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Zweites Adventskonzert: Jazzige Weihnacht

Gepostet am 23. Dezember 2019 | Inselleben, Musik

Unter dem Motto „Jazzige Weihnacht“ fand, wie jedes Jahr, das zweite Weihnachtskonzert unserer Schule statt. Unsere Ensembleleiter des jazzigen Bereiches Jürgen Roth, Thomas Heck und Gerhard Halene stellten, wie schon die Jahre zuvor, ein großes, besinnliches, aber auch jazz- und pophaltiges Programm auf die Beine, welches das Publikum gute zwei Stunden bestens unterhielt.

Nach einem relativ ruhigen Einstieg durch „Heiligs Blechle“, einer Bläserformation von Lehrern mit Unterstützung von wenigen Schülern, gefolgt von den „Holy Bones“, einem Posaunenensemble, (beide geleitet von Gerhard Halene) folgte der erste beachtenswerte Duobeitrag des Abends von Anna Michel und Sebastian Lüchow am Alt- und Bariton-Saxophon. Anschließend beeindruckte uns alle der 11-jährige Jankai Yang (Klasse 6b) mit einem sehr ausgereiften Vortrag eines Klavierstücks von Claude Debussy.

Das sollte aber auch der ruhigste und besinnlichste Teil des Abends bleiben, denn schon das neu arrangierte „Ave Maria“ des von Thomas Heck geleiteten Saxophon-Ensembles hatte nicht mehr viel mit dem bekannten Lied zu tun; ebenso wenig, wie die beiden Lieder, die die Band um Sängerin Maria Daoud danach zum Besten gaben. Eine solch ergreifende Version des Weihnachtsklassikers „All I want for Christmas“ haben wohl wenige je zuvor gehört und auch das darauffolgende Lied „New York State of Mind“ mit Soli von Thomas Heck am Saxophon und Jürgen Roth an der Trompete ließ nichts zu wünschen übrig und sorgte, wie einige Lieder an diesem Abend, für eine beeindruckte Stille im Saal.

Mit diesem Beitrag sollte es dann aber auch endgültig gewesen sein mit der Besinnlichkeit, denn wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz aufgeweckt war, war es spätestens dann, als die von Jürgen Roth geleitete „Junior Band“, besser bekannt als „Vorband“, mit überraschend vielen Musikern die Bühne betrat und direkt mit „Call Me Maybe“ einen Hit spielte. Auch die traditionellen Moderationen von Ensembleleiter Roth sollten nicht zu kurz kommen – wortwörtlich. Bei der Ansage zum nächsten bekannten Stück „Man in the Mirror“ kam wohl so mancher ins Schmunzeln. Für besonders gute Laune sorgte das die erste Konzerthälfte abschließende Lied, denn „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ hätte vermutlich jeder mitsingen können.

Die anschließende Pause wurde vorwiegend zur leiblichen Stärkung genutzt, denn wie immer, wurden im Flur vor der Aula belegte Brötchen von der MSS12 verkauft. Ganz neu dagegen: Stände der aktuellen Schülerfirmen und Verkauf der neusten Ausgabe der Inselgrüße, sowie von Nonnenwerth-Merchandise-Artikeln.

Dann folgte etwas, womit wohl niemand vorher rechnete. Denn der Musik-LK der MSS 11 präsentierte eine A-Capella vorgetragene Version von „Carol of the Bells“ sowie eine, mit Cello, Klavier und Gesang arrangierte Version von „Sound of Silence“. Es folgte die „Rhine Island Big Band“, die klar die zweite Hälfte dominierte. Neben einigen bekannteren Liedern, wie „Skyfall“, gesungen von Maria Daoud, und „Africa“ sollte auch der Jazz nicht zu kurz kommen, denn schließlich war der Abend als „Jazzige Weihnacht“ angeworben worden.

Als kleine Unterbrechung der Big Band wurden dann die aktiven Musiker der MSS 12 verabschiedet, deren letztes Weihnachtskonzert an diesem Abend stattfand. Bei jedem Schüler und jeder Schülerin wurde sich einzeln bedankt, nachdem die Zwölfer ebenfalls einen wunderschönen, herzergreifenden musikalischen Beitrag zum Abend beisteuerten. Nach diesem doch sehr emotionalen Programmpunkt hob die Big Band die Stimmung durch Lieder wie „Die Liste“ und dem alljährlichem Duett „Baby it’s cold outside“ (Constanze Ottersbach, Maria Daoud) an.

Eine weitere Überraschung stellte die temporeiche Zugabe „Cantina Band“ aus dem ersten Teil der „Star Wars“-Saga dar. Als Schluss des stimmungsvollen Abends kamen dann alle Musiker auf die Bühne und spielten die zwei bekannte Weihnachtslieder, „Let it Snow“ und „Hark! The Herald Angel Sings“ als Finale, bei denen dann auch das gesamte Publikum musikalisch aktiv werden durfte und mitsang, bis es dann, wie jeder Auftritt der Big Band von Thomas Heck, mit dem Klassiker „Oye como va“ endete.

Insgesamt war auch das zweite Weihnachtskonzert von Nonnenwerth ein großer Erfolg. Es war ein Abend, der von klassischen, melancholischen Liedern über Pop bis hin zu Jazz alles beinhaltete und somit ein abwechslungsreiches Programm für jeden darstellte. Das Publikum verließ in beschwingter Weihnachtsstimmung den Saal und die Insel.


Text: Jana Schlochtermeier (MSS 10)
Fotos: Jana Schlochtermeier (MSS 10)