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Studienfahrt Rom 2018

Gepostet am 3. Dezember 2018 | Abitur, Fahrten

19 Schülerinnen und Schüler der MSS 12 zog es zu ihrer Studienfahrt im September gemeinsam mit Frau Flögerhöfer und Herrn Lotz gen Italien nach Rom. Von den fünf atemberaubenden Tagen in der „ewigen Stadt“ berichten Célia Beckmann und Josephine Koenigs:

Pünktlich wie erwartet trafen wir uns alle um 6 Uhr am Flughafen damit wir auch auf jeden Fall genug Zeit hatten, um vor dem Flug Zeitung zu lesen. Als Priority Gäste hatten wir das Privileg, schon eine halbe Stunde vor allen anderen in der Kälte zu stehen.

Selbst swr3 freute sich mit uns auf die Studienfahrt, wodurch auch die anderen Fluggäste schon dem entspannten Flug entgegensehen konnten.

In Rom angekommen machten wir unsere ersten Erfahrungen mit der italienischen Vorstellung von Zeit. Der Bus ließ nämlich ein Weilchen auf sich warten.

Direkt begaben wir uns auf den Weg zur Spanischen Treppe, die als Symbol der Dreifaltigkeit dient und als Verbindung zwischen Himmel und Erde gebaut wurde. Von dort gingen wir bei wunderschönem Wetter zum Pantheon und zur Piazza Navona, die früher als Rennbahn diente. Generell sind die Plätze Roms beeindruckend, da sie neben den kleinen Gassen eine unvorhergesehene Weite schaffen. Als Gruppe liefen wir danach noch zur Engelsburg am Tiber bis zum Künstlerviertel Trastevere.

Nach diesem längeren Fußweg teilten wir uns für den restlichen Abend auf, um uns dann pünktlich um 23 Uhr in unserer Unterkunft, der Villa Lithuania, zu treffen.

Am Montagmorgen ging es relativ früh zur Besichtigung des Vatikans los.

Der beeindruckende Petersdom entschädigte uns für die leider nicht besonders spannenden Führung, an der wir dort teilnahmen und aus der wir hauptsächlich mitgenommen haben, dass der Dom 136 Meter hoch und 187 Meter lang ist.

Der Ort ist eine Besonderheit für das Christentum, da der Apostel Petrus an der Stelle des heutigen Petersdomes zu Zeiten der Christenverfolgung kopfüber gekreuzigt wurde. Michelangelo, der zu den wichtigsten Architekten zählt, entwarf die imposante Kuppel, die wir nach der Führung noch besichtigten.

Ein plötzlicher Wolkenbruch führte uns in eine touristische Gegend zum Mittagessen, da in einem anderen Viertel leider der Strom ausgefallen war.

Nachmittags trafen wir uns an den Vatikanischen Museen, durch die Herr Lotz uns mit Begeisterung führte und uns viel über die römischen Statuen vermitteln konnte. Am Ende des Museums erwartet einen die Sixtinische Kapelle in der unter anderem Moses und Jesus Lebenswege abgebildet sind. Das bekannteste Werk ist jedoch das „Jüngste Gericht“ von Michelangelo. Die Papstwahlen, die dort abgehalten werden, machen die Kapelle zum einem wichtigen Ort für das Christentum.

Leider kamen nicht alle am richtigen Ausgang an, da Célia und Phine den falschen Abzweig genommen hatten. Nach etwas längerer Zeit fiel ihnen dann auch mal auf, dass sie sich im vom Treffpunkt aus ca. 2 km entfernten Petersdom befanden. Als die beiden wieder da waren, gingen wir auf Frau Flögerhöfers Empfehlung in ein Restaurant, in dem wir gute italienische Spezialitäten genießen konnten. Thorsten freute sich sehr über seine drei Scheiben Mozzarella und Tomate. Wie gut, dass er mit Max tauschen konnte, der als Vegetarier dank unserer Italienischkenntnisse Bruschetta mit Prosciutto bestellte.

