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Fastenzeit – Woche 2: Die Wahrheit erkennen

Gepostet am 10. März 2019 | Schulseelsorge
Impuls nach Frank Muchlinsky, Pfarrer

Mal ehrlich, die Wahrheit kann ganz schön ernüchternd sein. Da steht dieser Baum genau in der Mitte des Gartens. Seine Früchte sind verlockend, denn sie versprechen Klugheit und Erkenntnis.

Kein Wunder, dass die Schlange leichtes Spiel hat. Wissen ist Macht, sagt sie ungefähr. Also greifen die beiden Menschen zu und essen.

Aber anstelle von gottähnlicher Macht beschert ihnen der Genuss vor allem die Erkenntnis, dass sie nackt sind.

Was ihnen bisher selbstverständlich war, wird nun zum Problem. Sie fühlen sich auf einmal schutzlos und schämen sich.

Irgendwann später werden die Menschen gut damit leben können und sich wunderschöne Kleider schneidern. Aber dahin ist es ein weiter Weg.

Wer etwas erkannt hat, muss erst mal damit umgehen lernen, dass nun einiges anders ist.

Erst dann kann er etwas Gutes daraus machen. Die Wahrheit zu erkennen ist nur der erste Schritt, aber ohne den geht es nirgends hin.

Angelehnt an die Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne Lügen“ laden wir in der zweiten Fastenwoche ein zur Beschäftigung mit den folgenden Fragen:

  • Kann ich mich an Momente erinnern, in denen mir das Gewissen ganz eindeutig sagte, was richtig und was falsch war?
  • Würde ich die Suche nach der Wahrheit aufgeben, wenn ich das finde, was mich zufrieden macht?
  • Bin ich schon einer Selbsttäuschung verfallen?
  • Wie kann das Zitat von Goethe „Mann sieht nur, was Mann weiß“ gedeutet werden?
  • Habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass ich die Wahrheit erkannte, aber sie zu leben noch nicht umsetzen konnte?
  • Was ist für mich eigentlich die Wahrheit?
  • Was meint Jesus, wenn er sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“?

Foto: pixabay.com