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Maria? No doubt!

Gepostet am 3. Februar 2020 | Inselleben, Musik

Unter dem Motto „Introducing Maria Daoud“ spielte eine Nonnenwerther Schülerband am Abend des 24. Januars 2020 ihr Debütkonzert im Rheinhotel „Zum Anker“ in Remagen. Obwohl es das erste abendfüllende Konzert der Gruppe und die Aufregung im Vorfeld entsprechend groß war, überzeugte die Combo die gesamten zwei Stunden mit einzigartigen Coverversionen bekannter Songs: Von Jan Delay über Ed Sheeran bis hin zu den Beatles wurde dem Publikum mit erstaunlicher Gelassenheit ein abwechslungsreicher Abend bereitet.

Eröffnet wurde dieser allerdings ohne die Sängerin – als Intro wurde das bereits von der Nonnenwerther BigBand bekannte Stück „The Chicken“ von der Band instrumental vorgetragen, unterstützt, wie den ganzen Abend über häufiger, von den Musiklehrern Jürgen Roth und Gerhard Halene an Trompete bzw. Posaune. Besucher, die schon bei schuleigenen Konzerten waren, hörten das ein oder andere Stück, das auch im Bandbuch der BigBand enthalten ist, denn zwischen vielen Balladen und Pop-Hits wurden auch viele jazzige und funkige Stücke gespielt. Stellenweise wurden diese von der 7-köpfigen Gruppe jedoch so bearbeitet und arrangiert, dass man gar nicht direkt wiedererkannte.

Sehr eindrucksvoll war der Special-Guest des Abends Arnold Kocurek, welcher extra für das Konzert aus Polen angereist war. Bei einer Fahrt nach Schlesien im vergangenen Oktober hatte die Band den jungen Gitarristen und Sänger kennengelernt und arbeitet in dieser Form nun weiter mit ihm zusammen. Der Gewinner eines dortigen Gesangwettbewerbs sang, mit teils eigener Begleitung, einige Lieder, unter anderem den Song „Bauch und Kopf“, mit welchem er besagten Wettbewerb gewann. Er bewies am Freitag, dass er nicht nur eine besondere Stimme hat, sondern auch außerordentlich gut Gitarre spielen kann. Er begleitete, neben Viktoria Manns am Klavier, Valentin Bücherl am Schlagzeug und Mark Braun am E-Bass, den ganzen Abend mit seiner Akustik-Gitarre.

Doch im Mittelpunkt des Abends stand die Sängerin Maria Daoud, von der schon länger bekannt ist, dass sie eine einzigartige Stimme hat, die unter die Haut geht. Wer am Freitagabend im Rheinhotel war, hörte, dass ihre Stimme noch viel mehr kann, als bisher zu erahnen war. Bereits mit ihrem Opener „Valerie“ enthüllte sie die Power, die ihre Stimme hat, doch schon mit dem nächsten Song „Take me to church“ zeigte sie eine gefühlvollere Seite auf.

So ging es den ganzen Abend lang, denn mit jedem Song wurde eine neue, bis dato noch nicht bekannte Facette der jungen Musiker gezeigt. Es war für die Zuschauer beeindruckend, über welche Spannbreite die Band und ihre Sänger bereits verfügen. Entsprechend fielen auch die Publikumsreaktionen aus: Nicht nur nach den einzelnen Songs gab es viel Zwischenapplaus, sondern vor allem auch am Ende Standing Ovations. Die begeisterten Zuhörer forderten gleich mehrere Zugaben! Bei dem Klassiker „Hey Jude“ blieben nur die allerwenigsten ruhig sitzen – sofern sie denn überhaupt einen Sitzplatz ergattert hatten, denn diese waren deutlich in der Unterzahl gegenüber den Zuschauern, was dem enormen Besucherandrang geschuldet war.

Nach dem Konzert blieben die zahlreichen Gäste noch länger im Saal, um den Stars des Abends zu gratulieren – denn das hatten sie sich nach diesem gelungenen Konzert sehr verdient. Und somit sollte für die meisten auch klar sein: Das wird nicht das Letzte gewesen sein, was man von der Band um Maria Daoud gehört haben wird. Als schöner Nebeneffekt erspielten die jungen Künstler einen Erlös, der von dem Pächterehepaar Wernscheidt noch großzügigerweise auf dann insgesamt 1000€ „aufgestockt“ wurde. Dieses Geld kommt der umfangreichen musikalisch-praktischen Arbeit des Inselgymnasiums zu Gute. Somit haben von diesem Abend auch diejenigen etwas, die es diesmal nicht zum Konzert geschafft haben!

Hier geht’s zur Konzertkritik auf „Blick aktuell“!


Text: Jana Schlochtermeier (MSS 10)
Fotos: Jana Schlochtermeier (MSS 10)