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Fastenzeit – Woche 6: Für die Wahrheit streiten

Gepostet am 8. April 2019 | Schulseelsorge
Impuls nach Frank Muchlinsky, Pfarrer

Mal ehrlich, es nützt wenig, wenn man die Wahrheit kennt, aber sie für sich behält.

Paulus kann nicht mehr an sich halten, als er sich in Athen von all den Götterstatuen umzingelt fühlt. Deswegen fängt er an, regelmäßig und öffentlich von seinem Gott zu erzählen. Dass er damit auch Spott erntet, stört ihn nicht. Als man ihn zur Rechenschaft zieht, stellt er sich der Diskussion.

Für Paulus ist es nicht möglich zu schweigen. Für ihn sind die Götterbilder in Athen Lügen, weil sie die Wahrheit Gottes nur in Bruchstücken darstellen. Darum ruft er dazu auf, das ganze Bild zu sehen: Gott ist viel größer, als dass man ihn in Bilder oder Tempel einsperren könnte.

Als Paulus weiterredet und schließlich von der Auferstehung der Toten spricht, wird er von einigen ausgelacht. Einige Zuhörer sehen darin nur eine rein theoretische Debatte, für Paulus aber geht es um alles. Er streitet für die Wahrheit, die nicht nur sein Leben verändert hat, sondern die letztlich über ewiges Leben oder Tod entscheidet. Sich lächerlich zu machen, ist die geringste Gefahr für ihn. Die Wahrheit muss raus!

Angelehnt an die Fastenaktion der evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne Lügen“ laden wir in der dritten Fastenwoche ein zur Beschäftigung mit den folgenden Fragen:
  • Für welche Wahrheit lohnt es sich heute noch zu streiten?
  • Muss ich sofort Position beziehen? Oder ist es besser abzuwarten, wenn ich für eine Stellungnahme Nachteile riskieren sollte?
  • Raus aus der Komfortzone! Raus mit der Wahrheit! Jetzt oder nie! Kommt mir das bekannt vor?
  • Habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass Gott größer ist als meine Wahrheit?
  • Ist es taktisch klug sich für die Wahrheit lächerlich zu machen?
  • Was meint Paulus damit, wenn er sagt: „Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind,“ (Apg. 17,24)
  • Diskussion – Fridays for Future: Wie nachhaltig ist der Jugendprotest?


Fotos: pixabay.com