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Fastenaktion Woche 2: Fürchte dich nicht!

Gepostet am 1. März 2020 | Schulseelsorge

(angelehnt an die Fastenaktion der Evangelischen Kirche: „Zuversicht“ – 7 Wochen ohne Pessimismus)

Impuls: „Woher uns Hilfe kommt “ nach Johann Hinrich Claussen

Wie findet man mitten in höchster Gefahr den rechten Weg? Wenn die Bedrängnis übermächtig wird – von vorn, hinten, links, rechts, oben und unten die Wellen der Angst über einem zusammenzuschlagen drohen? Wie können wir dann schnell und genau entscheiden, wo es langgehen soll, um auf unsere Rettung zuzulaufen?

Diese Fragen stellt sich jeder Mensch in Zeiten der Sorge und Schwäche (…).

Diese Fragen stellt sich aber auch die Menschheit insgesamt – oder sollte sie sich stellen –, wenn sie höchster Not entgegengeht oder diese gar selbst verursacht hat. (…)

Angesichts der Not und Sorgen reagieren die meisten Menschen in zweierlei Art und Weise:

Der eine (Reaktion) besteht darin, die nahende Not zu leugnen, sie einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen oder vor sich selbst weg-zu-lügen. Man setzt ein fröhliches Gesicht auf und lächelt sich ins Verderben.

Die gegenteilige Reaktion beeinflusst den Menschen sich vom Unheil gefangen nehmen zu lassen, an keine Lösung mehr zu denken und sich der Zwangsläufigkeit des Schlimmen zu ergeben. Man legt dann mit bitterer Miene die Hände in den Schoß und die Füße zum Untergang entschlossen auf den Tisch.

Es gibt aber auch einen anderen, mittleren Weg zwischen diesen beiden Extremen:

„Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens!“ Antonio Gramsci

Da der Deutsche an und für sich eher zum Pessimismus neigt und seine Befriedigung gern daraus zieht, mit schwarzen Prophezeiungen Recht zu behalten, sei hier an die Tugend der Zuversicht erinnert. Sie ist eine Gestalt der Freiheit, die sich traut, an die Möglichkeit des Guten zu glauben, und die Gelegenheiten zur Veränderung ergreift. Wenn Schreckensmächte von hinten heranpreschen und vor einer nur dunklen Wolke liegen, erlaubt die Zuversicht sich die Frechheit, weiter nach vorn zu gehen – festen Schrittes und mit einem festen Herzen – und mit Gottvertrauen zu schauen, ob sich nicht doch ein Rettungsweg öffnet.

  • Welchen Lösungsstrategien folge ich, wenn ich mich vor etwas fürchte?
  • Was meint Jean Paul Sartre, wenn er sagt: „Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht“?
  • Wenn wir Menschen neben der Fähigkeit sich zu sorgen und zu fürchten auch über der Tugend der Zuversicht verfügen, was steht uns noch im Wege unsere Freiheit zu gestalten und furchtlos der Zuversicht zu vertrauen?
  • Wer oder was hat mir in der letzten Zeit richtig Mut gemacht?
  • „Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehend, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und sie schrien vor Furcht. Sofort sprach Jesus sie an: „Fasst Mut! Ich bin’s, fürchtet euch nicht!“ (Mt 14,26-27)
  • Wie gehe ich persönlich mit der Angst vor dem Unbekannten und Fremden; Menschen, Sachen und Situationen um?
  • Wem würde ich gerne „Fürchte dich nicht!“ sagen?

Foto: pixabay.com