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2. Platz beim Landeswettbewerb für Schülerfirma „Auua“

Gepostet am 26. April 2019 | Wettbewerbe, Wirtschaft

Am 9. April 2019 fand in Mainz der Landeswettbewerb der 10 besten Schülerfirmen des Landes Rheinland-Pfalz statt, der von JUNIOR organisiert wurde.

Auch die beiden Nonnenwerther Schülerfirmen „Auua“ und „Pencredible“ konnten sich dafür qualifizieren. Der Wettbewerb bestand aus den Sparten Geschäftsbericht, der zuvor eingesendet werden musste und der als Auswahlkriterium für die Einladung zum Wettbewerb galt, Standgestaltung und Interviews mit den fünf Juroren sowie als Höhepunkt die 5-minütige Bühnenpräsentation.

Der Tag begann für alle sehr früh, da die 2-stündige Anreise mit dem Zug so gelegt werden musste, dass der Standaufbau um 9:15 fertiggestellt war. Wir selbst waren glücklicherweise pünktlich – nur unsere Requisiten für den Stand standen im Stau auf der Autobahn. Somit hatten wir nur noch 30 Minuten für den kompletten Aufbau. Dank unseres Teamgeistes und der guten Vorbereitung bestanden wir aber diesen ersten Stresstest.

Dr. Ulrich Link (Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) eröffnete den Wettbewerb. In seiner Rede ging er darauf ein, dass dieser Tag ein ganz besonderer sei: Auf den Tag genau 20 Jahre JUNIOR in Rheinland-Pfalz! Er betonte die Wichtigkeit unternehmerischen Handelns, nicht nur für Firmengründer, sondern im Grunde für jedes berufliche Tätigkeitsfeld.

Marion Hüchtermann, die Leiterin der JUNIOR-Projekte, begrüßte die anwesenden Schülerinnen und Schüler, deren Schulpatinnen und -paten, sowie die Förderer aus Wirtschaft und Ministerien. Sie zeichnete noch einmal die Geschichte der JUNIOR-Projekte nach und gab Aufschluss darüber, wie viele Schülerinne und Schüler in diesen 20 Jahren aus Rheinland-Pfalz daran teilgenommen hatten.

Danach wurden die fünf Jurymitglieder und zehn anwesenden Schülerfirmen in alphabetischer Reihenfolge mit ihren Geschäftsideen vorgestellt.

Die Jury machte sich nun in zwei Runden auf den Weg zu den Interviews an den Ständen. Ausstattung und Gestaltung wurden bewertet, es gab Fragen zur Geschäftsidee, zu den Problemen und deren Lösungen, Fragen zur Preiskalkulation, unseren Erfahrungen und Erfolgen. Wir konnten alle Fragen beantworten und fühlten uns zunehmend sicherer.

Nach dem Mittagessen begannen die Bühnenpräsentationen. Da wir die Ersten Im Alphabet waren, mussten wir beginnen. Nervös betraten wir die Bühne. Nach einem kurzen Intro wurde unser Film abgespielt – jetzt waren wir schon etwas entspannter. Unser Rollenspiel ging weiter und endete mit einer Modenschau, bei der alle Teammitglieder die Rucksäcke präsentierten. Als nette Geste verteilten wir kleine selbstgenähte Beutel mit Schokolade und unseren Visitenkarten an die Juroren und Förderer.

Nachdem auch „Pencredible“ erfolgreich ihre Präsentation gemeistert hatte, konnten wir relaxen.

Die Jury zog sich zur Beratung zurück. Wir aßen etwas und setzten uns entspannt mit unseren „Konkurrenten“ aus der Firma Pencredible an unserem Stand zusammen. Wir waren mittlerweile so erschöpft, dass ein Mitglied sich unterm Tisch auf unserem Rasen zum Mittagsschlaf hinlegte. Gestört wurden wie plötzlich durch das überraschende Auftreten von uns unbekannten und gut gekleideten Erwachsenen, die unseren Stand begutachteten und uns Fragen stellten.  Wie wir dann im Gespräch erfahren haben, handelte es sich um die rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Frau Dr. Hubig und den Wirtschaftsminister, Herrn Dr. Wissing. Es war für uns eine sehr unangenehme Situation, die sich aber in angenehmem Gespräch auflöste.

Minister und Ministerin waren zur Preisverleihung gekommen. Davor jedoch gab es mit dem Moderator von Big FM, Till Simoleit, ein Interview mit ehemaligen JUNIOR- Teilnehmern, die selbst Start-Ups gegründet haben.  Ruben Schäfer, ehemaliger Nonnenwerther, war einer dieser Personen. Im 10-minütigen Interview stellte Ruben seine mittlerweile 2 Unternehmen vor (prontopro/pur.online), berichtete von seinen Erfahrungen in der Zeit auf Nonnenwerth (nur gute!) und gab uns allen Tipps bzw. bestärkte uns in unserem Vorhaben und der Umsetzung unserer Ideen.

Dann kam der Höhepunkt für alle: die Spannung stieg – nur nicht bei uns. Wir rechneten uns keine Chancen auf eine der ersten Platzierungen aus, da die Konkurrenz aus sehr viel älteren und erfahreneren jungen Erwachsenen bestand, die sich ebenfalls hervorragend präsentiert hatten.

Nachdem zwei dritte Plätze (beide Firmen waren punktgleich) aufgerufen waren, glaubten wir unseren Ohren nicht zu trauen als es hieß: „Auua belegt den zweiten Platz!“ Fassungslos und aufgeregt gingen wir auf die Bühne. Erst nach der Siegerehrung realisierten wir, dass wir tatsächlich Vizemeister geworden waren.

Unsere Schulpatin, Astrid Heilmann-Cappel, die zuvor auch zwei Mal geehrt wurde, war ebenfalls zu Tränen gerührt. Alle lagen sich in den Armen – auch die beiden Mütter, die vier Mitschüler und Requisiten transportiert hatten und den Tag ebenfalls mit uns verbrachten. Danke dafür!

Wir feierten den Erfolg mit einem Eis und machten uns dann auf den Heimweg. Ein langer, aber sehr erfolgreicher Tag für uns, ging zu Ende.


Text: Julia Massari, Chiara Umbach (Schülerfirma „Auua“, Jgst. 9)
Fotos: Patricia Grah, Astrid Heilmann-Cappel