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Nonnenwertherin erhält für Facharbeit Sonderpreis der Peter-Altmeier-Gesellschaft

Gepostet am 2. März 2019 | Facharbeit, Sozialkunde

Am vergangenen Montag, dem 18. Februar 2019, fand am Landesmusikgymnasium in Montabaur die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs der Peter-Altmeier-Gesellschaft, einer Vereinigung für staatspolitische Bildung, statt. Im Rahmen des ausgeschriebenen Wettbewerbs „Politik-Staat-Gesellschaft – Eine ausgezeichnete Arbeit“ wurden Schülerinnen und Schüler geehrt, die im Rahmen eines gesellschaftswissenschaftlichen Faches eine Facharbeit geschrieben und diese eingereicht hatten. Diese mussten mit der Note sehr gut oder gut bewertet werden und den Kriterien (Regionalität, leistet die Arbeit einen Beitrag zur politischen Bildung oder unmittelbare Bedeutung des Themas für die Gegenwart) entsprechen, um die Bedingungen zur Zulassung zu erfüllen.

Erstmals wurde auch eine Schülerin des Franziskus Gymnasium Nonnenwerth mit einem Sonderpreis geehrt: Lena Seifert (MSS 12) hatte zu Beginn des Jahres 2018 unter der Betreuung von Frau Heilmann-Cappel eine Facharbeit im Fach Sozialkunde zum Thema „Fake News: Ein wesentliches Hilfsmittel der Propaganda heute“ verfasst und erhielt einen Sonderpreis des Bildungsministeriums, überreicht  von Lothar Bonin (ADD Koblenz).

In der Einleitung seiner Laudatio beglückwünschte er zunächst alle Gewinner und bedankte sich dafür, dass diese die Hälfte ihres Preisgeldes dem „Verein mittelloser Lehrerinnen und Lehrer“ spenden würden. Nach einem kurzen Raunen war klar, dass es sich hier um „fake news“ handelte. Er stellte heraus, dass die Jury beeindruckt war von der klaren Struktur und dem formalen Aufbau der Arbeit, die stets aktuelle Beispiele und Hinweise verarbeitete und Tipps zur Sensibilisierung dieses Themas gab. „Ein brisantes und hochaktuelles Thema, welches zur Wachsamkeit aufruft“, so sein Fazit. Besonders gefiel ihm auch, dass Lena die Ergebnisse ihrer Recherche in einer Unterrichtsstunde in die Praxis einbrachte und sich einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse gestellt hatte.

Mit Lena zusammen gab es 15 Preisträgerinnen und Preisträger, von denen die sechs besten einen Sonderpreis in Form einer Urkunde und einem Preisgeld von 200 Euro erhielten. Alle anderen wurden durch eine Urkunde der Leifheit-Stiftung und der Gesellschaft selbst ausgezeichnet. Im Verlauf der Preisverleihung, die durch den Wettbewerbsleiter Hubert Luszczynski moderiert und durch eine musikalische Begleitung zweier Schüler des Musikgymnasiums abwechslungsreich gestaltet wurde, wurden zusätzlich von den sechs Bestplatzierten Kurzvorträge über ihre Facharbeiten gehalten. Lena fing ihre Vorstellung mit einer Definition von Fake News an und bezog im weiteren Verlauf das Publikum mit ein, indem sie zwei Schlagzeilen vorlas und durch ein Handzeichen wissen wollte, ob es sich dabei um Fake News oder eine echte Nachrichtenmeldung handelt. Das gute Ergebnis zeigte allerdings, dass das Publikum die meisten danach vorgestellten Mittel und Tricks von Fake News in der Propaganda bereits kannte und somit den aus Desinformationen resultierenden Gefahren, wie zum Beispiel der Destabilisierung des Staates, gut informiert entgehen kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein rundum gelungener Abend war. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Frau Heilmann-Cappel, die mich erst auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht hat, mich anschließend zu der Preisverleihung begleitete und mir schon im Vorhinein bei der Anfertigung der Facharbeit mit Rat und Tat zur Seite stand.


Text: Lena Seifert
Fotos: Astrid Heilmann-Cappel