Ein Spaziergang durch das nächtliche Rom brachte uns zum Trevi Brunnen. Von dort kehrten alle recht erschöpft zurück und wir machten uns einen gemütlichen Abend auf der hauseigenen Terrasse. Besonders die Schweizer der Firmgruppe wurden einigen von uns im Laufe des Abends noch sehr sympathisch.

Am vorletzten Tag der ganzen 4 Tage besichtigten wir das Kolosseum. Nach einem legendären Vortrag von Justus, bei dem er auf Grund seines Fehlens beim Rhetoriktraining von Frau Flögerhöfer leider nur teilweise überzeugen konnte, gingen wir weiter zum Forum Romanum.

Dieses war früher das Zentrum der Stadt. Um sich die damalige Schönheit der Gebäude vorstellen zu können, brauchte man jedoch etwas Fantasie. Nach dem Mittagessen trafen wir uns auf dem Kapitol, einem der sieben Hügel Roms.

In den kapitolinischen Museen teilten wir uns auf. Die einen zeigten weiterhin Interesse an den von Herrn Lotz präsentierten Skulpturen. Einige jedoch zogen die Thematik der barocken Malerei vor. Wie schon gewöhnlich für unsere Museumsbesuche war auch heute die Gruppe um die üblichen Verdächtigen kleiner geworden. Sie befanden sich zur falschen Zeit am falschen Ort, nämlich ohne Ticket und Tasche auf dem Platz vor dem Eingang.

Nach dem Abendessen fanden wir uns pünktlich um 23 Uhr auf der Terrasse ein, da uns berichtet wurde, dass es danach unmöglich sei, in die Villa reinzukommen. Schon wieder fehlten zwei Leute, nur diesmal nicht die üblichen Verdächtigen, sondern Herr Lotz und Frau Flögerhöfer. Sie hatten sich ein wenig mit dem Weg vertan und kamen etwas verspätet. Danach hatten wir einen sehr lustigen Abend, bevor wir auf die Zimmer geschickt wurden. Auf Grund der guten Stimmung trafen wir uns eigentlich angedacht mit wenigen Leuten in einem Zimmer, woraufhin doch etwas mehr Leute als erwartet auftauchten und ließen den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren.

Am nächsten Tag schauten wir uns den Lateran, den ehemaligen Papstpalast, an. Am meisten faszinierte uns die Wandmalereien und die Mosaike. Der ägyptische Obelisk, der dort zu sehen ist, ist der höchste in ganz Rom.

S. Maria Maggiore ist eine weitere Papstkirche, die wir besichtigten. Einer Sage nach ist diese Kirche von einem Paar, die sich ein Kind wünschten, an dem Ort erbaut worden, an dem es im Jahre 358 im August geschneit haben soll. Nachdem die Kirche stand, erfüllte sich ihr Wunsch.

Nach dem Kirchenbesuch endete das offizielle Programm und wir nutzen die verbleibende Zeit, um noch einmal die Stadt zu genießen und die Mode Italiens zu testen. Zum Abschied aßen wir in einer netten Pizzeria und gingen danach gemeinsam in einen Pub, den einige schon am Vorabend ausgetestet hatten.

Gut gelaunt gingen wir zur Villa Lithuania zurück um den letzten Abend ausklingen zu lassen, wobei Herr Lotz froh war, dass keine Disco mehr offen hatte.

Traurig, dass die Studienfahrt hiermit endete, kamen wir mit guten Erinnerungen wieder am Flughafen an.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Flögerhöfer und Herrn Lotz für die gelungene und spannende Fahrt! Außerdem danken wir Frau Arriaga für die Organisation im Voraus und allen Mitschülern für die unvergessliche Zeit.


Text: Josephine Koenigs und Célia Beckmann (MSS 12)
Fotos: privat (MSS 12)