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Fastenzeit – Woche 5: Wahrhaftig leben

Gepostet am 1. April 2019 | Schulseelsorge
Impuls nach Frank Muchlinsky, Pfarrer

Mal ehrlich, es gibt einen Graben zwischen dem, was wir für richtig halten, und dem, wie wir tatsächlich handeln. Der Autor des ersten Johannesbriefs weiß das, und er macht es seinen Leserinnen und Lesern besonders schwer, das Richtige zu tun. Er schreibt: So wie Christus sein Leben für uns lies, so sollen wir unser Leben für unsere Geschwister lassen.

Sterben für die Geschwister? Im Ernst? Nun, der Johannesbrief geht mit den Begriffen Tod und Sterben auf eine besondere Weise um. In den vorausgehenden Versen wird deutlich: Für den Verfasser ist jeder Mensch, der nicht liebt, im Grunde genommen tot. Es geht im Brief nicht darum, dass wir für andere sterben sollen, sondern dass wir bereit sind, uns und unser Leben einzusetzen. Wer sein Herz verschließt und nur mit dem Mund liebt, lügt. Wer es mit der Liebe ernst meint, wird nicht Almosen verteilen, sondern wird teilen.

Wahre Nächstenliebe bedeutet, sieh selbst einzusetzen. Wann immer man sieht, dass Hilfe benötigt wird. Das ist wahrhaftiges Leben.

Angelehnt an die Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne Lügen“ laden wir in der dritten Fastenwoche ein zur Beschäftigung mit den folgenden Fragen:
  • Gibt es bei mir einen Graben zwischen dem, was ich für richtig halte und dem, was ich tue?
  • Lohnt es sich für die Liebe das eigene Leben einzusetzen?
  • Kenne ich Menschen, die in ihrem Verhalten Wahrhaftigkeit ausstrahlen?
  • Welchen Unterschied gibt es zwischen Almosen verteilen und wahrhaftigem Teilen?
  • Warum klappt es nicht immer so großherzig zu sein, wie man eigentlich möchte?
  • Was meint Jesus, wenn er sagt: „Ich habe euch genauso geliebt, wie der Vater mich geliebt hat. Bleibt in meiner Liebe!“ (Joh 15,9)?

Foto: pixabay.com