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Stufenkonzert der MSS 12

Gepostet am 12. Februar 2018 | Kunst, Musik

Am Abend des 2. Februar 2018 beeindruckten die Schüler der MSS 12 des Franziskus Gymnasiums Nonnenwerth ihr Publikum mit der Veranstaltung „Night of Diversity“. Hinter diesem Namen verbargen sich romantische Lieder, zum Nachdenken anregende Texte und andere kreative Darbietungen der Schüler des Abiturjahrgangs.

Den Beginn machte der Stufenchor mit dem bekannten Gospel „Lord Hold Me“, wodurch eine sehr andächtige Stimmung entstand. Weiter ging es mit dem Klassiker aus den 80er „Time after Time“, vorgetragen von Victoria Birrenbach, Victoria Marbach, Mats Visarius, Philipp Bockshecker und Emilia Hillesheim.

Mit „Night Train“ schickte das Saxophon Ensemble die gebannten Zuhörer in die 50er mit ihrem typischen Blues. Darauf folgten zwei sehr kontrastreiche Songs: Nachdem der Musik Leistungskurs der Stufe das Publikum mit dem romantische Lied „Just the two of us“ auf Wolke Sieben beförderte, brachte Samira Merabet das Publikum mit dem schweren Text von „Man Down“ schnell wieder auf den Boden der Tatsachen.

Ein weiteres Highlight des Abends war die Darbietung von Ruben Schulte. Zunächst amüsierte sein scheinbar schlecht geplantes Auftreten die Zuhörer, als er jedoch begann, die beliebte Ballade „Wild Horses“ alleine auf der Gitarre zu spielen und zu singen, begeisterte er das Publikum.

Danach folgten drei moderne Lieder aus dem Jahr 2017. Emilia Hillesheim und Victoria Birrenbach begannen mit „This is Me“. Leyla Saffarian und Celina Spanier fuhren mit dem beliebten Indie-Hit „Brazil“ fort, bis Samira und Leyla diesen überzeugenden Teil mit dem Pop-Song „Stay“ abrundeten. Kurz vor der Pause überraschte Luise Truckenbrodt mit ihrem selbstgeschriebenen Gedicht „Klausur“ das Publikum und lockerte die Stimmung mit seinen heiteren Strophen auf.

Nach der Pause eröffnete der Stufenchor mit „Fly Me to the Moon“ die zweite Hälfte des Abendprogramms. Da Daniel Koch sich bereits seit mehreren Jahren dem Rap widmet, durften er und seine Texte auf diesem Abend der Kreativität nicht fehlen. Sein selbstgeschriebener Track „Unikat“ überzeugte nicht nur durch seine Originalität, sondern auch durch die inhaltliche Tiefe des Textes.

Mit dem Soundtrack „I see fire“ stellten Rozerin Simsik und Celina Spanier die nachdenkliche Stimmung vom Beginn des Abends wieder her. Besonders der Text „06:01 Uhr in der Früh“ von Celina regte zum Nachdenken an und machte auf Probleme, die sich unter anderem aus dem Leistungsdruck der heutigen Gesellschaft ergeben, aufmerksam.

Das Duett „Baby it´s cold outside“, gesungen von Leyla Saffarian und Jennifer Krain bezauberte sowohl durch die Harmonie der Sängerinnen als auch durch den wunderbaren Klang ihrer Stimmen.

Der selbst komponierte Song „Inside“ von Celina war definitiv ein weiteres Highlight des Abends, er überzeugte mit melodischem Klang und anregendem Text. Die Tatsache, dass der Song selbst komponiert war, hob diese Vorstellung von allen anderen Stücken ab.

Danach sang der Musik Leistungskurs den berühmnten Jazz Standard „The Lord just keeps on blessing me“. Da dies das erste von ihnen gemeinsam gesungene Lied war, sorgte dies für eine große emotionale Komponente, die auch für die Zuhörer spürbar war.

Esther Kantorek und Celina Spanier ließen die Harmonien des Liedes „Sea of Love“ für jeden in der Aula spürbar werden. Danach riss der Song „Riptide“ die Zuhörer mit seiner einzigartigen Dynamik mit. Gesungen wurde er von einer Gruppe von Schülern, die zusammen auf Studienfahrt nach Venedig gereist und dort gemeinsam dieses Lied gesungen hatten.

Gegen Ende des Abends bewegten zwei unglaubliche Stücke das Publikum. Mareike Spies und Lukas Wagner präsentierten ihr großes Talent im Umgang mit der Geige in einem harmonierenden Duett. Als Dank an das Publikum und seine Stufe, ließ Lukas sich noch zu einem kleinen Ständchen hinreißen, das auf großen Bewunderung stieß. Schließlich trug Leyla ihren bewegenden Text „Aquamarinblau“ vor, der sich um die ersten und letzten Tagen ihrer Schulzeit dreht. Durch ihren geschickten Umgang mit Stilmitteln und guter Rhetorik zauberte sie vielen die eine oder andere Träne in die Augen.

Durch den Abend führten die Moderatoren Sarah Mößle und Jannik Stilke, die es nicht nur vermochten, die Stimmung mit lustigen Geschichten und Kommentaren aufzulockern, sondern auch die Konzeption des Abends als Präsentation der Vielfältigkeit der Einzelnen einer Stufe deutlich zu machen. Wie der Name „Night of Diversity“ bereits erahnen ließ, wurden dem Publikum eine Vielzahl an Facetten geboten, die alle auf ihre ganz eigene Art und Weise glänzen.


Text: Christian Höcht (MSS 12)
Fotos: Ben Schneppensiefen (MSS 12), Design: Erik Siemund (MSS 12)