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Studienfahrt Lissabon 2018

Gepostet am 12. Januar 2019 | Abitur, Fahrten
29.09.2018

Nun war es endlich soweit und der Tag, an dem wir nach Lissabon fliegen sollten, war eingetroffen. Frühzeitig machten wir uns alle auf den Weg zum Flughafen Köln/Bonn, denn keiner wollte den Flug verpassen. Jedoch gab es zuvor Probleme bei der Anreise, denn Recep Tayyip Erdogan war zur Eröffnung der Moschee in Köln angereist, was mit sich führte, dass die Autobahn gesperrt war. Doch alle erreichten noch rechtzeitig den Flughafen und wir konnten einchecken, was glücklicherweise alles problemlos verlief. Am Gate angekommen durften wir uns die Zeit am Flughafen selbst vertreiben und so gingen wir in kleinen Grüppchen zu trinken kaufen oder in kleine Läden. Dies führte aber auch dazu, dass zwei Mitschülerinnen von uns dummerweise den Weg zu den Ständen mit dem Weg raus aus dem Sicherheitsbereich verwechselten. Dies war circa eine Stunde vor dem Abflug, weshalb alle etwas nervös waren. Jedoch alarmierte Herr Meixner direkt die Sicherheitskräfte und so waren wir am Ende alle wieder vereint. Unsere Reise konnte beginnen!

In Lissabon angekommen freuten wir uns zunächst über das warme Wetter, welches wir in Deutschland schon vermisst hatten. Wir nahmen rasch alle unsere Sachen und liefen zur U-Bahn. Die war gerade angekommen und so mussten wir uns etwas beeilen. Die U-Bahn brachte uns nach einmaligem Umsteigen mitten ins Zentrum von Lissabon. Dort angekommen wurden wir direkt von Straßenmusik auf dem Marktplatz begrüßt. Wir mussten circa 10 Minuten laufen, bis wir unserer Unterkunft, ein kleines Hostel, erreichten. Hier wurden wir sehr herzlich aufgenommen und fühlten uns auf Anhieb wohl.

30.09.2018

Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf den Weg, um Lissabon zu erkundigen. Da wir am Vortag spät abends ankamen, beschlossen wir, diesen Tag im Stadtteil Alfama zu verbringen, wo sich auch unser Hostel befand. Nach einigen Sicherheitshinweisen von Frau Zumbruch und Herr Meixner konnte unsere Erkundung endlich beginnen. Nach wenigen Minuten hörten wir schon unser erstes Referat über die typischen Häuser von Lissabon, die sich durch kunstvoll, bemalte Kacheln (Azujelo) an der Fassade kennzeichnen. Danach folgten wir der Straße bergab zum Ufer des Tejo und zum Praça do Comércio. Zu jeder Sehenswürdigkeit wurde von uns ein Kurzvortrag gehalten, um den Rest der Gruppe zu informieren. Auch besichtigten wir die Kathedrale von Lissabon (Sé de Lisboa). Wir wollten eigentlich auch zum Castelo de São Jorge, aber aufgrund der langen Wartezeit entschieden wir uns dagegen. Anschließend liefen wir durch die bekannten, engen Straßen von Alfama, durch die die Straßenbahnlinie Nr.28 fährt. Wir waren alle sehr begeistert und beeindruckt davon, dass diese doch sehr alten Straßenbahnen es schaffen so steile und enge Gassen zu befahren. Am Ende gelangten wir an einen der besten Aussichtspunkte von Lissabon, bei dem man die ganze Stadt überblicken konnte. Von hier aus hatten wir den Rest des Tages Freizeit und durften in Gruppen von mindestens drei Personen selbständig die Stadt erkunden. Abends trafen wir uns dann alle wieder im Hostel und aßen gemeinsam zu Abend. Wir regelten das mit dem Abendessen so, dass immer ein Teil unserer Gruppe kochte und jeden Abend jemand anderes an der Reihe war, sodass jeder mal kochen musste/durfte. Hierfür gab es am Morgen von Herr Meixner ein Budget, mit dem eingekauft werden sollte.

