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Fastenaktion Woche 7: Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin!

Gepostet am 7. April 2020 | Schulseelsorge

(angelehnt an die Fastenaktion der Evangelischen Kirche: „Zuversicht“ – 7 Wochen ohne Pessimismus)

Impuls von Cornelia Elke Schray

lass dich fallen
in den segen des himmels
lass dich bergen
von den armen der hoffnung
lass dich tragen
vom aufwind der liebe

brich auf ins gelobte land
in dem die milch des friedens
und der honig der stille
fließen

der dich schuf ist dir
nahe

Gedanken dazu von Schulseelsorger Marius Trzaski

Ist es in der heutigen Zeit der Corona-Krise nicht ein wenig weltfremd und naiv, sich derartig schönen Worten des Gedichts von Cornelia Elke Schray anheim zu geben? Diese Welt mit einer Hoffnung zu verklären, die eigentlich den meisten sehr weltfremd erscheint?

Wenn allerdings die Christen es mit solchen Worten überaus erst meinen, was verbirgt sich dann dahinter?

Das Motto der der 7. Fastenwoche der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. Paulus schreibt: „Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?“ (Röm 8,24).

An dieser Stelle zeigt Paulus ganz deutlich die christliche Dimension der Hoffnung – die größte Hoffnung der Christen ist nämlich ganz real Gott selbst und die Begegnung mit ihm. Und weil er unsichtbar ist, wäre diese Hoffnung eigentlich nur ein Traum, wenn man Gott in dieser Welt nicht begegnen könnte!

Auch der Heilige Franziskus war kein Träumer, er sah Gott, Gottes Abbild, in jedem Menschen, besonders in denen, denen es am schlechtesten erging und die ihre Hoffnung bereits aufgegeben hatten. Das größte Vorbild für den Hl. Franziskus war Jesus selbst, der hoffnungslos am Kreuz sterbend noch im letzten Atemzug sagte: Vater, in deine Hände lege ich mein Leben.

Es gibt viele Christen, die sich dieser, alles andere als weltfremden, Hoffnung verschreiben. Sie setzen sich bis zu ihrem letzten Atemzug für ihre Mitmenschen ein, sei es in Kriegs- und Katastrophengebieten, sei es in Krankenhäusern oder auf der Straße. Ihre Hoffnung ist der auferstandene Christus, den sie nicht sehen, aber in Geduld auf ihn warten. Denn „Wer dieser Botschaft vertrauen kann, darf Hoffnung haben: für seine Lieben, für die Menschen (…) und für sich selbst. Denn die Hoffnung, so zerbrechlich sie mitunter scheint, kann Kraft geben für eine Liebe, die Berge versetzen kann.“ (Zitat D. Bonhoeffer)


Text: Marius Trzaski
Foto: pixabay.com