Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Weitere Informationen zu unserer Schule und regelmäßige Neuigkeiten aus dem Inselleben erhalten Sie bequem über unseren Newsletter.

Newsletter abonnieren Nicht mehr anzeigen

Fastenzeit – Woche 3: Das Spiel mit dem Nein

Gepostet am 3. März 2021 | Schulseelsorge

„Euer Ja sei ein Ja, und euer Nein sei ein Nein. Jedes weitere Wort ist von Übel.“ (Mt 5,37)

Impuls:

Wir sind nicht hierhergekommen,
um einander gefangen zu nehmen,
sondern, um uns noch tiefer
der Freiheit und der Freude zu ergeben.

Wir sind nicht in diese wunderbare Welt gekommen,
um uns fern der Liebe als Geiseln zu halten.
Lauf, mein Liebstes, lauf allen davon,
die spitze Messer in deine zarten Träume,
in dein edles, heiliges Herz stoßen wollen.

Uns ist es aufgegeben, uns mit den Stimmen
der inneren Berufung zu befreunden, die da
draußen vor dem Haus unserem Geist zurufen:
„Ach bitte, bitte komm heraus und spiel mit uns!”

Denn wir sind nicht hierhergekommen,
um einander gefangen zu nehmen
oder unsere wunderbaren Seelen einzuschließen,
sondern, um immer tiefer zu erleben,
was in uns göttlich ist:
Mut, Freiheit, Licht!

SHAMS-UD-DIN MUHAMMAD HAFIZ zugeschrieben, persischer Dichter aus dem 14. Jahrhundert (Quelle: Kalender „Spielraum“ Sieben Wochen ohne Blockaden, Fastenaktion der evangelischen Kirche)

Impulsfragen

    • Was ist schwerer: Einander gefangen zu nehmen oder sich gemeinsam der Freude und der Freiheit zu ergeben?
    • Welches „Gedanken-Messer“ zerstört meine und unsere gemeinsamen Träume“
    • Was löst in mir die Strophe dieses Volksliedes aus:

„Ja, fesselt man mich
Im finsteren Kerker,
So sind doch das nur
Vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.“

  • Kann ich zu dem, was mich frei macht „ja“ und zu dem, was mich gefangen hält, „nein“ sagen?
  • Wo sage ich Ja, wenn ich Nein meine?
  • Was hindert mich daran, meine Meinung klar zu sagen?
  • Ist es einem gebildeten, motivierten, mutigen, willensstarken und beharrlichen Menschen trotzdem möglich, eine echte Freiheit nie zu erleben?
  • Was ist das für ein „Ja“, das mich wahrhaftig befreien kann?
  • Wenn in mir selbst das göttliche „Ja zum Menschen“ leben würde – könnte ich dann ein „Nein“ zu mir und zu den Menschen leben?
  • Was sagt mir diese Bibelstelle: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Gal 5,1)
  • Was meint Jesus damit, wenn er sagt: „euer Ja sei ein Ja, und euer Nein ein Nein“?

Text angelehnt an die Fastenaktion der Evangelischen Kirche "7 Wochen ohne Blockaden"; Impulsfragen: Astrid Heilmann-Cappel, Marius Trzaski
Foto: pixabay.com