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Orientierungsstufe

Mit der Aufnahme in das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth beginnt für die Schülerin, den Schüler die Orientierungsstufe, die die Klassenstufen 5 und 6 umfasst. Sie dient der Vergewisserung, dass die gewählte Schulart auch der tatsächlichen Eignung des Kindes entspricht, und umfasst daher den Zeitraum von zwei Jahren, in denen keine Versetzung stattfindet.

Mit der Aufnahme ist die Wahl der ersten Fremdsprache verbunden: Die Schülerinnen und Schüler sind in der Regel ihrem Wunsch entsprechend entweder in die Lateinklasse (5a), die bilinguale Englisch-Klasse (5b) oder in die Englisch-Klasse (5c) gekommen. In letzterer wird zudem ein Schwerpunkt auf den naturwissenschaftlichen Unterricht gelegt. Alle drei Klassen sind nach der Schülerzahl und dem Verhältnis der Geschlechter möglichst ausgewogen.

Jede Klasse wird von einem Klassenlehrerteam geleitet, nach Möglichkeit von einer Klassenlehrerin und einem Klassenlehrer. So haben Jungen wie Mädchen ihre Ansprechpartnerin, ihren Ansprechpartner. Die regelmäßige Klassenleiterstunde, die in der Orientierungsstufe im Stundenplan enthalten ist, wird von beiden Klassenleitern gemeinsam gehalten. Daher kann man auch die Gruppe teilen, um geschlechtsspezifische Themen und Probleme zu besprechen.

Die Klassen der Orientierungsstufe liegen auf einem Flur im 2. Obergeschoss. Damit ist ein klassen-übergreifender Kontakt in jeder Pause möglich. Gegenüber jedem Klassenraum gibt es Sitzgruppen, die dieser Begegnung dienen, aber auch während der Unterrichtsstunden eine Gruppendifferenzierung ermöglichen. Obwohl sich nicht alle Wünsche des Anfangs, mit dem Freund, der Freundin aus Grundschultagen in eine Klasse zu kommen, erfüllen lassen, bietet sich durch die ständige Begegnung in den Sitzgruppen, aber natürlich auch im klassen- und jahrgangsstufenübergreifenden AG-Bereich, ein gewisser Ausgleich. Bei der 6-tägigen Klassenfahrt nach Borkum zu Beginn der 6. Klasse steht die Ausbildung der Klassen- und Stufengemeinschaft besonders im Mittelpunkt.

Gemeinsam kommt man bei der Wattwanderung auch aus dem tiefsten Schlick heraus.

Der Heterogenität in der Ausbildung, die unsere Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen an die weiterführende Schule mitbringen, begegnen wir durch Konzepte, die den unterschiedlichen Stand nach etwa einem halben Jahr ausgeglichen haben.

Diese Verschiedenheit fällt insbesondere im Fach Englisch ins Gewicht, da zu uns, an der Nahtstelle zwischen Rheinland-Pfalz (RLP) und Nordrhein-Westfalen (NRW) Kinder kommen, die im Englisch-Unterricht der Grundschulen unterschiedlich intensiv ausgebildet wurden: Während in RLP der Englischunterricht fächerübergreifend erteilt wird, ist er in NRW ordentliches Schulfach von Anfang an.

Im Fach Deutsch erleben wir, dass unsere Neuzugänge wachsende Defizite in der Rechtschreibung mitbringen. Während der Orientierungsstufe sind wir bestrebt, diesen Mangel zu beheben, damit unsere Schülerinnen, unsere Schüler für die anschließenden Sekundarstufen gerüstet sind. Zu diesem Zweck bieten wir in jeder Klasse eine Förderstunde an, in der in der Regel der Deutschlehrer der Klasse mit einer kleinen Gruppe von Schülerinnen und Schülern ganz individuell auf die Schwächen jedes Einzelnen eingehen kann.

Die Orientierungsstufe ist der erste Ort, die neuen Schülerinnen und Schüler mit dem franziskanischen Geist Nonnenwerths vertraut zu machen: Sie lernen das „partnerschaftliche Zusammenleben und -arbeiten in gegenseitiger Wertschätzung und Verantwortlichkeit“ (Leitbild) kennen und verinnerlichen. Dabei helfen die Lehrer, dabei hilft eine Kinder- und Jugendpsychologin, die uns anvertrauten Kinder auf ihrem Weg in die Erwachsenenwelt stark zu machen.

Manfred Müller, Leiter der Orientierungsstufe