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Fotoausstellung in Oppeln – Große Ehre für den Kunst Leistungskurs, Jgst.12

Gepostet am 5. Februar 2018 | Ausstellungen, Exkursionen, Interkulturelles, Kunst

Im Mai 2016 waren die acht Schülerinnen des Kunst Leistungskurses in Begleitung der Lehrer Ursula Dillenburger-Brendt und Michael Kuchta nach Oppeln, Polen,  gefahren, um dort in einer projektorientierten Schülerbegegnung zusammen mit acht Schüler/innen des Lyzeums Nr. 1 künstlerisch zu arbeiten. Dabei entstanden neben Zeichnungen vor allem Hunderte Fotos, von denen nun 20 ausgewählte der Öffentlichkeit präsentiert werden sollten.

Eine kleine Abordnung des Kurses durfte am Freitag, dem 26. Januar, auf Vermittlung von Bettina Münch-Rosenthal, ADD, nach Oppeln fliegen, um die Fotoausstellung zu eröffnen. Gezeigt wurde sie im Rahmen des Neujahrskonzertes in der Philharmonie Oppeln, das von der deutschen Konsulin, Frau Sabine Haake, ausgerichtet wurde. Eingeladen hatte uns das Marschallamt, d.i. die Landesregierung Oberschlesiens.

Der Einladung von offizieller Seite entsprachen die Umstände: Vom Flughafen abgeholt wurden wir vom Chauffeur mit schwarzer Limousine, der uns in unser Hotel brachte, das wunderschön im Zentrum am Kanal gelegen war. So konnten wir unsere freie Zeit zum Bummeln in die Innenstadt nutzen, wobei wir aufs Neue von den malerischen Straßen und Plätzen, den immer wieder neu sich ergebenden Bildern begeistert waren: Großartige Motive fürs fotografische Auge.

Zum Abendessen kam der polnische Partnerlehrer Krzysztof Kowalski hinzu und wir erzählten so lange, bis das Hotelpersonal durch lautes Staubsaugen anzeigte, dass das Restaurant jetzt geschlossen werden sollte.

Am darauffolgenden Samstag kamen wir dann am frühen Nachmittag zum eigentlichen Zweck unserer Fahrt: In der Philharmonie wurde bereits eifrig der Abend vorbereitet und wir schlüpften durch den Hintereingang hinein, um unsere Fotoausstellung zu begutachten. Was für ein Glück, dass wir noch genug Zeit hatten! Es war nicht nur die Reihenfolge der Bilder vertauscht, horizontal ausgerichtete Bilder standen senkrecht, andere waren vor bunten Bildern platziert, sodass sie vollständig ihre Wirkung verloren etc. Sofort haben wir angepackt, die Fotos ansprechend angeordnet, die Höhe der Bildträger justiert und vieles mehr.

Nun konnte der große Abend kommen.  Als Gastgeberin begrüßte die deutsche Konsulin alle Ehrengäste namentlich, so auch uns, Sarah Mößle, Mareike Spies und Ursula Dillenburger-Brendt. Sie stellte in ihrer Ansprache nach Reflexionen über die besorgniserregende politische Lage im Allgemeinen die Bedeutung der deutsch-polnischen Freundschaft heraus und nannte als ein Fundament das deutsch-polnische Jugendwerk. Das DPJW ermöglicht Jugendbegegnungen, wie das gemeinsame Musizieren von Schülern der Musikschule Oppeln mit deutschen Gymnasiasten aus Rheinland-Pfalz, die das Konzert des Abends herausragend gespielt haben. Auch unsere Schülerbegegnung war von dieser Stelle subventioniert worden und um Ergebnisse zu zeigen, waren wir dort.

Bei den ausgewählten Fotos ging es weder um eine Dokumentation unserer Unternehmungen, noch um ein Städte- oder Landschaftsportrait. Es ging vielmehr darum, bei der Fülle der Eindrücke in einer Umgebung ein Motiv zu entdecken und dieses gezielt mit den Kompositionsmöglichkeiten der bildenden Kunst darzustellen.

Die Konsulin gab eine kurze Einführung in unsere Ausstellung und wir konnten beobachten, dass viele Gäste unsere Bilder genau betrachteten.

Beim anschließenden Empfang wurden wir vom Marschall persönlich begrüßt, der sich für unseren Einsatz mit Blumen und Geschenken bedankte und sich nach unseren Erlebnissen in Schlesien erkundigte. Ihm gefielen die Fotos so gut, dass er gleich eine Folgeausstellung im Marschallamt mit uns vereinbarte. Dies wiederum freute uns so sehr, dass wir ihm zwei Fotos für sein Amt schenkten. Diese werden also in Zukunft irgendwo in einem Büro oder Flur an Nonnenwerth erinnern.

Zum Schluss ließen sich die Konsulin, ihr Mann und einige ihrer Freunde von uns persönlich durch die Ausstellung führen.

Wir haben viel Lob für unsere Fotos bekommen, wobei wir besonders stolz sind auf die Wertschätzung von Krzysztof Kowalski, immerhin Vizedirektor des Kunstinstitutes der Universität Oppeln, und seines Kollegen Kasimierz Ozog. Dieser hatte den Rückbesuch der Oppelner Studenten begleitet, mit denen der Kunst LK im Juni 2017 im Arp Museum zusammengearbeitet hat.

Auf dem Rückweg ins Hotel konnten wir uns kaum lösen von der vom Nachtnebel verzauberten Atmosphäre: Die Oppelner Motive sind immer wieder phantastisch – selbstverständlich hat Sarah bereits die nächsten Fotos gemacht…

Allen, die diese Unternehmung möglich gemacht und uns unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön, vor allem Michael Kuchta, der uns bei den Vorbereitungen entscheidend geholfen hat.


Text: Ursula Dillenburger-Brendt
Fotos: Sarah Mößle, Krzyzstof Kowalski