01.10.2018

Heute mussten wir etwas früher aufstehen, denn für uns ging es heute nach Sintra zum berühmten Palácio Nacional de Pena. Als wir den Bahnhof in Sintra erreichten brauchten wir circa eine halbe Stunde Fußweg zum Palast von Sintra. Auch hier hörten wir wieder Vorträge zu den beiden Schlössern, bevor es dann eine Stunde bergauf ging zum Pena Palast. Es war zwar sehr anstrengend, doch machte es auch viel Spaß in einer großen Gruppe, sodass wir uns gegenseitig motivierten. Als wir oben ankamen, waren wir sehr erleichtert es endlich geschafft zu haben und waren beeindruckt, wie schön und bunt das Schloss war. Der Weg dorthin hatte sich definitiv gelohnt. Jedoch mussten wir noch sehr lange anstehen in der prallen Sonne, denn wir waren nicht die einzigen, die den Palast besichtigen wollten. Im Anschluss wurden mehrere Möglichkeiten genannt, um den Rest des Tages in Sintra zu verbringen. So konnte man entweder zum Castelo dos Mouros wandern, schöne Gärten bestaunen, oder zurück nach Sintra in den kleinen Ort gehen. Jedem blieb es sich selbst überlassen. Jedoch hatten die meisten Hunger von dem Aufstieg bekommen, sodass ein Großteil zurück nach Sintra wollte, um dort etwas zu essen. Da wir aber auch keine Lust mehr hatten auf so eine weite Wanderung wieder bergab entschlossen sich viele dazu mit sogenannten Tuk Tuk’s runter zu fahren. Dies machte unglaublich viel Spaß und ging zudem auch wesentlich schneller als zu laufen. Am Nachmittag trafen wir uns dann wieder am Bahnhof und fuhren gemeinsam zurück nach Lissabon.

02.10.2018

Am vierten Tag erkundeten wir den westlichen Teil der Stadt und so fuhren wir mit dem Zug zum Torre de Belém, welcher früher als Verteidigungsturm der Stadt diente, um Schiffsangriffe abzuwehren. Als wir am Ufer des Tejo entlangliefen, sahen wir auch das beeindruckende Denkmal Padrão dos Descobrimentos. Nachdem wir den Torre de Belem besichtigt und auch hierüber wieder ein Vortrag gehört hatten, machten wir uns auf den Weg zu dem in der Nähe liegenden Mosterio dos Jerónimos, einem Kloster. Als wir dort ankamen, erblickten wir eine lange Warteschlange. Wir hatten jedoch das Glück, dass wir uns zuvor angemeldet hatten und konnten so an der Menschenmenge vorbei gehen und vermieden eine lange Wartezeit. Im Anschluss gingen viele von uns noch zu der berühmten Konditorei Pastéis de Belém und holten sich ein Teilchen (Pastel de Nata). Die waren sehr teuer, jedoch kann man auch gut nachvollziehen, wieso sie eine Spezialität sind, da sie sehr lecker schmecken. Danach fuhren wir gemeinsam wieder zur Unterkunft zurück.

03.10.2018

An diesem Tag fuhren wir nach Cascais, wo die wohlhabende Bevölkerung von Portugal lebt. Beim Vorbeilaufen sahen wir viele hoch abgezäunte Villen, die man aufgrund der Mauern nicht richtig erkennen konnte. Alle freuten sich schon auf den Nachmittag, den wir heute am Strand verbringen würden. Die Vorfreude war groß, doch zuvor besuchten wir noch den Palácio da Cidadela de Cascais, den Parque Marechal Carmona und den Leuchtturm Santa Marta. Schlussendlich gelangten wir zu der Meeresklippe Boca do Inferno, bei der man eine tolle Aussicht auf den Atlantik hatte. Dann ging es endlich zum Strand, wo ein sehr lustiger und abenteuerlicher Strandnachmittag begann. Da Herr Meixner einen DLRG-Rettungsschein hat, durften wir in seinem Beisein ins Meer. Es war zwar sehr kalt, aber bei den heißen Temperaturen eine willkommene Abkühlung. Wir blieben hier bis spät nachmittags und machten uns dann wieder auf den Rückweg.

