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Potenzialanalyse des Thimm-Instituts

Gepostet am 10. Februar 2020 | Berufsorientierung

Am Samstag, dem 1. Februar, hatten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, an einer Potenzial- bzw. einer Stärken- und Schwächenanalyse, durchgeführt vom Thimm-Institut für Bildungs- und Karriereberatung, teilzunehmen. Diese Analyse soll uns Schülern helfen, einen passenden Studiengang zu finden oder einen Plan für die Zeit nach dem Abitur zu erarbeiten.

Um neun Uhr ging es an dem Samstagmorgen auf Nonnenwerth los. Wir wurden in zwei größere Gruppen unterteilt und unsere erste Aufgabe war es, unseren Sitznachbarn, nach einer kurzen Interview-Runde, aus der Ich-Perspektive vorzustellen. In dem kleinen Vortrag ging es einfach um erste Berufsorientierungen, Wunschabiturschnitte oder auch unsere Hobbies. Wir hatten maximal zwei Minuten Zeit für den Vortrag. Trotz der Nervosität haben wir die Aufgabe gut gemeistert und es war eine gute Übung, um kurze, freie Vorträge zu bewältigen und um unser Selbstbewusstsein zu schulen. Dabei mussten wir auch auf unsere Körperhaltung, Gestik und Mimik achten. Wir haben gelernt, dass das ein sehr wichtiger Faktor ist und schon einiges über eine Person aussagen kann.

Der zweite Programmpunkt war eine Gruppendiskussion. Wir hatten einige Themen zur Auswahl und eines der ausgewählten Themen war z.B. die Abschaffung der Schulnoten. Die Schwierigkeit an der Diskussion war aber, dass man Argumente für seine Seite einbringen musste, die manchmal mit dem eigenen Standpunkt nicht übereinstimmten. Dabei wurde die Atmosphäre sehr ernst und jeder konnte sich voll und ganz auf seine Seite der Argumentation konzentrieren. Zudem war es schwierig, dass alle mal zu Wort kamen, da jeder etwas sagen und seine besten Argumente loswerden wollte. Die Betreuer haben uns die ganze Zeit beobachtet und Notizen gemacht.  Dabei wurden unsere Kritikfähigkeiten und unser Urteilsvermögen auf die Probe gestellt und geschult.

Anschließend kam der anstrengendste Teil des gesamten Morgens. Wir mussten in 75 Minuten Einzel- und Stillarbeit einen Test machen. Der Test beinhaltete verschiedene Themenbereiche wie Mathematik, Sprachkenntnisse, Naturwissenschaften, Logik oder Allgemeinwissen. Das war ein ganz schön großer Packen Papier, aber nichts, was nicht zu schaffen ist. Außerdem betonten die Betreuer, dass der Test dafür ausgelegt ist, dass man nicht fertig wird. Mithilfe dieser Strategie wird herausgefunden, wie wir unter Druck arbeiten und welche Fachbereiche wir gut meistern können und in welchen wir noch ein wenig Förderbedarf haben.

Die letzte Aufgabe war definitiv die, die am meisten Spaß gemacht hat. Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt und bekamen als Material ein rohes Ei, eine Schere, Tesafilm und Strohhalme. Wir sollten aus den Strohhalmen ein Schutzgerüst für die Eier bauen, sodass diese nicht kaputt gehen, wenn man sie aus 2 Metern Höhe fallen lässt. Zusätzlich sollten wir uns eine lustige Kurzgeschichte zu dem Fall des Eies ausdenken. In dieser Aufgabe waren physikalisches Denken, Teamfähigkeit und Kreativität erforderlich. Also ging es los mit dem Eier fallen lassen. Zwei von Vier Eiern überlebten durch eine ausgefeilte Konstruktion zum Schutze des Eis. Am Ende stimmten wir noch ab, wer die lustigste und beste Kurzgeschichte hatte und die Verlierer mussten die kaputten Eier wegräumen.

Insgesamt war es ein sehr spannender, interessanter und auch lustiger Vormittag. Jetzt warten wir alle ganz gespannt auf unsere Auswertungen und Ergebnisse, welche uns und unseren Eltern Ende Februar in persönlichen Gesprächen mitgeteilt werden.

Unser Dank gilt dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung, Frau Heilmann-Cappel für die Organisation und Betreuung sowie der Schule, dass wir am Samstagmorgen das Schulgebäude nutzen durften.


Text: Pia Assenmacher, Elisa Scheibe (MSS 10)
Fotos: Astrid Heilmann-Cappel