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FGN zeigt Flagge gegen Rechts beim Tag der Demokratie

Gepostet am 18. November 2018 | Engagement, Interkulturelles, NW gegen Rechts

Seit 10 Jahren nun steht das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth (FGN) an der Seite derjenigen Bürgerinnen und Bürger, die am Tag der Demokratie Präsenz zeigen für eine offene und pluralistische Gesellschaft – gegen ein verzerrtes und verfälschtes Geschichtsbild der jedes Jahr dort auftretenden rechtsextremen Szene. Diese inszenieren sich alljährlich in einem sogenannten Trauermarsch zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager auf den Rheinwiesen. Auch in diesem Jahr setzten die Remagener ein Friedensfest dagegen, das an zwei zentralen Orten gefeiert wurde: am Marktplatz und auf dem RheinAhrCampus.

Zusammen mit der Barbarossaschule und der IGS Remagen zeigte das FGN in diesem Jahr mit seinem Stand am Marktplatz Präsenz. Hier konnte man ausprobieren, ob man die 30 Fragen aus dem Einbürgerungstest richtig beantworten und damit auch den deutschen Pass erwerben könnte.

Immer auch sehr beliebt das Glücksrad: mit etwas Glück die Frage richtig zu beantworten und einen Preis zu gewinnen, war v.a. bei den Kindern der Renner. Daneben konnte man zu verschiedenen aktuellen politischen Fragestellungen sein Votum abgeben (Männer mit einem grünen, Frauen mit einem roten Klebepunkt). Die beiden Leistungskurse Sozialkunde 10 und 12 von Frau Heilmann-Cappel hatten den Stand vorbereitet und wollen diese Ergebnisse dann auch im Unterricht auswerten. Sie alle waren wie auch der Bili-Grundkurs Sozialkunde 12 von Herrn Strauß fast vollzählig vertreten. Außerdem wurden sie von Schülersprecher Ole Röser (MSS 11) unterstützt. Das Engagement der Schülerschaft freute nicht nur ihre Lehrer, sondern ebenso Sören Ahlhaus, Manfred Müller und zahlreiche Eltern, die unseren Stand besuchten.

Nach einer eindringlichen Ansprache von Bürgermeister Björn Ingendahl und der Rede des Politikers und Philosophen Ernst Ulrich von Weizsäcker, die beide vor populistischen Strömungen und den zunehmenden rechten Tendenzen in unseren Gesellschaften warnten, gab es auch einen beeindruckenden Auftritt einiger Schüler der Barbarossaschule. Sie erzählten sehr anschaulich ihre eigene Fluchtgeschichte und die Hoffnungen und Ängste, die sie in ihre neue Heimat Remagen begleiteten.

Hier einige Gedanken unserer Schülerinnen und Schüler:

„Natürlich war es ein großartiges Event, vor allem um neue Menschen kennenzulernen und sich über Meinungen austauschen zu können, die auch drastisch abweichen können. Sowas ist immer eine Erfahrung wert, vor allem aus meiner Perspektive ein Gespräch mit einem AfD-Parteimitglied. Das sehe ich aber in allen Aspekten positiv, da man sich durch diese diversen Gespräche nur weiterentwickelt und neues dazu lernt, vor allem in der Argumentationstechnik.“
Konstantin Gounas (MSS 10)

„Mein Eindruck war, dass es wichtig war da zu sein, präsent für die Demokratie. Dadurch, dass wir dort gestanden haben, haben wir ein kleines Zeichen gesetzt für das, was uns wichtig ist. Den besonders beeindruckenden Beitrag der Realschule auf der Bühne habe ich als Anregung mitgenommen, dass wir im nächsten Jahr das Thema Demokratie noch tiefer gehend vorstellen könnten.“
Naomi Tamir (MSS 10)

„Heute auf dem Tag der Demokratie war es zwar kalt, aber es hat Spaß gemacht, vor allem den kleineren Kindern die Politik unseres Landes durch das Glücksrad näher zu bringen. Die Stimmung der Besucher war auch beeindruckend, was ich mir vorher so nicht vorgestellt hatte.“
Chiara Frings (MSS 10)

„Eines ist mir bei dem Tag der Demokratie in Remagen besonders aufgefallen: Viele Menschen kamen zu unserem Stand und haben uns für unsere Arbeit gelobt. Sie fanden es sehr schön, dass die Jugend sich für die Demokratie einsetzt. Zusätzlich war der Tag der Demokratie ein Anlass für uns Schüler, uns mit anderen Menschen und deren Meinung auseinanderzusetzen. Ich habe noch nie so viel diskutiert wie an dem Tag der Demokratie. Und das ist auch gut so, denn Demokratie lebt von der Diskussion!“
Hannah Langer (MSS 12)


Text: Astrid Heilmann-Cappel
Fotos: Astrid Heilmann-Cappel