04.10.2018

Heute ging es für uns zum östlichen Teil Lissabons, zum hochmodernen Expo-Gelände, dem Park der Nationen. Architektonisch gesehen ist dies ein kompletter Gegensatz zum traditionellen Lissabon, da es sehr modern ist. Vor allem der Bahnhof Oriente und die Seilbahn fallen einem direkt ins Auge. Als wir mit der Seilbahn fuhren, hatten wir einen tollen Blick über den Tejo und den Park der Nationen. Auch gab es dort tolle Attraktionen, verbunden mit Wasser. Hier hatten vor allem die Jungen und Herr Meixner ihren Spaß. Im Anschluss fuhren wir zurück zum Hostel und machten uns fertig für das Abendessen, da wir heute außerhalb essen gingen. Grund dafür war der 18. Geburtstag einer Mitschülerin. Wir verbrachten einen schönen Abend in einem netten portugiesisch-italienischen Restaurant im Zentrum von Lissabon und ließen gemeinsam den Abend ausklingen.

05.10.2018

Am vorletzten Tag wollten wir noch zum westlichsten Punkt von Europa, nämlich zum Cabo da Roca. Von dort aus sollte es dann zum berühmten Surferstrand Praia Grande do Guincho gehen. Um dort hinzugelangen konnte man zwischen einer Klippenwanderung und einer Busfahrt mit kurzem Fußweg wählen. Bis auf ein paar einzelne Leute entschied sich die Mehrheit für die Klippenwanderung. Diese stellte sich als sehr abenteuerlich heraus, denn es gab keine ausgeschilderten Wege und so liefen wir mitten durch Sträucher und Gestrüpp. Es war sehr anstrengend an den Klippen entlang rauf und runter zu laufen, aber die Wanderung wurde mit einem herrlichen Blick über den Strand und das Meer belohnt. Alle waren heilfroh, als wir endlich den Strand erreichten, denn wir waren sehr lange unterwegs und hatten uns eine Abkühlung verdient. Am Strand fand zu dem ein Surfwettbewerb statt, weshalb ein Teil gesperrt war. Als wir uns auf den Rückweg machen wollten, sahen wir in den Dünen einen eingesunkenen Lieferwagen, der dort nicht mehr wegkam. Ohne zu überlegen liefen viele von uns hin und halfen dabei, den Lieferwagen aus dem Sand zu befreien. So konnten die netten Surfleute dank unserer Hilfe problemlos nach Hause fahren.

06.10.2018

Nun war leider schon unser letzter Tag eingetroffen.  Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer, denn unser Flug ging erst abends. An diesem Tag war es uns überlassen, was wir machten und so entschlossen sich viele dazu noch Postkarten zu kaufen oder nach Souvenirs zu gucken. Am Nachmittag trafen wir uns dann wieder am Hostel, packten noch schnell die restlichen Sachen zusammen und schon ging es Richtung Flughafen. Wir freuten uns schon auf unsere Familien, waren gleichzeitig auch traurig, dass diese schöne Reise schon zu Ende war.

Am Flughafen angekommen erreichte uns leider die Nachricht, dass der Flieger überbucht sei und zwei von uns dableiben müssen, da sich kein anderer der Fluggäste dazu bereit erklärte. So wurde unsere Gruppe am Ende noch geteilt und Herr Meixner und ein Mitschüler blieben noch einen Tag länger in Lissabon, sodass wir nicht gemeinsam zurückfliegen konnten.

Trotzdem hatten wir aber eine sehr schöne, lustige und abenteuerliche Studienfahrt, die jedem unvergesslich und positiv in Erinnerung bleiben wird. Wir haben uns als Stufe noch besser kennengelernt und es war auch sehr schön, die Lehrer mal außerhalb von der Schule erleben zu können.


Text: Neele Veldboer und Maximilian Bockshecker (MSS 12)
Fotos: Fabio Wilhelmy und Jannik Raskob (MSS 12)