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Sounds of Corona – virtueller Workshop mit Bonner Oper

Gepostet am 21. Juni 2020 | Digitalisierung, Musik

Unter dem Titel „Sounds of Corona“ fand ein virtueller Workshop der Oper Bonn mit der Sängerin Martha Wryk und dem Komponisten Thomasz Prasqual sowie dem Musik-GK der MSS 10 statt. Das Besondere daran war, dass die Schülerinnen und Schüler animiert wurden, mit Alltagsgegenständen zusammen zu musizieren und somit von zu Hause aus die „Sounds of Corona“ einzufangen.

Das Ganze begann nach einer kurzen Einführung und Vorstellungsrunde mit einer „Ketten-Improvisation“ (man musiziert nacheinander), steigerte sich dann sukzessive bis zu einem simultan-konzeptierten Stück mit einzelnen SolistInnen und endete nach 90 kurzweiligen Minuten mit einem fiktiven musikalischen Gespräch: „Greta und Niko treffen sich nach 10 Jahren wieder“, wobei sich Greta mit einem Kissen ausdrückte und Niko mit einem Mäppchen…

Neben dem ganzen Spaß wurde durch diesen ursprünglichen Ansatz (der Mensch musizierte mit damaligen Alltagsgegenständen wie „Knochen“ schon lange, bevor es so etwas wie „Instrumente“ überhaupt gab) auch der Blick auf die aktuelle Situation, in der wir uns befinden erweitert. Wer hätte vor 3 Monaten gedacht, dass wir einmal alle gleichzeitig zu Hause vor unseren Computern sitzen, zwei Künstler aus Köln uns zugeschaltet sind und wir spielerisch zusammen versuchen, uns musikalisch auszudrücken?

Homo ludens!


Text: Jürgen Roth
Foto: Jürgen Roth