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Nonnenwertherin für Facharbeit mit Sonderpreis der Peter-Altmeier-Gesellschaft ausgezeichnet

Gepostet am 9. April 2020 | Facharbeit, Geschichte, Interkulturelles, Wettbewerbe

Mit ihrer Facharbeit im Fach Geschichte zum Thema „Die Deutschlandsicht der Spätaussiedler“ wollte die Nonnenwertherin Vivien Hammesfahr (MSS 12) mehr Aufmerksamkeit auf die Spätaussiedler und ihr Leben in Deutschland lenken, sodass ihre Situation mehr berücksichtigt wird. Das ist ihr gelungen, denn ihre sehr gelungene Arbeit wurde sogar von der Peter-Altmeier-Gesellschaft mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Zur Teilnahme am Wettbewerb hatte sie ihre Geschichtslehrerin Karen Diepenseifen ermutigt.

Für Vivien persönlich hatte die Facharbeit einen sehr besonderen Stellenwert: „Sie basiert auf den Wurzeln meiner Familie und hatte somit einen sehr persönlichen Bezug. Ich stamme aus einer Familie von Spätaussiedlern und fand es unglaublich interessant mehr über die Reise meiner Familie in den 1990ern zu erfahren.“

Die Spätaussiedler sind unter Katharina der Großen nach Russland ausgewandert und blieben dort bis der Eiserne Vorhang fiel. Während ihrer Interviews lernte Viven, was die verschiedenen Menschen zur Rückkehr nach Deutschland, ihre historische Heimat bewegte, und wie begeistert sie zunächst von den Unterschieden zur UdSSR waren. Überraschend war für sie, wie stark Geschlecht, Alter und Bildungsgrad die Wahrnehmung beeinflussten und auch heute noch eine Rolle spielen. Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Desintegration, die Spätaussiedler noch heute spüren, und die mangelnde Anerkennung ihrer deutschen Identität.

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zur Auszeichnung!


Text: Sören Ahlhaus / Vivien Hammesfahr (MSS 11)
Bild: pixabay / Bearbeitung: Sören Ahlhaus