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Fastenzeit – Woche 2: Von der Rolle

Gepostet am 24. Februar 2021 | Schulseelsorge

„… ich habe dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“ (Jer 1,5)

Impuls: Gebet der Wildgeiß

Herr,
lass mich leben nach meiner Fantasie!
Ich brauche ein wenig wilde Freiheit,
ein wenig Taumel im Herzen
und diesen fremden Geschmack von unbekannten Blumen. Für wen wären Deine Berge,
und dieser Wind von Schnee und von Quellen?
Die Schafe verstehen nichts!
Sie rupfen, sie rupfen
alle und allzeit im selben Sinn,
und käuen dann endlos wieder
ihre geschmacklose Gewohnheit …
Ich, ich will springen inmitten Deiner Schöpfungen,
über Deine Abgründe hinweg,
und, das Maul voll Kräuter ohne Namen,
erschauern vor abenteuerlicher Freude
auf dem Gipfel einer Welt.

Amen.

CARMEN BERNOS DE GASZTOLD Dichterin und Ordensfrau (Quelle: Kalender „Spielraum“ Sieben Wochen ohne Blockaden, Fastenaktion der evangelischen Kirche)

Impulsfragen

  • Was löst in mir dieser Spruch aus: „Lass dich aus der Rolle fallen, damit du aus der Falle rollst.“ (Alfred Kirchmayr)
  • Welche Rollen, in die ich gerne hineinschlüpfe, sind eigentlich Fallen?
  • Wie wäre es, wenn ich mich einmal aus dieser Fallen rollen, bzw. diese Rollen fallen lassen würde?
  • Welche „Rolle“ spiele ich überhaupt, oder müsste ich spielen, um meine „geschmacklose Gewohnheit“ zu überwinden?
  • Kann ein Mensch, trotz seiner lebensgeschichtlichen und gesellschaftlichen Prägung, aus seinen gewohnten Rollenspielen aussteigen?
  • Was wäre, wenn ich irgendwann keine Rolle mehr spiele? Würde ich dann auch für Gott keine Rolle mehr spielen?
  • Welche Rolle hat Gott mir zugedacht, wenn er sagt: „… ich habe dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“ (Jer 1,5)

Text angelehnt an die Fastenaktion der Evangelischen Kirche "7 Wochen ohne Blockaden"; Impulsfragen: Astrid Heilmann-Cappel, Marius Trzaski
Foto: pixabay.com