Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Diese Website benutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität zu bieten. Durch das Verwenden dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir auf Ihrem Gerät Cookies verwenden dürfen. mehr Infos OK

Schule trifft auf Praxis: Physik-Exkursion zu Integral Accumulator

Gepostet am 22. Januar 2019 | Exkursionen, MINT, Physik

Am Donnerstag, dem 13. Dezember 2018, besuchten wir, der Physik-LK der MSS 10 gemeinsam mit unserem Kursleiter, Herrn Kress, das Unternehmen Integral Accumulator in Remagen, einen Entwickler und Produzent von Hydrospeichern, hydraulischen Systemen und Pulsationsdämpfer für die Automotive-, Mobilhydraulik- und Industriebranche.

Nach unserem Eintreffen informierte uns Herr Gross über das Unternehmen und die Freudenberggruppe, zu der Integral Accumulator gehört. Wir erfuhren, dass die Freudenberggruppe für verschiedene technische Bereiche Produkte entwickelt und herstellt. In Remagen werden hydraulische Speicher entwickelt und auch hergestellt, welche meist in der Automobilindustrie gebraucht werden. Das sind Druckspeicher, die auf der einen Seite mit einem komprimierbaren Gas gefüllt sind und auf der anderen Seite mit einer nicht komprimierbaren Flüssigkeit.

Nach dieser Einführung besichtigten wir die Lagerhallen und die Produktion. Mit gelben Warnwesten als Besucher gekennzeichnet, schauten wir uns zuerst die Produktion von Kolbenspeichern an. Interessant war dabei auch die Arbeit der Roboterarme, die in der gesamten Produktion zu finden waren. Als Nächstes gingen wir zu den Membranspeichern. Diese wurden uns auch in Funktionsweise und Aufbau erklärt. Auch hier konnten wir von der Fertigung der Einzelteile bis hin zur Lackierung der fertig verschweißten Membranspeicher alles verfolgen.

Eine Etage tiefer mussten wir dann Kittel und Hauben anziehen, damit wir den Reinraum betreten konnten, in dem die Druckspeicher so verschweißt werden, dass sie sehr hohen Druck aushalten können.

Weiter ging es dann zur Qualitätskontrolle. Dort wurde uns ein Versuch vorgeführt, bei dem ein Membranspeicher in einem Vakuum circa 1000 bar ausgesetzt wird, sodass dieser an der Schweißnaht unter einem lauten Knall aufplatzte.

Bevor wir zur Insel zurückkehrten, besichtigten wir noch den Bereich, der für Auszubildende und Studierende eingerichtet ist, und wurden über mögliche Ausbildungsberufe in dem Unternehmen informiert.


Text: Anna Rink (MSS 10)
Fotos: Integral Accumulator