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Trotz Lockdown: Unterricht nach Stundenplan per Videokonferenz

Gepostet am 7. Januar 2021 | Digitalisierung, ISR, Schulentwicklung

Keine verlängerten Ferien, kein von Eltern durchgeführtes Homeschooling – am Franziskus Gymnasium Nonnenwerth begann der Unterricht am Montag, dem 4. Januar 2021, trotz Lockdowns pünktlich um 7:50 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler. Statt im Klassenraum auf der Rheininsel nehmen sie allerdings von zuhause aus daran Teil: digital, per Videokonferenz. Für Schülerinnen und Schüler, denen z.B. aufgrund technischer Schwierigkeiten keine digitale Teilnahme möglich ist, bietet die Schule eine Betreuung in der Schule an und ermöglicht die Teilnahme von der Insel aus. Bereits während der ersten coronabedingten Schulschließungen ab März 2020 hatte das Franziskus Gymnasium umgehend auf diese Unterrichtsform umgestellt.

Neuer Breitbandanschluss erleichtert digitalen Unterricht

So ist die Schule auf der Insel Nonnenwerth zusammen mit ihrer Schwesterschule, der ISR Neuss, Vorreiter im Bereich des digitalen Unterrichtes. „Selbst während Lockdown-Phasen wie jetzt, in denen die Schüler zu Hause bleiben müssen, findet Unterricht genau nach Stundenplan statt, dann jedoch per Video-Konferenz. Und wenn es in Zeiten des Präsenz-Unterrichts einzelne Schülerinnen oder Schüler gab, die etwa wegen Quarantäne-Vorschriften nicht physisch auf Nonnenwerth sein konnten, wurde beim Hybrid-Modell sowohl Unterricht mit Präsenz vor Ort als auch digital angeboten. „Erleichtert wurde die Umsetzung durch den auf der Insel neu installierten Breitband-Anschluss. So musste keine Schulstunde wegen Corona ausfallen“, betont Monreal. Ein weiterer Ausbau der digitalen Infrastruktur soll bis Mitte des Jahres erfolgen.

Außerdem verhinderte das erst jetzt in Deutschland angedachte, in Nonnenwerth aber  bereits seit Monaten erprobte Wechselmodell und der Hybridunterricht eine sofortige Reaktion auf Corona-Verdachtsfälle: In nahezu allen Fällen konnten so Quarantänefälle ganzer Jahrgangsstufen verhindert werden.

Nonnenwerth-Abiturienten mit überdurchschnittlichen Leistungen

Besonderes Augenmerk legte das Franziskus Gymnasium im Frühjahr 2020 auf Schüler der 12. Klasse, die sich auf das Abitur vorbereiteten. Diese sollten trotz Corona-Pandemie optimale Rahmenbedingungen für diese wichtige Etappe ihrer Ausbildung erhalten. Dafür wurden die Schüler teilweise in abgesonderten Gebäudetrakten unterrichtet und in außerhalb der regulären Unterrichtszeiten stattfindenden Wiederholungskursen optimal vorbereitet. „Dabei gab es für die 62 Abiturientinnen und Abiturienten trotz der außergewöhnlichen Situation neben optimalen Lernbedingungen ein bestmögliches Sicherheitskonzept,“ erklärt Helmut Meixner, stellvertretender Schulleiter am Nonnenwerther Gymnasium: „Weil sich die jungen Leute mit dieser Strategie gut auf den Abschluss konzentrieren konnten, erreichten sie im Durchschnitt eine hervorragende Note von 2,2.“ Das liegt deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Landesschnitt von 2,5 und gehört zu den besten Abiturdurchschnitten in gesamt Deutschland. Der Erfolg ist einer der Gründe, das Franziskus Gymnasium in das Pilotschulprojekt zur Entwicklung der rheinland-pfälzischen Schulcampus-Lernplattform aufzunehmen.

„Solche Entwicklungen sind nicht nur der guten Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, dem Lehrer-Kollegium sowie der Schulleitung zu verdanken. Dafür müssen alle Akteure auf der Insel mitwirken“, betont Gesellschafter Soliman. Auch die Unterstützung der Franziskanerinnen, die weiterhin auf der Insel wohnen, der Mitarbeiter in der Verwaltung, der Küche oder des Fährdienstes sei wichtig. Soliman: „Alle haben sich intensiv auf die aktuelle Lage eingestellt. Dieser ganz besondere Zusammenhalt und das aufeinander Achten der gesamten Schul- und Inselgemeinschaft zeichnet das Franziskus Gymnasium aus.“


Text: Annika Poestges (ISR), Sören Ahlhaus (FGN)
Fotos: FGN, Titel: FGN / pixabay.com