erwarten werden.“


Text: Dr. Petra Arriaga
Fotos: Dr. Petra Arriaga