Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Diese Website benutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität zu bieten. Durch das Verwenden dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir auf Ihrem Gerät Cookies verwenden dürfen. mehr Infos OK

Coming Together to Build Community – Nonnenwerther bei Sommerkurs in Tansania

Gepostet am 7. September 2019 | Engagement, Interkulturelles

„Coming Together to Build Community“ – dies war der Titel des Umoja Short Course, an welchem ich vom 10. bis 19. Juli 2019 in Tansania teilgenommen habe. Organisiert wurde dieser von der internationalen Bildungsbewegung UWC (United World Colleges). Ziel der UWC ist es, „Bildung zu einer Kraft zu machen, die Menschen, Nationen und Kulturen im Streben nach Frieden und einer nachhaltigen Zukunft verbindet“ (UWC-Leitbild).

Das Wort „Umoja“ ist aus der tansanischen Sprache Swahili und bedeutet übersetzt Einheit und passt damit sehr gut zum UWC-Leitbild, aber auch zum Leitmotiv des Kurses. Dieser fand auf dem Campus der International School Moshi (ISM), am Fuß des Kilimanjaro statt.

Die vielfältige Geschichte, Kultur und Geographie des Landes Tansania galt als Hintergrund für die Erforschung des Themas “Community building”, wobei der Fokus vor allem auf experimentellem Lernen, Engagement in der Gemeinschaft, lokalem Handeln und globalem Verständnis lag. Wir befassten uns mit dem Verständnis potenzieller Konflikte in Gemeinschaften und der Identifizierung verwandter Akteure. Zudem zielte der Sommerkurs darauf ab, die vielfältigen und komplexen Identitäten innerhalb einer Gemeinschaft zu untersuchen, indem Themen wie Geschlecht, Privilegien und Ungleichheit im Mittelpunkt standen.

Der Kurs beinhaltete viele kreative Aktivitäten und Diskussionen, die oft in unserer Freizeit und beim gemeinsamen Essen fortgeführt wurden. Des Weiteren verbrachten wir einige Stunden in einem örtlich gelegenen Krankenhaus mit Kindern, welche unter starken Brandverletzungen leiden und daher dort mehrere Monate ohne richtige Beschäftigung und Betreuung – da es keine finanziellen Mittel für derartige Kräfte gibt – im Krankenhaus verbringen.

Mit 20 Schülerinnen und Schülern aus 18 verschiedenen Länder wie China, Zimbabwe, Libyen, Sierra Leone, Bulgarien, Neuseeland und vielen mehr, wies unsere Gruppe eine große kulturelle Vielfalt mit verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen auf. Durch viele Gespräche über unsere jeweiligen Kulturen ist mir selbst erneut klar geworden, welches Privileg und welche Möglichkeiten wir hier in Deutschland haben und wie schnell man dies als „Standard“ oder „Alltägliches“ abschreibt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dort eine wirklich tolle Zeit mit vielen neuen Eindrücken und Anregungen erleben durfte, welche ich durch die dortige Kultur und Umgebung, aber auch durch die vielen tollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, erhalten habe.

Ich kann die Bewerbung für diesen Short Courses sehr empfehlen und jeden nur auffordern, sich die Kurse auf der Website von UWC anzuschauen.


Text: Luca Dackweiler (MSS 12)
Fotos: Luca Dackweiler (MSS 12)