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Nonnenwertherin bei Schülerakademie in Papenburg

Gepostet am 7. September 2019 | Engagement, FFF-Programm, Schülerakademie

Elf Tage lang durfte ich an einer der sieben in Deutschland verteilten Schülerakademien teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das vom Verein Jugendbildung in Gesellschaft und Wissenschaft sowie der Deutschen Schülerakademie organisiert wird und die Förderung interessierter und motivierter Schüler zum Ziel hat. Die Kandidaten dafür werden von den Schulen vorgeschlagen und müssen sich anschließend in einem Auswahlverfahren durchsetzen.

Eine jede Akademie besteht aus etwa sechs Kursen, die jeweils bis zu 15 Personen besuchen und sich mit einem spezifischen Thema aus den Natur-, Geistes- und Gesellschafts- sowie Sozialwissenschaften beschäftigen.

Trotz dieser Informationen hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukam und war zunächst skeptisch. Waren dort nur hochintelligente Menschen, die in ihrer Freizeit nichts außer lernen machen? Passte ich dort überhaupt hinein? So fuhr ich sehr nervös mit dem Zug Richtung Papenburg, dem Standort meines Kurses. Doch dort angekommen wurden meine Befürchtungen zunichtegemacht, als ich die ersten Teilnehmer kennenlernte. Es waren so offene und freundliche Menschen, und Gesprächsthemen wurden sofort gefunden. Auch das Gelände der Akademie, die historisch-ökologische Bildungsstätte, war wunderschön an einem See gelegen, auf dem man rudern konnte. Die Gebäude enthielten allesamt eine Art Wintergarten, sodass man das Gefühl von einer Tropenexpedition hatte, wenn man durch die Flure ging.

Mein Kurs beschäftigte sich mit dem Thema „Ein Wirt, viele ungebetene Gäste – wie infektiöse Erreger den Menschen krank machen und wie wir uns dagegen wehren können“. Das hört sich erstmal nach viel Lernen und Unterricht an, aber durch unsere jungen und humorvollen Kursleiter, die uns sehr herausforderten, sowie die motivierende Stimmung ging die Zeit im Kurs wie im Flug vorbei.

Doch besteht die Akademie ja nicht nur aus Kurszeit! So gab es viele Freizeitaktivitäten, die alle Bereiche abdeckten. Das Angebot erstreckte sich vom großen Chor, Orchester, Paartanz, Fußball, Fahrradfahren bis hin zum Turnen, Joggen, Matherätseln oder traditionellen Tänzen. Fast immer gab es so viele Angebote, dass manche erst um 23 Uhr oder auch später begannen. Oft war dann der Tag so durchgeplant, da man an allem teilnehmen wollte, dass man sein Zimmer nur zum Schlafen gesehen hat. So ist es also gut vorstellbar, dass Schlaf schnell zur Mangelware wurde.

Nach ein paar Tagen konnte man sich kaum vorstellen, dass man diese neu gefundenen Freunde erst so kurz kannte, so gut war die Stimmung. Umso schlimmer entpuppte sich dann auch der Abschied. Kaum ein Auge blieb dabei trocken. So schön, lustig und inspirierend war die Zeit und man hatte so viele neue Freunde ins Herz geschlossen!

Ich bin nun einfach nur glücklich und dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben und empfehle jedem, der die Möglichkeit dazu hat, daran teilzunehmen, denn es ist eine ganz besondere und einzigartige Zeit. Immer noch stehe ich mit vielen Kursteilnehmern in Kontakt und ein erstes Nachtreffen ist schon geplant.


Text: Melina Klein (MSS 12)
Fotos: Melina Klein (MSS 12)