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Was macht eigentlich Julian Layer (Abi 2011)?

Gepostet am 24. August 2020 | Alumni

Krebserkrankungen ein Schnippchen zu schlagen, so könnte man den Ansatz beschreiben, den Dr. med. Julian Layer mit seinen medizinischen Forschungen verfolgt. Der Nonnenwerther Alumnus ist dabei sehr erfolgreich: Für seine herausragende Promotion wurde er vor Kurzem mit dem Graduiertenstipendium der Novartis-Stiftung ausgezeichnet.

„Summa cum laude“, mit Auszeichnung, wurde Julian Layers Promotion mit dem Titel „Die immunsuppressive Rolle von N-Myc im Neuroblastom“ bewertet. Hinter dem Titel, der sich dem Laien zwar nicht sofort erschließt, verbergen sich wesentliche medizinische Erkenntnisse in der Krebsbehandlung. Neutroblastome sind eine der häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter. Im Rahmen seiner Forschungen am Universitätsklinikum Bonn fand Julian Layer heraus, wie das Immunsystem, das durch die Tumorzellen „überlistet“ wird, wieder aktiviert werden kann, sodass sich die Behandlungschancen verbessern. Inwiefern dieser Mechanismus auch auf andere Krebsarten, z.B. Lungenkarzinome, angewendet werden kann, untersucht unser Alumnus mittlerweile am Uniklinikum Essen.

Die Forschung ist in Julian Layers Tätigkeit allerdings nur ein Aspekt. Hauptsächlich ist er in den vergangenen zwei Jahren mit der stationären Versorgung und Behandlung von Patienten mit zumeist weit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen befasst. Hierbei geht es nicht nur um die Tumortherapie selbst, sondern auch um die Behandlung akuter Komplikationen oder Therapienebenwirkungen sowie auch die palliative Betreuung und Versorgung dieser Patienten.

In seiner leider sehr knapp bemessenen Freizeit zieht es ihn mit seiner Frau zum Wandern oder Laufen in die Natur. Auch spielt er gerne Gitarre, liest oder spielt Tennis.

An seine alte Schule, das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth (FGN), denkt Julian Layer immer noch gerne zurück. Von 2002 bis 2011 drückte er hier, unterbrochen von einem Auslandsschulsemester in Kanada, die Schulbank. Am meisten Freude hatte er als Schüler an den Fächern Geschichte und den Sprachen. Nachhaltig geprägt hat ihn der franziskanische Geist und die einmalige Lage der Insel. Sogar seine kirchliche Trauung sollte in diesem Sommer auf der Insel stattfinden; dies scheiterte aber leider an der Corona-Krise.

Sobald wie möglich freut sich die Schulgemeinschaft aber bereits auf ein Wiedersehen. Bei seiner weiteren für unsere Gesellschaft so wichtige Forschung sowie seinem Einsatz als Arzt wünschen wir ihm viel Erfolg!


Text: Sören Ahlhaus
Fotos: Julian Layer / Universitätsklinikum Bonn