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Das liebe Geld – Referentin der Bundesbank besucht Wirtschaftskurse

Gepostet am 16. November 2018 | Wirtschaft

Über den Besuch von Gabriele Kuhn, Referentin der deutschen Bundesbank, freuten sich am 8. November die Wirtschaftskurse der Jahrgangsstufe 8. Anschaulich und nachvollziehbar erläuterte sie den Schülerinnen und Schülern zentrale Aspekte rund um das liebe Geld. Es berichtet Laura Faulsticht (Klasse 8b):

Zuerst führte Frau Kuhn uns vor Augen, was die Bundesbank überhaupt ist und worin ihre wichtigsten Aufgaben bestehen, zum Beispiel im Gelddrucken, weswegen sie oft auch als „Notenbank“ bezeichnet wird. Dieses Recht haben andere Banken nicht! Außerdem gehören zu den Funktionen der Bundesbank die Überprüfung der Echtheit des Geldes sowie die Verwaltung der Bankkonten der einzelnen Banken, denn diese führen ihre eigenen Konten bei der Bundesbank.

Auch sorgt die Bundesbank dafür, dass weder zu viel noch zu wenig Geld im Umlauf ist, um eine mögliche Inflation oder gegebenenfalls auch Deflation zu vermeiden. Des Weiteren achtet sie darauf, dass beispielsweise Versicherungen oder andere Banken sorgfältig mit dem Geld ihrer Kunden umgehen – nach der Finanzkrise 2008 sind hier die Vorgaben noch einmal verschärft worden.

Schließlich informierte sie uns noch über Geld in seiner Funktion als Zahlungsverkehrsmittel. Bald wird der 500 Euro-Schein abgeschafft, da er einfach zu wenig genutzt wird.

Und da im Inland, also in Deutschland, nur ca. 10-30 Prozent der Zahlungsvorgänge mit Bargeld abgewickelt werden, besteht ein gewisser Verdacht, dass irgendwann in naher Zukunft das Bargeld gänzlich abgeschafft wird. Dies wäre mit Vor- aber auch mit Nachteilen verbunden, so Kuhn.

Nach der Mastercard-Studie befinden sich rund 26000 Bakterien auf jeder einzelnen Banknote und der Online-Handel wächst rasant. Zudem ist die Konkurrenz durch neue Zahlverfahren gestiegen. Dies konnte man zuletzt daran erkennen, dass eine Bank aus dem DAX ausgeschieden ist (die Commerzbank), und dafür ein neuer Zahlungsanbieter, Wirecard, aufsteigen konnte.

Jedoch hätte man ohne Bargeld kein Backup mehr für den Ausfall elektronischer Geräte, wenn zum Beispiel ein Kartenlesegerät nicht funktioniert. Denn dann hätte man keine Möglichkeit mehr, seine Waren zu bezahlen. Außerdem verlieren viele schnell den Überblick über ihr eigenes Ausgabeverhalten beim Bezahlen mit Karte. Hinzu kommt noch, dass nicht jeder seine Anonymität beim Zahlungsvorgang aufgeben möchte – das Stichwort lautet „gläserner Kunde“.

Doch in anderen Ländern dieser Welt ist das Bezahlen mit Karte mittlerweile so weit fortgeschritten, dass das Bargeld kaum noch genutzt wird. Ob dies auch in Deutschland passieren kann, weiß natürlich so genau nieman.

Wir danken Frau Kuhn für ihren aufschlussreichen Vortrag!


Text: Laura Faulstich (Klasse 8b)
Fotos: Anne Ebert; Titel: pixabay.com