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Tolle Erfolge bei „Jugend forscht“

Gepostet am 8. März 2018 | AGs, MINT, Wettbewerbe

Am 21. Februar 2018 stellten junge Forscher und SchülerInnen der Oberstufe ihre ausgeklügelten Projekte beim 53. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Remagen vor. Für diesen Tag hatten die 12 Teilnehmer das ganze Jahr über recherchiert, experimentiert, getüftelt, protokolliert, einen mehrseitigen Bericht geschrieben und ihren Stand originell vorbereitet, um eine Fachjury von ihrem Projekt zu überzeugen. Und das ist ihnen gelungen!

Aus der Forscher-AG isolierten Sophie Brassel, Simon Haak und Niklas Brockhagen, Pflanzenfarbstoffe und untersuchten diese auf ihre chemischen Eigenschaften. Dafür kam das neu erworbene Photometer genau richtig. Mit den zahlreichen Farbstoffen aus der Natur färbten sie dann Baumwollstoff und untersuchten die Haltbarkeit nach dem Waschen. Sie traten bei „Schüler experimentieren – Chemie“ an, genauso wie Marius Lorscheid, der mit seinem Projekt einen Sonderpreis erhielt. Ihn interessierte, ob man mit Stoffen aus der Natur Kunststoffe herstellen kann und verfeinerte die Produktion von Stärkefolien. Ihm war aber auch wichtig, wie schnell sich dieser natürliche Kunststoff abbauen lässt und vor allem, unter welchen Bedingungen. Dafür setzte er die Stärkefolien unterschiedlichen Bedingungen aus und untersuchte auch die Pilze und Bakterien, die für den Abbau verantwortlich sind.

Den dritten Platz in der Sparte „Schüler experimentieren – Physik“ konnten sich Jérémie Baum und Justus Henn sichern, die aus Tiertrinkflaschen eine Elektrolysekammer bauten, mit welcher sie Wasserstoff herstellen können. Mittels Brennstoffzelle wurde mit diesem Gas Strom produziert. Die beiden wollen ihr Projekt weiter ausarbeiten, damit sie nur noch mit erneuerbaren Energien ein Modellhaus versorgen können.

Alle Jungforscher gingen regelrecht beflügelt aus dem Wettbewerb heraus und sie sind sich sicher, dass sie ihre Projekte weiter verfeinern wollen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Jeanette Latus und Tobias Guttenberger, die auch die mittlerweile sehr beliebte AG betreuen.

Auch unsere SchülerInnen der MSS 12 zeigten Forschergeist und stellten ihre Facharbeiten erfolgreich im Bereich „Jugend forscht – Biologie“ vor. Hier wurde schnell klar, dass sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit aktuellen Themen auseinandersetzten.

Iris Hermann untersuchte, wie ausgewählte Inhaltsstoffe aus Kosmetikprodukten auf die Haut wirken und Lili Pesau erforschte den Energieträger Zucker genauer und inwiefern dieser sogar als Dopingmittel eingesetzt werden könnte. Für ihre Arbeit erhielt sie einen Sonderpreis, genauso wie Emilia Hillesheim, die sich mit dem Thema „Die Grube Messel als Unterrichtsreihe im Rahmen der Evolution“ beschäftigte.

Den zweiten Platz konnte sich Elena Horak sichern, die genauso wie die zuvor genannten Projekte von Petra Ritzerfeld-Verhaert betreut wurde. Sie untersuchte, wie sich bei Frauen die Persönlichkeit durch Kraftsport entwickeln kann.

Auch der erste Preis ging an unsere Schüler Malte Harzem und Niclas Alfter. Sie konnten die Jury mit ihren umfangreichen Ergebnissen zu dem Thema „Smartphone – Die neue Generation der Recherche?“ überzeugen (betreut von Jeanette Latus).

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Neben diesen tollen Erfolgen konnte sich die Schule noch zwei besondere Preise sichern. Der nur alle zwei Jahre verliehene Schulpreis in Höhe von 1.000 Euro wurde für den großen Einsatz im MINT-Bereich an Frau Monreal übergeben. In der Laudatio heißt es: „Seit vielen Jahren engagiert sich das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth im Bereich Jugend forscht in herausragender Weise und hat bereits mit beachtlichen 51 Projekten und insgesamt 69 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb mit sehr großem Erfolg teilgenommen. Die aktuelle Bilanz – 26 Platzierungen auf Regionalebene und zwei Platzierungen auf Landesebene – ist großartig.“

Vor allem MINT-Koordinator Helmut Meixner, der schon seit vielen Jahren als Juror bei „Jugend forscht“ im Einsatz ist und ebenfalls viele unserer KollegInnen für diese wichtige Arbeit rekrutiert, wurde für sein herausragendes Engagement gelobt. Auch dieses Jahr waren die Mathematik- und Physiklehrerin Cornelia Frau Kolbeck-Kersting und Konstanze Witzel-Schlömp, die alle naturwissenschaftlichen Fächer unterrichtet, in der Jury zugegen.

Ebenso erhielt die Schule 227 Euro dafür, dass sie zu den fünf Schulen gehört, welche die meisten Projekte angemeldet hat.

Insgesamt ein großartiger Erfolg!

 


Text: Jeanette Latus
Fotos: Jeanette Latus, Andrea Monreal, FH Remagen