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Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“: Preisregen für Nonnenwerther

Jeweils drei erste, zweite und dritte Plätze sowie vier Sonderpreise für Schüler*innen des Fran­ziskus Gymnasiums.

Über einen wahren Preisregen beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Ju­gend forscht“ und „Schüler experimentieren“ durfte sich die Schulgemeinschaft des Franzis­kus Gymnasium Nonnenwerth freuen: Mit jeweils drei ersten, zweiten und dritten Plätzen so­wie vier Sonderpreisen wurden Arbeiten von Nonnenwerther Schülerinnen und Schülern aus­gezeichnet. Mit 14 spannenden Projekten hatten 24 Schülerinnen und Schüler der zertifizier­ten MINT-EC-Schule teilgenommen und darin gezeigt, was sie in den vergangenen Monaten an Forschungsarbeit geleistet hatten. Ihre Projekte entwickelten sie teilweise im Rahmen von Facharbeiten in der Oberstufe, bei den Jüngeren zeigt sich, dass das neue Nonnenwerther Differenzierungskonzept Früchte trägt: allein zwei Siegerarbeiten gingen aus dem Bereich der Differenzierungsstunden zur Begabtenförderung hervor.

Einen herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner von der gesamten Schulgemeinschaft! Die erstplatzierten Teams werden Nonnenwerth dann demnächst beim Landeswettbewerb vertreten. Dafür drücken wir die Daumen!

Coronabedingt fand der Remagener Regionalwettbewerb, der in zwei Altersstufen ausge­tragen wird – bei „Schüler experimentieren“ treten die Jüngeren, bei „Jugend forscht“ die Älteren (ab 15 Jahre) an – in diesem Jahr als Online-Veranstaltung statt. In Videokonferenzen präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jury ihre Arbeiten.

Mathematik / Informatik: 1. und 2. Platz

Mit ihrem Projekt zur Programmierung ihres humanoiden Lego-Roboters NOVERO 4.0 über­zeugten Rafael Klein (Klasse 6) und Jona Wolter (Klasse 5) die Jury von „Schüler experimen­tieren“. Mit einem 1. Platz wurde das Projekt, das sie im Rahmen der AG „Programmieren und Robotics“ entwickelt haben, ausgezeichnet. Geleitet wird die AG von Lehrer Marius Trzaski.

Außerdem durften sich Hannah Ohly, Timm Sachse und Till Kulla (alle Klasse 6) über einen 2. Platz freuen. Sie hatten die Fibonacci-Reihe untersucht und sich mit ihrer grafischen Darstel­lung auseinandergesetzt. Ihr Projekt entwickelten sie im Rahmen der Begabtenförderung, betreut durch Wolff-Thomas Kress.

Schon vor zwei Wochen hat Mark Braun (MSS 12) beim Bonner „Jugend forscht“-Wettbe­werb in der Kategorie “Mathematik/Informatik” für eine Arbeit zur vierten Dimension einen 3. Preis erhalten.

Physik: Sonderpreis Energiewende für Projekt zur Photovoltaik-Forschung

Nachhaltig überzeugten Anna Glaser, Jérémie Baum und Tristan Moritz (alle Klasse 9) die Jury mit ihrer Entwicklung von Solarzellen aus nachhaltig gewonnenen Pflanzenfarbstoffen. So wurde das Projekt in der Wettbewerbsklasse „Schüler experimentieren“ nicht nur mit ei­nem 1. Platz, sondern zusätzlich mit dem „Sonderpreis Energiewende“ ausgezeichnet. Ent­wickelt haben sie ihr Projekt im Rahmen der Begabtenförderung. Lehrerin Dr. Jeanette Latus betreute das Projekt.

In der Wettbewerbsklasse „Jugend forscht“ errangen außerdem Lara Kukuk und Emily Henn (beide MSS 12) mit Untersuchungen zum Bumerang einen 3. Preis. Betreut wurden sie von ihrer Physik-Lehrering Cornelia Kolbeck-Kersting.

Chemie: 1. Platz für ökologische Forschung

Den Abbau von nachhaltigen Kunststoffen untersuchte Gabriel Steege (Klasse 8) in seiner Forschungsarbeit, die er ebenfalls im Rahmen des Differenzierungsangebot von Frau Dr. La­tus erarbeitete. Mit einem 1. Platz in der Kategorie Chemie des Wettbewerbs wurde sein Projekt in der Wettbewerbsklasse „Schüler experimentieren“ ausgezeichnet.

Technik: Sonderpreis plusMINT für Konstruktion eines Roboters

Die Konstruktion des Lego-Roboters NOVERO 4.0 brachte einer weiteren Gruppe mit Maxi­milian Birkheim (Klasse 8), Ben Hegenbarth und Bastian Niedzwetzki (beide Klasse 5) den 2. Preis sowie einen Sonderpreis plusMINT für interdisziplinäre Projekte in der Wettbewerbsklasse „Schüler experimentieren“ ein.

„Biologie“: Vier Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet

Für seine Untersuchungen zum Abbau von Proteinen durch Hefe erlangte Nils Ziegler (MSS 12) ein Jahresabonnement des Magazins „GEO“ als Sonderpreis beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Auch Kira Giebels (MSS 12) darf sich in derselben Kategorie über ein Jahresabon­nement von „Bild der Wissenschaft“ für ihre Arbeit zum Vokabellernen im Lockdown über freuen.

Constanze Ottersbach (MSS 12) erreichte mit ihrer Arbeit zur Wirkung gängiger Schmerzmittel auf Pflanzen einen 3. Preis, Carina Heinemann (MSS 12) bekam für ihre Studien zur Beeinflus­sung von Mikroorganismen durch Herbizide sogar den 2. Preis verbunden mit einem Sonder­preis eines Jahresabonnements der Zeitschrift „Natur“.

Diese Arbeiten entstanden im Rahmen der Biologie-Leistungskurse und wurden von Lehrerin Stephanie Schramm und ihrem Kollegen Helmut Meixner betreut.

Schüler*innen präsentieren ihre Projekte bei Wissenschaftsshow „MINT am Abend“

„Eine Teilnahme an Jugend forscht bietet unseren Jugendlichen – egal ob ihre Arbeiten hin­terher mit einem Preis ausgezeichnet werden oder nicht – eine hervorragende Möglichkeit, ihre Präsentationsfähigkeiten noch weiter zu schulen“, betont der MINT-Koordinator der Schule, Helmut Meixner. Gerade in diesem Jahr konnten die Nonnenwerther Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer großen Erfahrung in der Nutzung von Videokonferenzen profitie­ren. Bereits während des ersten Lockdowns vor einem Jahr hatte die Schule unverzüglich umgestellt und erteilte den gesamten Unterricht gemäß Stundenplan per Videokonferenz. So gab es seither coronabedingt keinen Unterrichtsausfall am Franziskus Gymnasium.

Der interessierten Öffentlichkeit präsentieren die Nonnenwerther Na­tur(wissenschafts)talente ihre Projekte am Montag, dem 22. März, um 18:00 Uhr: Bei der Wis­senschaftsshow „MINT am Abend“ stellen sie ihre Arbeiten allgemeinverständlich als kurzwei­lige Science-Slam-Veranstaltung vor. Wie Sie an der virtuellen Veranstaltung, zu der die Schule herzlich einlädt, teilnehmen könne, erfahren Sie zeitnah auf der Schulhomepage.


Text: Sören Ahlhaus, Helmut Meixner
Fotos: Marius Trzaski, Dr. Jeanette Latus