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Fastenzeit – Woche 3: Ehrlich zueinander sein

Gepostet am 20. März 2019 | Schulseelsorge
Impuls nach Frank Muchlinsky, Pfarrer

Mal ehrlich, lügen tun wir doch alle. Nehmen wir ein etwas zu überschwängliches Lob, eine etwas zu dramatische Entschuldigung, ein etwas zu schnelles „Gut!“ auf die Frage, wie es denn geht. Immer gibt es Gründe zu lügen, und viele davon sind gute Gründe.

Wenn Paulus in seinem Brief die Kolosser schreibt, „belügt einander nicht“, dann weiß er um die vielen Gründe. Ihm geht es um die Lügen, die aus Bosheit entstehen, aus Zorn oder aus dem Wunsch, andere schändlich zu machen. Diese Lügen sind eines Menschen nicht würdig, der sich nach Jesus Christus nennt – also den alten Menschen aus- und den neuen angezogen hat, wie Paulus es ausdrückt. Paulus geht so weit, dass er sagt: Es gibt überhaupt keine Unterschiede mehr in einer Gemeinde.

Unter Christen spielen Herkunft und sozialer Status keine Rolle. Man könnte meinen, damit sagt er auch schon nicht mehr die Wahrheit. Aber es ist ein sehr frommer Wunsch und ein großartiges Ziel.

Angelehnt an die Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne Lügen“ laden wir in der dritten Fastenwoche ein zur Beschäftigung mit den folgenden Fragen:
  • Habe ich schon eine unangenehme Wahrheit so gesagt bekommen, dass ich sie gut annehmen konnte?
  • Warum lohnt es sich, ehrlich zu sich selbst zu sein?
  • Welche Türen öffnen sich, wenn ich aufrichtig bin?
  • Ist es wahr, dass „wer spät im Leben sich verstellen lernt, [..] den Schein der Ehrlichkeit voraus [hat]“? (Zitat: Goethe)
  • Wann ist es besser eine schmerzhafte Wahrheit zu ertragen und wann belogen zu werden?
  • Wie viele Nachteile würde ich für eine ehrliche Antwort in Kauf nehmen?
  • Was meint Jesus, wenn er sagt: „Glücklich sind, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen“?

Bild: Marius Trzaski