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Fastenzeit – Woche 6: Richtungswechsel

Gepostet am 24. März 2021 | Schulseelsorge

„Kehrt um zu mir, dann kehre ich mich euch zu, spricht der HERR der Heerscharen. Doch ihr sagt: Worin soll denn unsere Umkehr bestehen?“ (Mal 3,7b)

Franz Kafka: Kleine Fabel

„Ach,“ sagte die Maus, „die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.“ – „Du musst nur die Laufrichtung ändern,“ sagte die Katze und fraß sie.

Impulsfragen

  • Ist es möglich in einer Einbahnstraße die Richtung zu wechseln?
  • Wenn es wahr wäre, dass es, um mich zu verändern, 10 Jahre in Anspruch nimmt, würde ich dann den Gedanken, mich verändern zu wollen, überhaut zuzulassen?
  • Wenn der Richtungswechsel in meinem Leben nur nach dem psychologischen Grundsatz „ohne Krise keine Veränderung“ möglich wäre, welche Krise müsste über mich hereinbrechen, um meine Umkehr ins Rollen zu bringen?
  • Muss es wirklich so sein, dass wir am Ende unsere Tage die Weisheit von Franz Kafka, unsere Laufrichtung nicht mehr ändern zu können, so schmerzhaft einsehen müssen?
  • Wer gibt mir einen Wink, wenn ich mich verrenne?
  • Was hindert mich daran, umzukehren?
  • Ist es nicht beruhigend, dass es in meinem Leben mehr als nur eine Richtung geben kann?
  • Was brauche ich, damit ich den Mut zum Richtungswechsel und zur Umkehr aufbringe?
  • Welche Rolle könnten meine Mitmenschen und Gott dabei spielen, auf meine innere Stimme zu hören, anstatt starr in die gleiche Richtung weiter zu laufen?
  • Was meint Jesus damit, wenn er sagt “Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!” (Mk 1,15)?

Text angelehnt an die Fastenaktion der Evangelischen Kirche "7 Wochen ohne Blockaden"; Impulsfragen: Astrid Heilmann-Cappel, Marius Trzaski
Foto: pixabay.com