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Nonnenwerther gewinnt 2. Preis beim Musikwettbewerb der Europäischen Kommission!

Gepostet am 5. Juli 2020 | Camerata, Facharbeit, Musik, Wettbewerbe, Wir in Europa

Mark Braun, vielen als Cellist der Camerata Nonnenwerth bekannt, gewann im „Beethovenjahr“ bei einem Schülerwettbewerb der Regionalvertretung der europäischen Kommission in Bonn mit einer Neuvertonung der „Ode an die Freude“ einen hervorragenden zweiten Platz. Der Wettbewerb war für Schüler aus ganz Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz   und dem Saarland ausgeschrieben.

Mark ist nicht nur das „musikalische Mastermind“ des aktuellen Musik-LKs und spielt neben dem Cello auch Klavier (z.B. beim Abi-Gottesdienst) oder E-Bass, sondern komponiert auch leidenschaftlich. Wie bei seinem originellen Arrangement des Schlusschores aus Beethovens 9. Sinfonie, deren Instrumentalfassung der „Europahymne“ entspricht, deutlich herauszuhören ist, liebt er besonders das Genre „Filmmusik“. So adaptierte er die fast 200 Jahre alte Melodie und setzte sie so, als ob sie Teil eines Hollywood-Filmes wäre.



Die Schulgemeinschaft gratuliert zu diesem überzeugenden und ausgezeichneten Beitrag!

In seiner Facharbeit mit dem Titel „Gibt es das universelle Lied?“  befasste Mark sich bereits mit dem Phänomen, wie durch Musik bestimmte Emotionen ausgelöst werden.

In der Fachsprache nennt man das stark emotionale Bewegtsein durch Musik als „Chill-Effekt“ (von engl. „(to) chill“ = „frösteln“), im Deutschen sprechen wir eher von „Gänsehaut-Momenten“.

Ihn interessierte, ob sich bei diesen Auswirkungen durch Musik eine Allgemeingültigkeit erkennen lässt, ob man mit bestimmten musikalischen Mitteln gezielt bestimmte Emotionen hervorrufen kann und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen.

In einer Umfrage ließ Mark dafür Personen verschiedenen Alters, Geschlechts, Musikgeschmacks und -fachwissens ausgewählte Musikbeispiele auf ihre emotionale Wirkung und deren Ursache untersuchen. Anschließend setzte er in „musikalischen Rezepten“ die Auslöser mit den entsprechenden Emotionen in Verbindung.

Auf Grundlage der Ergebnisse entstand schließlich ein eigenes Stück, welches nun gezielt in verschiedenen Abschnitten jeweils bestimmte Emotionen hervorrufen können sollte.


Marks aktueller Berufswunsch ist ein Studium der „Architektur“, ob daraus vielleicht noch ein Wechsel hin zu dem Studienfach „Klang-Architektur“ (Komposition) wird, wird sich noch zeigen. Ihm zuzutrauen bei seinem Händchen für Ordnung und Struktur wäre es auf jeden Fall! Johannes Repka, Filmmusikkomponist aus Potsdam, zeigte sich von Marks Talent jedenfalls schwer beeindruckt und merkte nur an, als er seine Arbeiten inspizierte: „Wow, das konnte ich in Deinem Alter noch nicht!“


Text: Jürgen Roth
Foto und Videos: Mark Braun; Titel: FGN / pixabay.com